C1: Mobile Learning

APPsolutely iPad
von Sandra Paulhart, Christoph Zimmermann

iPad? Nettes Spielzeug... aber was mach ich damit im Unterricht?!?

Versuchen Sie erst gar nicht das iPad als Computerersatz zu verwenden! Wenn Sie mit dem coolen Tablet einen Mehrwert im Unterricht wollen, dann arbeiten Sie mit Apps! Es gibt sie – Apps die den Unterricht bereichern, kinästhetische Lerntypen ansprechen, den Einstieg in ein neues Thema sehr ansprechend gestalten, Interesse für eine Materie wecken und SchülerInnen so begeistern können, dass sie gar nicht merken, dass sie gerade gelernt haben. Mit einem „Best of Apps“ zeigen wir, wie die Geräte in 1 zu 3 Lernszenarien (1 iPad – 3 SchülerInnen) eingesetzt werden und zu kompetenzorientiertem Lernen beitragen können.

Der APPsolutely iPad BLOG: web.me.com/sandrapaulhart/appsolutely

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Mobiles Lernen mit iPads - eLearning mit Tablet PCs - Szenarios aus dem Physikunterricht
von Manfred Lohr

Ziel eines modernen Physikunterrichts ist es, das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaft und Technik zu fördern. Der Vortrag behandelt das didaktische Konzept sowie die Umsetzung von eLearning Sequenzen mit iPads im Physikunterricht. Motivation für die Verwendung der iPads sind die naturwissenschaftlichen Inhalte, die in den so genannten Apps am iPad zur Verfügung stehen sowie die Verwendung von Sensoren für von Messungen mit Hilfe der iPads.

Vorgestellt wird eine innovative Lernumgebung für den Physikunterricht, die mobiles Lernen sowohl in als auch außerhalb des Klassenraums ermöglicht. Dabei zeigt sich das große Potential der iPads: die Geräte sind mobil und schnell einsatzbereit, die benutzerfreundliche Oberfläche erleichtert die direkte Interaktion mit den Inhalten. Die haptische Wahrnehmung bietet eine neue Dimension des Lernens, das Berühren und Bewegen der Objekte ermöglicht besondere Lernerlebnisse.

Bei der Arbeit mit iPads sind SchülerInnen deutlich mehr zu kommunikativen Lernaktivitäten bereit als im Computerraum. Der Einsatz von „augmented reality“ Applikationen, die z.B. die Geschwindigkeit eines Balls oder Himmelsobjekte abhängig vom Standort und Blickwinkel darstellen, liefert neue Möglichkeiten, physikalische Gesetzmäßigkeiten zu erarbeiten.

Die Verwendung von iPads sowohl bei der Visualisierung physikalischer Zusammenhänge als auch bei der Durchführung von Messungen mit Sensoren motiviert SchülerInnen in hohem Maße, sich mit naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.

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m-learning - vielseitig und anforderungsreich
von Andy Schär

Die Lehrenden sind mit ihren mobilen Geräten in der Schule, unterwegs und zu Hause online, stellen über gängige Webtools den Lehrpersonen und Mitschülern Fragen zum Unterricht, erwarten gleich eine Antwort oder bringen sehr vielfältige und unterschiedliche Beiträge zum selben Thema ein. Schule und freie Zeit werden weniger trennscharf wahrgenommen. Wie kann dieses Phänomen im Bildungsprozess besser genutzt werden?

Mobiles Lernen hat alle Bereiche der Bildung erreicht. Um mobiles Lernen in der Schule weiter zu verfolgen, wird ein "personal learning environment" nötig: Im Zentrum der Überlegungen stehen einerseits die Bildungsziele und didaktischen Konzepte zu mobilem Lernen. Andrerseits müssen technisch und wirtschaftlich vertretbare Lösungen gefunden werden.

Auch den Lehrmittelschaffenden stellen sich neue Herausforderungen. Mobiles Lernen verlangt nach neu konzipierten Lernumgebungen, die beispielsweise auf mehr Interaktivität, anderen Geschäftsmodellen und Crossmedia für kleinere Bildschirme aufbauen. Denn in einer mobilen Lernumgebung sind die zu erreichenden Kompetenzziele mit einer adäquaten mobilen Medienumgebung zu kombinieren.

Erfahrungsberichte und Forschungsresultate aus den Projekten „Lernstick“ und „myPad“ der PH FHNW, imedias, zeigen zwei sehr unterschiedliche Wege auf, mobile Lernumgebungen zu realisieren.

C1_Schaer.pdf