C3

Session
C3
Zeit: Donnerstag, 25.10.2012: 8:30 - 10:00
Chair der Sitzung: Clemens GOTTFRIED
Ort: Hörsaal 3

Präsentationen

Digitale Kompetenzen Sekundarstufe I

Günther Schwarz

Eine Arbeitsgruppe des bmukk hat ein Komptenzmodell für die Sekundarstufe I erstellt und 23 prototypische Beispiele erarbeitet, die von SchülerInnen getestet worden sind. Über 5000 SchülerInnen habe die Beispiele bearbeitet und eine Rückmeldung dazu gegeben. Im Vortrag werden das Kompetenzmodell, die Beispiele und das Ergebnis der Rückmeldungen vorgestellt und diskutiert.

Digitale_Kompetenzen8.ppt

Kultur erlernen und bewahren, Kunst verstehen und erleben

Peter Broger, N. N.

Kunst, Medien und Gestaltung Kultur- und Kunstprojekte

Im schulautonomen Gegenstand KuMeGe "Kulturmanagement" haben wir uns das Ziel gesetzt, die SchülerInnen verschiedener Kulturkreise für Kunst und Kultur zu sensibilisieren.

In einer kaufmännischen Schule mit vielen MigrantInnen wollen wir das gegenseitige Verstehen, das Menschen zusammenführt, Vorurteile abbaut und nach Gemeinsamkeiten sucht.

Dies vor dem Hintergrund neuer kompetenzortierter Ansätze.

Diese Vielfalt muss auch für die Auswahl der Programme und Werkzeuge (der Tools) gelten, die auch weniger Begüterten zur Verfügung stehen.

So ist es klar, Mittel zu verwenden, die das Gemeinsame betonen. Monopolismus ist einzuschränken.

Geben und Nehmen sollte auch in der Softwareauswahl und Anwendung von Programmen gelten.

Ein breites Know How gründet nicht auf der Firmenpolitik singulärer Anbieter, welche uns schließlich abgrenzt und den Machtinteressen Einzelner dient.

Offener Umgang mit Programmen fördern, sei unser Ziel und der Anspruch, der uns die Vielfalt erhält.

Spargedanken können heute kein Fehler sein und die Zusammenarbeit von vielen Entwicklern welche ähnliche oder gleiche Ziele verfolgen muss auch von der Schule unterstützt und gefördert werden.

Wo setzen praktisch an? - Was hilft, solche Projekte zu verstehen und sich auch einzubringen? - open your mind and just do it.

Broger-2012-Kultur erlernen und bewahren, Kunst verstehen und erleben-168_a.pdf
ASKU_Praesentation_Broger.pptx
links-vortrag-broger.pdf
myprezi-v1.pdf

Bytes mit Biss: Motivierendes Lehren im Medienzeitalter

Adina Mornell

Nach nur fünf Stunden Internetnutzung zeigen Laien veränderte Aktivitätsmuster im Gehirn. Die Wandlungsfähigkeit unserer Spezies hat es ermöglicht, uns von Nomaden zu sesshaften Bauern zu entwickeln. Ob die Entdeckung des Feuersteins oder die Entwicklung der Elektronikchips, Veränderungen prägen unsere Umwelt, und technische Fortschritte wiederum prägen uns. Wer also Zeit mit elektronischen Geräten verbringt, erlebt eine regelrechte Umprogrammierung der eigenen Soft- und Hardware: Es ändern sich die Verhaltensweisen ebenso wie auch die Verschaltungen in den Köpfen.

Wenn Geist, Gesellschaft und Kommerz anpassungsfähig sind, kann Pädagogik nicht unbeweglich bleiben. Der fast uneingeschränkte Zugang zu Informationen aller Art bedeutet eine Verabschiedung von der Welt der sich langsam und stetig steigernden Schwierigkeiten. Die Lernregel von einfach bis komplex ist zwar nicht gänzlich aufgehoben, aber Menschen lernen auch durch Versuch und Irrtum. Das Internet ermöglicht uns, nach Zielen zu greifen, ohne vorher zu fragen, ob wir dies dürfen oder nicht, ob wir reif dafür sind oder ob wir Erfolgschancen haben. Dieser motivierende Moment, ich will etwas wissen, gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen fürs Lernen. Pädagogen sollen solche Impulse aufnehmen und fördern.

Im Hintergrund jeglicher Überlegung zur ePädagogik muss die Frage stehen: wer soll hier was lernen. Dieses Impulsreferat betrachtet die Lernenden von morgen.

Mornell-2012-Bytes mit Biss-139_a.pdf

Hier geht es Zurück