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Programmübersicht
 
Session

C2: Mathematik, Physik, Informatik

Zeit: Donnerstag, 23.10.2008: 16:00 - 18:00
Chair der Sitzung: Eva Dousset-Ortner
Ort: Hörsaal 2
TGM - Aula rechts hinter den Liften

Individualisierung und Neue Medien


Präsentationen
Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien
Stichworte: Individualisierung Differenzierung

Individualisierung und Differenzierung durch multimediales E-Learning im Mathematikunterricht

Georg Ratz

„Selbständig arbeitende, motivierte Schüler/innen, sauber geführte Hefte, lautlose Kommunikation“ – der Traum jeder Lehrerin/jedes Lehrers.

Vorstellung eines E-Learning Projektes, bei dem multimediale E-Learning Einheiten in der Erarbeitungsphase eingesetzt und evaluiert wurden.

Bei dem Vortrag werden auch praktische Beispiele für den Mathematikunterricht gezeigt, die von Kollegen/innen im Unterricht eingesetzt werden können.

uRatz-Individualisierung und Differenzierung durch multimediales E-Learning im Mathematikunterricht.pdf

Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien
Stichworte: Individualisierung, Lernaufgaben, Lernumgebung, Wissenskonstruktion, Interaktivität

Individualisierung durch Lernaufgaben mit digitalen Medien

Hildegard Urban-Woldron

Bei der Unterstützung von medialen Lehr- und Lernprozessen kommt es insbesondere auf die didaktischen Konzepte an, die in Wechselwirkung zu den Medienmerkmalen, den inhaltlichen Aspekten und den Merkmalen der Lernenden – insbesondere den Lernvoraussetzungen – stehen. Medien können nicht aus sich selbst heraus Lernprozesse initiieren, sondern nur im Rahmen einer Lernumgebung zusammen mit bestimmten Lernaufgaben in einem didaktischen Kontext wirksam werden. Die Herausforderung beim Einsatz digitaler Medien besteht nach Einschätzung der Lehrerin darin, den Didaktisierungsgrad angemessen zu wählen.

Der Beitrag zeigt ausgewählte Möglichkeiten der inneren Differenzierung und Individualisierung im Physikunterricht der Klassen 6 bis 8 unter Verwendung digitaler Medien und einer elektronischen Lernplattform. Bei der Gestaltung der Lernumgebungen wird von der Annahme ausgegangen, dass der Erfolg des Einsatzes digitaler Medien von vielen Faktoren abhängig ist und dass der bloße Einsatz von Computern und Software noch kein Indiz für die Qualität von Lernprozessen ist, dass sich aber damit sehr gut differenzierte Lernangebote erstellen lassen, die individuelle Zugänge zum jeweiligen Lerninhalt erlauben.

Der Fokus des Interesses liegt auf der Beobachtung der Schüler/innen in diesen interaktiven Lernumgebungen und auf der Evaluierung der verwendeten Applets in Hinblick auf ihr pädagogisches Potenzial zur Realisierung von Differenzierungsmaßnahmen und zur Konstruktion neuen Wissens.

uUrban-Woldron-Individualisierung durch Lernaufgaben mit digitalen Medien.pdf

Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien
Stichworte: Lernplattform, Mathematik, Informatik, Notebookklassen

Individualisierung durch Verwendung einer Lernplattform

Johann Weilharter

An der Handelsakademie und Handelsschule Tamsweg gibt es schon seit 1996 Versuche mit Notebookklassen.

Erfolgreich wurden diese Versuche erst durch konsequente Nutzung einer einfachen Lernplattform, deren Einsatz sogar bei der Reife- und Diplomprüfung inzwischen selbstverständlich geworden ist. Am Beispiel der Fächer Mathematik und Informatik wird gezeigt, in welchem Ausmaß eine individuelle Betreuung der Schülerinnen möglich geworden ist.

uWeilharter-Individualisierung durch Verwendung einer Lernplattform.ppt

Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien
Stichworte: Scratch, Programmieren, Web 2.0, Multimedia, problemorientiertes Lernen

Scratch - eine Einführung in das Programmieren im Zeitalter des Web 2.0

Gerhard Brandhofer

Was ist Scratch?

Scratch ist eine visuelle Programmiersprache, die in Österreich noch viel zu wenig bekannt ist, entwickelt von der Lifelong Kindergarten Group des MIT. Die Programmierung erfolgt per Drag and Drop, bunte Blöcke werden wie Puzzlesteine kombiniert. Scratch ist so einfach zu erlernen, dass ein Einsatz bereits in der Volksschule möglich und sinnvoll ist. In der Sekundarstufe I ist die Verwendung nicht nur zum Programmieren an sich sondern aufgrund der Multimediaelemente beispielsweise auch in Bildnerischer Erziehung oder Musik sinnvoll.

Warum Scratch?

"Menschen lernen durch selbstständiges und aktives Problemlösen". Von Kindertagen an sind wir Entdecker und Erforscher, experimentieren und konstruieren. Dieses selbstständige und aktive Problemlösen kommt im herkömmlichen Schulalltag viel zu kurz. Scratch ist kostenlos, sehr einfach zu installieren, läuft auch auf einem USB Stick.

Scratch & Web 2.0

Projekte können über die Scratch-Homepage veröffentlicht, getaggt und weiterentwickelt werden.

Scratch und didaktische Einsatzszenarien möchte ich vorstellen.

uBrandhofer-Scratch - eine Einfuehrung in das Programmieren im Zeitalter des Web 20.pdf

Referat/Workshop
Themen: 1. Individualisierung und Neue Medien
Stichworte: Multmedia, Web 2.0, YouTube, Flikr, Slideshare, acrobat.com, Moodle, CMS, LMS, Hosting von eContent

Multimedia in Moodle und CMS - Outsourcing und Indiviualisierung unter Verwendung von Web 2.0 Services

Andreas Hofer

Ein Problem bei der Verwendung von Multimedia bei Moodle und CMS sind der mangelnde Support von LMS/CMS für diverse Formate. Für einige Multimedia-Bereiche mangelt es an Playern, bzw. muss der Administrator zusätzliche Module für das LMS/CMS installieren.

Diese Probleme lassen sich durch die Verwendung von Web 2.0 Service-Hosting elegant umgehen. Das begrifft die im eLearning gängigsten Formate: .ppt, .mp3, .pdf, Fotogalerien und natürlich die gängigsten Videoformate.

Anhand konkreter Beispiele soll gezeigt werden, wie man mittels bekannter Web. 2.0 Services wie YouTube, Flikr, aber auch weniger bekannten wie Slideshare und völlig neuenWeb 2.0. Services , wie acrobat.com multimedialen eContent, wie Videos, Präsentationen und Podcasts in das eigene LMS/CMS einbindet.

Durch die einfache Verwendung von Web 2.0 Services (embed-Code) wird auch die Individualisierung an der Teilnahme am LMS/CMS gefördert, da auch Schüler relativ leicht ihre eigenen Medien einbinden können.

Die Vorteile des multimedialen Outsourcing:

• Keine Probleme mit Formaten und Codecs

• Simplizität, da keine HTML Kenntnisse benötigt werden

• Externes Hosting ist zumeist schneller als über den Schulserver

• Externes Hosting gibt Schul-Netzwerkkapazitäten frei

• Fördert die Individualisierung des LMS/CMS

uHofer-Multimedia in Moodle und CMS.pdf