C2: Fortbildung

eLectures - Fortbildung der Zukunft
von Alfred Peherstorfer

"Ich bekomme das Wissen nach Hause vermittelt. Ich muss dazu nirgends hinfahren = Zeitersparnis; Zeit = Geld. Die Folge ist, dass ich an mehreren Veranstaltungen teilnehmen kann .Mir gefällt ganz besonders der (Spät-)Abendtermin. Bis dahin bin ich meist zu Hause. 1 Stunde eLecture ist eine Zeitspanne, in der ich mich gut konzentrieren kann. Ich finde es gut, dass ich nachfragen und meine Erfahrungen einbringen kann."

Das ist eines der zahlreichen positiven Feedbacks welche das Projekt eLectures bis jetzt erhalten hat. Seit Mai 2010 wurden bereits mehr als 80 synchrone e-Learning Veranstaltungen auf dem Live-Online System Adobe Connect durchgeführt. Mehr als 400 TeilnehmerInnen nutzten bereits das kostenlose Angebot welches durch das BMUKK zur Verfügung gestellt wird. Zahlreiche unterrichtsrelevante Themen werden von ExpertInnen in einstündigen eLectures mit gemeinsamer Diskussion präsentiert. Die Möglichkeit sich mit KollegInnen quer durch Österreich und manchmal auch Europas auszutauschen wird als weiterer wesentlicher Vorteil der eLectures gesehen.

Der wachsende Zuspruch zeigt, dass es wohl nicht mehr lange dauern wird, diese, in anderen Bereichen schon etablierte Form der Weiterbildung, auch in der LehrerInnenfortbildung breiter zu verankern.

Projektwebsite:
www3.edumoodle.at/electures/

C2_Peherstorfer.pdf



Softwareproduktion für Smartphones, Tablet-PCs und elektronische Tafeln
von Institut für Medienpädagogik IKT und E-Learning, Alois Bachinger

Mit einem an der PH der Diözese Linz entwickelten Online-Produktionssystems erstellen Sie Lernprogramm für elektronische Tafeln, Tablet-PCs und Smartphones. Es basiert auf HTML und Flash und steht nach einem Grundkurs LehrerInnen zum Erstellen von Lerneinheiten aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung. Gerade die Interaktivität und Lernzielkontrolle und vor allem die Einfachheit der Bedienung ermöglicht den Einsatz innerhalb kurzer Zeit. In diesem Vortrag wird das System an Hand einfacher Beispiele dargestellt.



CampusPLUS – virtuelle Lernräume an der PH Wien Bund
von Christian Berger, Gerhard Scheidl, Georg Merza

Mit unserem Beitrag möchten wir das Konzept des "CampusPLUS" und erste Erfahrungen zum Lernen in virtuellen Räumen an der PH Wien Bund vorstellen und mit den TN diskutieren. Anhand von konkreten Pilotprojekten aus verschiedenen Bereichen (VS bis Hochschule) wird die Theorie erörtert. Theorie und Praxis sollen dabei in einander fließen. Die Präsentation wird damit eine multimediale Reise durch virtuelle Lernwelten. TeilnehmerInnen hören und sehen u.a. Produktionen von Kindern, Jugendlichen, StudentInnen und Lehrenden und lernen einfache Produktionsweisen und Nutzungsmöglichkeiten kennen.

Das Modell "CampusPlus" der Pädagogischen Hochschule Wien vereinigt Ansätze des Lehrens und Lernens in virtuellen Lern- und Arbeitsumgebungen mit tradiertem Präsenzunterricht in realen Lernarrangements. Virtuelle und reale Angebote ergänzen einander unter Berücksichtigung der sozialen und pädagogischen Dimension.

Virtuelle Lern- und Arbeitsumgebungen stellen der Community (Schüler/n/innen, Studierenden und Lehrenden) Möglichkeiten zur Verfügung, Onlineangebote zu erstellen bzw. zu bearbeiten und miteinander synchron und asynchron zu kommunizieren. In realen Lernarrangements werden Lehr- und Lernprozesse mit Medienunterstützung initiiert und unterstützt.



iPads in Schools - A Case Study
von Sabrina Huber, Martin Ebner

In October 2010 and in May 2011, 15 iPads were distributed to the 4th school class of the “Praxisvolksschule Salzburg” by Apple in cooperation with Graz University of Technolgy, Dep. Social Learning. The team aims to answer the research question how tablets (in our case iPads) can be used for daily teaching and learning processes.

Experimental Setting:
School children (24 pupils) got the possibility to work and familiarize themselves with those devices over ten weeks altogether. It can be summarized that the research team carefully chose different apps and planned the usage within the classroom.

Result:
In the first round of the projects different apps were offered embedded in a didactical scenario. It was researched if their usage fit the requirements. E.g. notepad, math trainer and English pronunciation and vocabulary games were preinstalled on the devices. First experiences pointed out that apps were nice time-fillers but did not support the current subject matters effectively and in-depth.
In the second round, children used apps that fit closer to their current main topics. Some pupils were allowed to take the iPads home which pointed out an increase of usage in the very first beginning, whereas this euphoria got lost within the weeks.

C2_Huber.pptx



Die Online Tutoring Ausbildung (OTA) stellt sich vor
von Andrea Dobida, Angela Kohl

Online Tutorierende begleiten Lernprozesse unter besonderen didaktischen und medialen Bedingungen. Von der Qualität dieser Begleitungs- und Moderationstätigkeit hängt der Erfolg von eLearning Angeboten maßgeblich ab.

Um diesem wachsenden Bedarf an kompetenten Online Tutorierenden gerecht zu werden, gibt es seit 2008 die Online Tutoring Ausbildung (OTA) in Österreich. Diese wurde von common sense eLearning & trainings GmbH, e-LISA academy und der Donau-Universität Krems entwickelt. In einem Blended Learning Konzept werden die Teilnehmenden zu Online Tutorierenden ausgebildet. Das Besondere an dieser Ausbildung ist das 3-wöchige Pflichtpraktikum. In diesem wenden die Kursteilnehmenden das neu erworbene Wissen praktisch an und werden dabei von qualifizierten, erfahrenen Online Tutor/innen („Meta-Tutor/innen“) betreut.

Die OTA wurde bereits sechsmal österreichweit durchgeführt und mehr als 60 Teilnehmer/innen haben bereits das Online Tutoring Zertifikat erhalten. Die nächsten OTA-Durchgänge starten im September 2011 an vier Pädagogischen Hochschulen für folgende Zielgruppen parallel: Lehrende an den PHs, EPICT-Mentor/innen, Multiplikator/innen in bm:ukk Schlüsselprojekten sowie für Lehrende mit langjähriger Erfahrung in eLearning.

Durch die an österreichischen PHs angebotene Online Tutoring Ausbildung werden mittelfristige gemeinsame Qualitätsstandards in der Online-Moderation verfolgt. Denkbar wäre, dass es in drei bis vier Jahren nicht mehr möglich ist, eine Online-Moderation (EPICT, Online-Seminare…) ohne OTA zu übernehmen.

C2_Dobida_Kohl.pptx