A4: Unterricht/Beurteilung

Softwareentwicklung für iOS und Mac OS X
von Marco Masser

Softwareentwicklung_fuer_iOS_und_Mac_OS_X.pdf



Das Weblog als Grundlage für individualisierte und differenzierte Beurteilung
von Martina Jelinek

Am Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der Fachhochschulstudiengänge Burgenland wird in einigen Lehrveranstaltungen als Bewertungsgrundlage eine kontinuierliche, schriftliche Reflexion von Lernprozessen in Form eines Weblogs gefordert.

Allen Studierenden steht dazu im Rahmen des persönlichen ePortfolios auch eine Weblogfunktion zur Verfügung. Die Studierenden entscheiden ob ihr Weblog öffentlich zugänglich ist oder nicht.

Mit Hilfe der Weblogdokumentation ist eine individualisierte und differenzierte Form der Beurteilung möglich. Durch die kontinuierliche Dokumentation des Lernprozesses kann die tatsächliche Leistung jedes einzelnen Studierenden transparent gemacht werden. Einzelne kleine Erfolge und Misserfolge, Lessons Learned, der zeitliche Lernablauf, der tatsächliche Arbeitsaufwand sowie der gesamte Entwicklungsprozess sind für die Lehrenden mit Hilfe der chronologisch geordneten Einträge klar nachvollziehbar.

Die regelmäßige Dokumentation und dadurch bedingte permanente Reflexion trägt auch häufig dazu bei, den Lernprozess für die Studierenden selbst begreifbar zu machen.

Darüber hinaus wird durch die Möglichkeit Einträge mit anderen Studierenden zu teilen (lesen und kommentieren) immer wieder ein kollaborativer Lernprozess innerhalb der Community in Gang gesetzt.

Im Rahmen einer Fragebogenerhebung geben rund 1/3 unserer Studierenden an, aus dieser Form der Reflexion einen ganz konkreten Nutzen zu ziehen.

Der Prozess des Reflektierens wird von Seiten der Studierenden aber dennoch in vielen Fällen als mühsam und schwierig betrachtet und nicht von allen gleich gut angenommen.

Das_Weblog_als_Grundlage_fuer_individualisierte_und_differenzierte_Beurteilung.ppt



"Immer passiert irgendetwas Unvorhergesehenes..." - Die Bewältigung technischer Probleme im mediengestützten Unterricht als Herausforderung und Chance
von Marianne Ullmann

Technologien sind prinzipiell unverlässlich ("unfaithful"), eine Tatsache, die für all jene nichts Außergewöhnliches darstellt, die Informations- und Kommunikationstechnologien regelmäßig im Unterricht einsetzen. Bei Problemen mit der Technik handelt es sich jedoch immer um unerwartete Störungen, die die Komplexität der Unterrichtssituation erhöhen und rasche Entscheidungen von seiten der Lehrkraft verlangen.

Ergebnisse einer Interview-Studie mit 19 Expert/inn/en aus dem bm:ukk Projekt eLSA zeigen, dass der flexible Umgang mit technischen Problemen eine Kompetenz darstellt, die Lehrkräfte erst im Zuge wiederholter Erfahrungen mit unsicheren Unterrichtssituationen erwerben. Da technische Probleme einen Vertrauensverlust in die Innovation bewirken können, sind flankierende Unterstützungsmaßnahmen von zentraler Bedeutung. Diese helfen dabei Komplexität zu reduzieren - ein wesentlicher Schritt zur Vertrauensbildung. Vertrauen stellt eine der zentralen Voraussetzungen für die nachhaltige Adaption einer Innovation dar.

Im meinem Beitrag möchte ich unter Bezugnahme auf die Akteur-Netzwerk Theorie Bruno Latour´s erläutern, warum Anfänger/innen weniger flexibel mit technischen Problemen umgehen als erfahrenere Kolleg/inn/en und warum eine generelle Werkzeugperspektive auf die Informations- und Kommunikationstechnologien als problematisch anzusehen ist. Darüber hinaus werde ich die Bedeutung technischer Probleme für das Herausbilden flexiblen Lehrer/innen-Handelns diskutieren.




Der digitale Rucksack - e-Tablet Learning heute
von Pasquale de Sapio

Der-digitale-Rucksack.pptx