C2

Session
C2
Zeit: Mittwoch, 24.10.2012: 16:00 - 18:30
Chair der Sitzung: Birgit Adler-Klammer
Ort: Hörsaal 3

Präsentationen

Kompetenzorientiertes Unterrichten mit Lernplattformen (moodle + curriculum)

Joachim Dieterich

In diesem Vortrag wird die Plattform curriculum vorgestellt. Mit ihr lassen sich einfach Kompetenzraster erstellen.

Die Plattform curriculum bietet Schülern, Eltern aber auch den Lehrern eine Übersicht über den aktuellen Kompetenzstand einer Lerngruppe bzw. eines Lernenden. Noch nicht erworbene Kompetenzen können somit klar benannt und besser gefördert werden. Die einzelnen Kompetenzfelder können zudem mit Inhalten aus bestehenden Lernplattformen (z.B. moodle) verlinkt werden.

2012_Keynote_curriculum.pdf
2012_Keynote_Wien.key
Dokumentation_curriculum.joachimdieterich.de_Institution-Adminrolle.pdf
Dokumentation_curriculum.joachimdieterich.de_Lehrerrolle.pdf
Dokumentation_curriculum.joachimdieterich.de_Studentenrolle.pdf

Von Null-Akzeptanz zu Best Practice - Ein Fallbeispiel zur Lernerzentrierung

Denisse López B.

Eine MBA-Veranstaltung der Leuphana Universität Lüneburg soll aufgrund studentischer Unzufriedenheit resultierend aus Unter- bzw. Überforderung eingestellt werden. Dies war der Ausgangspunkt zur Neukonzeption. Mittlerweile ist diese Veranstaltung ein Beispiel für Best Practice in der Lehre.

Unter Erfüllung von Lernbedürfnissen darf nicht nur die Vorbereitung von Materialien bezogen auf thematische Inhalte verstanden werden, vielmehr ist hier eine offene und flexible Einstellung gegenüber den studentischen Erwartungen gefragt. Lehrende müssen ein Bewusstsein für die Vorerfahrungen der Studierenden, ihrer Interessen und Anforderungen entwickeln und dieses für eine gezielte Planung der Lernerlebnisse einsetzen. Es bedarf weiterhin einer kontinuierlichen Kommunikation mit den Studierenden vor, während und im Anschluss an den Lernprozess, damit der Ablauf der Veranstaltung ggf. rechtzeitig angepasst werden kann.

Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der Neukonzeption der o.g. Veranstaltung als eine Blended-Learning-Einheit und die dort eingesetzten Komponenten. Dabei können die erzielten Resultate als direkte Folge der o.g. Flexibilität und kontinuierlichen Kommunikation gesehen werden.

Die aus unserer Sicht wichtigen Bestandteile des Entwicklungsprozesses von Lehrveranstaltungen, welche Studierenden die Möglichkeit geben, eine aktive Rolle in ihrem Lernprozess einzunehmen, sowie den Lehrenden mehr Raum für pädagogische Innovationen und kontinuierliches Studierenden-Feedback einräumen, um ihre didaktischen Strategien zu verbessern, werden hervorgehoben und diskutiert.

López B.-2012-Von Null-Akzeptanz zu Best Practice-109_a.pptx
López B.-2012-Von Null-Akzeptanz zu Best Practice-109_b.pdf
NullAkzeptanzBestPractice2410.pdf
NullAkzeptanzBestPractice2410.pptx

Der DIGIcheck - digitale Kompetenzen für Lehrerinnen und Lehrer

Gerhard Brandhofer

Digitale Kompetenz besitzt heute in allen Lebensbereichen wesentliche Bedeutung und zählt auch zu den von der Europäischen Kommission festgelegten Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen.

Eine wichtige Rolle beim Aufbau digitaler Kompetenz kommt der Schule – und damit auch den Lehrkräften – zu.

Lehrer/innen müssen digital kompetent sein, damit sie einerseits diese Kompetenzen auch ihren Schülern/Schülerinnen vermitteln können und andererseits ihren Unterricht auch zeitgemäß gestalten können. Um Lehrkräfte bei der Beurteilung der eigenen digitalen Kompetenz zu unterstützen, wurde der DIGIcheck entwickelt. Er besteht aus 40 Selbsteinschätzungsfragen und soll nicht nur eine Information rund um den „digitalen Wissensstand“ bieten, sondern auch als diagnostisches Tool zur Planung von Fortbildungen am Schulstandort dienen.

digicheck_edidaktik.pptx

Social Media in der PädagogInnenbildung NEU – Praktische Beispiele zur Implementierung von kompetenzorientiertem Lernen in der LehrerInnenausbildung

Thomas Strasser

Basierend auf den Empfehlungen für die PädagogInnenbildung NEU, wird in diesem Vortrag verstärkt auf die Kompetenzorientierung angehender PädagogInnen vor allem im Bereich der Neuen Lerntechnologien eingegangen. Anhand von praktischen Beispielen wird gezeigt, wie stark konstruktivistische Educational-Apps (i.e. Web 2.0 für Bildungszwecke) in Seminaren in der LehrerInnenausbildung eingesetzt werden, um angehende PädagogInnen die zeitgeistige Relevanz von Social Media im Unterricht anschaulich zu verdeutlichen. Educational Apps sind Anwendungen, die explizit die technische Komponente ausblenden und die Didaktik des Tools hervorheben. Lehramtsstudierende sollen kommunikative, kollaborative und reflexive Tools, wie YouTube, Wordle, Wikis, Mindmaps, etc. in den Seminaren kennenlernen und aktiv einsetzen, um diese in Folge als Unterrichtende mit ihren SchülerInnen zu verwenden. Educational Apps konzentrieren sich weniger auf die einseitige, lehrerInnenzentrierte Wissensvermittlung, sondern vielmehr auf kompetenzorientierten, gruppendynamischen Lernphasen. Der Vortrag stellt einige Verbindungen zwischen Social Media und LehrerInnenbildung im Allgemeinen her und präsentiert in Folge zum Großteil praktische Anwendungsszenarien von Web 2.0 in der Ausbildung bzw. im Klassenzimmer.

SocialMedia_in_der_LehrerInnenbildung_NEU.pptx

10 Meilen- und Stolpersteine bei Social Media Projekten im Unterricht

Clemens GOTTFRIED

Die lawinöse Menschheitseuphorie für facebook, twitter, google+ und ähnliche Social Media Produkte hat inzwischen einer vernünftig-kritischen und pragmatischen Akzeptanz Platz gemacht. So wie Mundl sagen kann „Mei Bier is net deppat“, ist auch facebook und Co „net deppat“, sondern eventuell seine unreflektierte Verwendung.

Wenn wir uns mit unseren Schülerinnen und Schülern dort treffen wollen, wo sie sind, in der Social Media Welt, müssen wir uns auf den Weg machen, unseren Unterricht dieser Welt zu öffnen. Dabei erleben wir Rückenwind und Prügel, Fehlschläge und Erfolge.

Anhand von 10 exemplarischen Situationen („Stolpersteine“) möchte ich Therapien zur Überwindung von Schwierigkeiten und erfolgreiche Ideen („Meilensteine“) bei Social Web Projekten im Unterricht vorstellen.

GOTTFRIED-2012-10 Meilen- und Stolpersteine bei Social Media Projekten im Unterricht-164_a.pdf

Hier geht es Zurück