C4: Social Learning

Facebook im Informatikunterricht
von Helga Zausinger

Dieses Projekt ermöglicht den Jugendlichen, sich motiviert und engagiert mittels eines Ihnen bekannten Instrumentes, Inhalte selbstständig, eigenverantwortlich und kreativ zu erarbeiten. Facebook ist nicht nur eine Kommunikationsplattform, sondern auch Thema selbst. Ausgehend vom Film „the social network“ werden diverse Themen erarbeitet: Schutz geistigen Eigentums, Cybermobbing, Datenschutz, Urheberrecht, Copyright, Diebstahl geistigen Eigentums, Persönlichkeitsrecht, Schutz der Privatsphäre, Sicherheitseinstelllugen usw.

Die Jugendlichen werden aufgefordert, ein Medium, das sie selbstverständlich fast tagtäglich verwenden, kritisch zu betrachten, die aktuelle Entwicklung zu verfolgen und mit anderen sozialen Netzwerken zu vergleichen. Wir beschäftigen uns mit der Bedeutung von Facebook als Marketinginstrument, vergleichen Marketingauftritte von Firmen (und auch deren WEB-Auftritte). "business goes facebook": Zusammenarbeit mit Firmen (SchülerInnen übernehmen die Gestaltung von Facebook Seiten für touristische Betriebe) und fächerübergreifender Unterricht finden statt. Die Jugendlichen gestalten eine Facebook Seite über unseren Schulstandort und werden diese verwalten.

Kommentare und Neuigkeiten auf einer gemeinsamen Pinnwand posten und bearbeiten, virtuelle Gruppen und Lerngemeinschften bilden, chatten usw. (auch außerhalb des Klassenverbandes) erleichtern die Team- und Projektarbeit, verantwortungsbewusstes Lernen und Zeitmanagement. Die Jugendlichen erwerben nicht nur Medienkompetenz, sondern auch soziale Kompetenz.

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Moodle vs. Facebook (Learning-Management vs. Beziehungsmanagement)
von Heiko Vogl

Bericht über ein Unterrichtsexperiment an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Fünfzehn Studierende aus dem Bereich der Berufspädagogik wurden im Gegenstand „Angewandte Informatik“ ein Semester mit Moodle und ein Semester in Facebook unterrichtet. Im „Moodle-Semester“ wurde der Unterricht nach dem „5 stage model“ von Gilly Salmon gehalten, das „Facebook-Semester“ wurde nach der Theorie des „Soziales Kapitales“ von Pierre Bourdieu ausgerichtet.

C4_Vogl.ppt



Web 2.0 für Menschen mit Lernschwierigkeiten
von Karl Bäck

Menschen mit Lernschwierigkeiten sind von der Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben weitgehend ausgeschlossen. Auch in der „online“- Welt sind sie höchstens als passive Konsumenten von Videos und Computerspielen vertreten.

Das EU Projekt „W2ID“ (Web 2.0 for people with intellectual dissabilities) will einen Beitrag zur Überwindung dieser Ausgrenzung leisten, indem sie Menschen mit Behinderungen eine „online“ - Plattform zur Verfügung stellt, mit der sie verschiedene Aspekte ihrer Lebenswelt auch für andere öffentlich darstellen können.

Als Plattform dient dabei ein einfach zu bedienendes Wiki, das vor allem Bilder und Videos gefüllt wird. Dieses Wiki wurde schon vor einigen Jahren vom RIX-Center an der Universität in London entwickelt und wird jetzt auch erstmals in Österreich verwendet. Bei diesem Vortrag möchten Ich Ihnen dieses Wiki und das Projekt kurz vorstellen.

C4_Baeck.pdf



Facebook als Lernplattform und Kommunikationszentrale in der Schule
von Kurt Söser

Nach den vielen Versuchen mit Moodle, Google Sites, eigener Homepage, wiggio,... Schüler/-innen eine Lernplattform für den Mathematik-Unterricht anzubieten und den damit verbundenen Problemen und Erfahrungen (Registration, Handling,...) fiel meine Wahl auf das Standard-Netzwerk Facebook, das mit der Möglichkeit der geschlossenen Gruppe eine ideale Zentrale für elearning darstellt.

Mit zusätzlichen web2.0-tools kann Facebook als zentrale Kommunikationsplattform für die Schule gewinnbringend eingesetzt werden und holt die Schüler/-innen genau dort ab, wo sie tagtäglich sind. Der Umgang mit Facebook ist (fast) allen Schüler/-innen bekannt, sodass keine Einarbeitung notwendig ist. So kann auch Kommunikation außerhalb des Klassenraums stattfinden, was bei einem 2 oder 3 Stunden Fach pro Woche sehr wichtig ist. Das Potenzial von Facebook als Klassenplattform wird durch den Einsatz von mobilen Geräten (Notebooks, Netbooks, Tablets, Handys) noch erhöht.

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