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Programmübersicht
 
Session

B2: e-Portfolio und Kompetenz

Zeit: Donnerstag, 23.10.2008: 16:00 - 18:00
Chair der Sitzung: Hubert Egger
Ort: Hörsaal 1
TGM - Aula links hinter den Liften

Präsentationen
Referat/Workshop
Themen: 2. ePortfolio und Kompetenz
Stichworte: Definition; konstituierende Merkmale; Kompetenzentwicklung; praktische Beispiele

Nicht überall wo (e)Portfolio drauf steht ist auch (e)Portfolio drinnen

Elisabeth Winklehner

Portfolio insbesondere E-Portfolio klingt schick und aktuell. Es ist lobenswert, auf den fahrenden Zug geänderter Unterrichtspraxis aufzuspringen. Was aber muss beachtet werden, damit ein (e)Portfolios mehr als ein Bauchläden voller (Lern-)Produkte ist? Worin liegen die im (e)Portfolio liegenden Lernchancen?

In diesem Beitrag werden anhand praktischer Beispiele unterschiedliche Arten von (e)Portfolios mit ihren wesentlichen Merkmalen analysiert und einige dabei entstehende Dilemmata aufgezeigt.

uWinklehner-Nicht ueberall wo (e)Portfolio drauf steht ist auch (e)Portfolio drinnen.pdf

Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien, 2. ePortfolio und Kompetenz
Stichworte: E-Portfolio, Individualisierung, Kompetenzen, Lernentwicklung

(E-)Portfolioarbeit im Kindergarten - Einblicke aus der Praxis, Überlegungen, Entwicklungen

Diana Wieden-Bischof and Elisabeth Schallhart

Moderne Erziehung in der Institution Kindergarten basiert heute vor allem auf kompetenzorientierten pädagogischen Ansätzen, welche die Stärken der Kinder erkennen und individuelles Lernen sowie kritisches und reflexives Denken fördern. In diesem Zusammenhang unterstützt die Portfolioarbeit im Kindergarten diese pädagogischen Intentionen und begleitet die Kinder in ihrer Entwicklungsgeschichte.

Seit 1,5 Jahren wird in der Schmetterlingsgruppe des Kindergartens Maurach am Achensee/Tirol mit jedem Kind ein digitales Portfolio gestaltet und während der gesamten Kindergartenzeit geführt. Die Kinder werden so als individuelle Persönlichkeit innerhalb einer Gruppe wahrgenommen, was für die Kinder als auch für die ErzieherIn interessante Einblicke bringt. Zusätzlich unterstützt die Portfolioarbeit erstes zielorientieres Arbeiten und erleichtert den Kindern damit den Übergang in die Schule.

Die Entwicklung eines geeigneten Portfolio-Tools, welches von den Kindern nahezu selbstständig verwendbar bzw. anwendbar ist, stellte sich aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen schon bald als eine Notwendigkeit im Kindergartenalltag heraus. Um allen Kindern den gleichen Mehrwert bieten sowie sie in ihren Lernerfahrungen, -entwicklungen und -fortschritten unterstützen zu können, entwickelten die Kommunikationswissenschaftlerin Diana Wieden-Bischof und die Medienpädagogin Elisabeth Schallhart ein didaktisches Konzept für ein E-Portfolio-Tool im Kindergartenbereich, welches derzeit technisch umgesetzt wird. In unserem Beitrag möchten wir den TeilnehmerInnen der Konferenz die ersten Ergebnisse des Prototypen vorstellen und darüber diskutieren.

uWieden-Bischof-(E-)Portfolioarbeit im Kindergarten.pdf

Referat/Workshop
Themen: 2. ePortfolio und Kompetenz
Stichworte: ePortfolio, Individualisierung, Life Long Learning, Wissensmanagement

*101 individual learning traces – das ePortfolio am Fachhochschule Studiengang Angewandtes Wissensmanagement*

Martina Jelinek

Life Long Learning braucht, um erfolgreich zu sein, eine intensive lebensweltliche Einbettung und die Chance auf eine Teilhabe an einer Praxisgemeinschaft.

Wenn diese weitreichende Erkenntnis jüngster Lernforschung zutrifft, brauchen Lernende höchst individualisierte Lernumgebungen mit einem Maximum an sozialen Interaktionmöglichkeiten.

Im Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH-Studiengänge Burgenland gestalten Studierende mit großem Engagement ihre individuellen ePortfolios als zentrale Umsetzung des Curriculums.

101 individuelle, miteinander verknüpfte Plattformen von factline unterstützen diesen Prozess. Wir nutzen digitale Medien nicht der Popularität wegen. Sie bilden die notwendige Basis bei der Umsetzung unserer explizit erfahrungs- und personenorientierten, didaktischen Herangehensweise.

Unsere ePortfolios dienen

- als Werkzeuge im Unterricht ,

- als Begleiter individueller und kollaborativer Lernprozesse

- und bei Bedarf zu persönlichen Präsentationszwecken .

Die Lernenden bestimmen selbst

- wie ihr Tool aussehen soll ( individuelle Gestaltung ),

- welche Inhalte wichtig sind ( individuelle Inhalte ),

- wie diese am besten strukturiert werden ( individuelle Struktur ) und

- wer es in welcher Form nutzen darf ( individuelle Verwaltung ).

Im Unterricht kann man sich Wissen und bei Bedarf Support zu all diesen Punkten holen.

Die optimale Gestaltung (Webdidaktik) und der Einsatz des Tools (Online Learning) wird im Unterricht gelebt und gelehrt.


Referat/Workshop
Themen: 2. ePortfolio und Kompetenz
Stichworte: Kompetenzen, Kompetenzportfolio, Orientierungsstandard

eLearning Kompetenzraster

Claudia Steinberger, Gerhard Schwed and Christian Schrack

Diversen eLearning Angebote sind bislang nicht direkt vergleichbar.

Daher haben sich Vertreter/innen von Schulen, Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen, die Österreichische Computergesellschaft sowie kommerzieller Bildungsanbieter zusammengetan und damit begonnen, ein eLearning Kompetenzraster zu entwickeln, welches in diesem Beitrag vorgestellt und der Diskussion gestellt werden soll. Ziel dieses Kompetenzrasters ist es, ein standardisiertes eLearning Portfolio von Lehrenden abbilden zu können. Durch das Befüllen des eLearning Kompetenzrasters mit Erfahrung- und Ausbildungsinformationen ist es möglich

  • die eLearning Kompetenzen der Lehrenden in einer ‚standardisierten’ aber doch möglichstflexiblen Weise sichtbar zu machen
  • Lernangebote nach ihrer Kompetenzvermittlung auszuwählen
  • Bildungsanbietern bei der Gestaltung ihrer Angebote eine Grundlage zu bieten
  • bei Personalauswahlentscheidungen die Portfolios als Wissenslandkarte

heranzuziehen.

uSteinberger-eLearning Kompetenzraster.pdf