B4: eLearning verbreiten

eIndividualisieren lernen – ein Bildungsgang in vier Modulen stellt sich vor
von Helga Siebenhofer, Sonja Gabriel, Thomas Nárosy

Im Anschluss an die viel beachtete Broschüre "Individualisieren mit eLearning" hat die dafür verantwortliche ExpertInnengruppe der eLSA-Schulen und des eLearningClusters nun ein Bildungsangebot für LehrerInnen entwickelt, in dessen Rahmen eIndividualisierung gelernt werden kann: also individualisierendes, personalisierendes Lehren mit den Möglichkeiten des E-Learnings.

Der Bildungsgang besteht aus vier Modulen und widmet sich den folgenden Inhalten speziell aus der E-Learning-Perspektive: Förderliche Kommunikation, Kooperation, Team- und Projektarbeit, Medienproduktion, Entwicklung differenzierter Lernaufgaben, Diagnostik und Kompetenzprofile, Leistungsfeststellung, Assessment und förderliche Leistungsbeurteilung. Dieser Bildungsgang wird sowohl als Blended-Learning (SCHILF) als auch als kooperatives Online-Seminar angeboten. Besonderer Wert wird dabei auf den reflektierten, gecoachten Praxistransfer gelegt.

In diesem Tagungsbeitrag werden die Entwicklung und Struktur des Bildungsgangs sowie die dabei vermittelten Kompetenzen präsentiert.

Siebenhofer-2010-eIndividualisieren_lernen_a.pdf



Selbst-und Fremdbild der eFachtutorInnen am Institut für Publizistik-und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien
von Muna Agha, Yvonne Prinzellner

eFachtutorInnen stehen dem Lehrveranstaltungsleiter von Einführungslehrveranstaltungen im Übungsteil der Vorlesung zur Seite. Das Aufgabenspektrum der eFachtutorInnen ist vielfältig, spannend und verlangt ein hohes Maß an Organisation und Wissensmanagement. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Studierenden bei den Aufgabestellungen anzuleiten, zu beurteilen und Feedback zu geben. Zudem ist ihre Präsenz auf der Lehr-Lernplattform verpflichtend. eFachtutorInnen fungieren des weiteren als Schnittstelle zwischen den Studierenden und Lehrenden. In dieser Funktion kommt ihnen eine wichtige Schlüsselfunktion zu. eFachtutorInnen leiten je eine Gruppe bis zu 100 Studierende in einem kollaborativen Lernsetting und stehen diesen mit Rat und Tat zur Seite.

In einer kürzlich durchgeführten Studie wurde erstmals das Selbst- und Fremdbild der eFachtutorInnen am Institut für Publizistik-und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien erhoben. Dabei wurde mit Hilfe einer Methodentriangulation die aus vier Gruppendiskussionen mit eFachtutorInnen geführt wurden das Selbstbild der eFachtutorInnen und mit einer schriftlichen Erhebung, an ehemalige Studierende, deren Fremdbild ermittelt. Für die Erhebung des Fremdbildes kam das Selbstkonzept- Inventar (SKI) nach R. von Georgi und D. Beckmann zum Tragen. Die Gruppendiskussionen bieten einen erstmaligen Einblick in die Arbeitwelt der eFachtutorInnen und deren Wahrnehmung dieser. Für die Erhebung mittels Fragebogen wurde ein Sample von 100 Studierenden herangezogen.

Aktuelle Ergebnisse werden erstmals präsentiert.

Agha-2010-Selbst-und_Fremdbild_der_eFachtutorInnen_am_Institut_fuer_Publizistik-und_Kommunikationswissenschaft_an_der_a.pdf