C2: KREATIVITÄT - SCHÜLERINNEN MACHEN MEDIEN

Schüler kreieren komplexen Content mit Hilfe des Web 2.0
von Andreas Hofer

Zunächst werden 2 Best Practice Beispiele vorgestellt, die merfach ausgezeichnet wurden (SPIN Sprachegütesiegel, Lörnie Award, Netd@ys Festival):
London Experience (eine virtuelle Sprachreise nach London, erstellt mit Medien die auf einer wirklichen Sprachreise aufgenommen wurden):
http://www.bulme-dl.at/london
Und „A Book of Fairy Tales“ (englische Märchenpodcasts, attraktiv verpackt in einem Flash – Book und mit Hot Potatoes Übungen).
http://www.hlw-dl.asn-graz.ac.at/fairy/
Web 2.0 Version:
http://de.calameo.com/read/00004668429f81a24cd37
Nach Vorstellung der Beispiele werden Tipps und Tricks gegeben wie man ähnliche Projekte auch ohne HTML und Flash Kenntisse relativ einfach und ansprechend mittels Web 2.0 Applikationen erstellen kann (Glogster, Google Maps, Flikr und Blog oder Wiki).

http://www.slideboom.com/presentations/103312/Sch%C3%BCler-kreieren-komplexen-Content-mit-Hilfe-des-Web


Konstruktivistisch präsentieren - ein Widerspruch?
von Clemens GOTTFRIED

Übliche Präsentationen - erstellt mit gängigen Tools - sind heute zwar meist multimedial perfekt und eindrucksvoll gestaltet, sind aber letztlich nur ein aufgemöbelter Frontalunterricht:
* Projektionswand mit dargestelltem Wissen
* Lehrende (versucht Wissen auf von ihr vorgegebenem Weg zu transferieren)
* Lernende (versuchen Wissen nach vorgegebenem Weg zu erwerben).
Warum eine Präsentation nicht so gestalten:
* die gesamte Information befindet sich auf einer einzigen (unbegrenzt großen) Seite
* die Navigation geschieht durch gezieltes Hineinzoomen
* der Lernweg kann individuell eingeschlagen werden
* der kann aber auch von der Lehrerin linear vorgeschlagen werden
* beim Lernen können nach eigenem Belieben Prioritäten gesetzt, weniger Interessantes beiseite gelassen werden
* nach guter Web2.0-Manier kann die Präsentation auch von mehreren Benutzern bearbeitet werden
* alle erdenklichen Medien können eingebaut werden
Der Web2.0-Dienst Prezi macht es möglich.
Eine kurze Einführung zum Appetit holen und einige gelungene Beispiele.

GOTTFRIED-2009-Konstruktivistisch_praesentieren_a.pdf



Digital Storytelling im (Pflichtschul-)Unterricht
von Michaela Liebhart

"Storytelling" (Erzählen von Geschichten) begleitet die Menschheitsgeschichte, einerseits als Methode der Weitergabe von Wissen, Werten, Problemlösungsstrategien und Einstellungen.
Beim Digital Storytelling werden mithilfe des Computers Bilder, Musik, Stimme und (geschriebenes) Wort zu einer (Erfahrungs-)Geschichte verbunden. Endprodukt ist eine digital story , die informiert, zur Reflexion anregt, Zugänge oder Erfahrungen mitteilt. SchülerInnen haben die Möglichkeit, die Welt aus dem Blickwinkel anderer zu sehen, Verständnis zu gewinnen, miteinander zu kommunizieren und die eigene soziale Kompetenz zu steigern. Die Methode ist in allen Fächern einsetzbar.
* Die Neuen Medien und ihre Nutzung sind Teil der Lebenswelt der SchülerInnen (Grundsatzerlass bmukk). SchülerInnen sollen die Neuen Medien - auch im Unterricht - kritisch und reflektiert nutzen.
* Der Lehrplan der Hauptschule im Fach Deutsch verlangt, dass SchülerInnen in bestimmten Textformen oder in Referatsform eigene Eindrücke, Erlebnisse und Überlegungen zur Sprache bringen.
Digital Storytelling deckt beides ab. Außerdem werden das Interesse und die Motivation der SchülerInnen geweckt und zusätzlicher Lerngewinn bewirkt.
TOOLS:
* Windows Movie Maker, Photo Story 3
* Windows Media Player 10
Umsetzung im Unterricht (Pflichtschule SekI):
* „Erzähl mir was“ http://infhs-stockerau.schulweb.at/1062,,,2.html
* „Gegen Gewalt“ http://infhs-stockerau.schulweb.at/1472,,,2.html
Literatur: „Vom Storytelling zum Digital Storytelling: Möglichkeiten des Einsatzes in der Sekundarstufe I“,
Michaela Liebhart (Taschenbuch 2009, VDM-Verlag)

Liebhart-2009-Digital_Storytelling_im_a.ppt



Kreativität: Schülerinnen und Schüler gestalten und machen Medien
von Edith Kastl-Reinalter

Die Schüler werden sich in Gruppen zusammenfinden und selbst ihre Arbeitsschwerpunkte auswählen, die sie gemeinsam erarbeiten.
Die SchülerInnen haben sich für das Thema "Ausgehverhalten von Jugendlichen" entschieden.
Erarbeitung von Texten (u.a. Reportagen, Kommentare, Leserbriefe)
Erstellen von Podcasts
*Videobeitrag*

Kastl-Reinalter-2009-Kreativitaet_a.doc



Lerninhalte auf facebook?
von Andy Schär

Netlog, facebook oder twitter sind im schulischen Bildungsprozess mehr geduldet als erwünscht. Als „Freizeitnetze“ wollen sie nicht so recht in das Lernen in der Schule passen. Doch ist kaum zu übersehen, dass sich Jugendliche sehr intensiv über die Schule, die Lerninhalte oder Lehrpersonen in diesen Netzwerken unterhalten. Darin findet eine Art Nachbereitung und nicht selten eine Aufgabenhilfe statt. Wie könnten Modelle aussehen, die facebook und ähnliche Plattformen mit Schulumgebungen wie moodle kombinieren?