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Sitzungsübersicht
Session
C3
Zeit:
Freitag, 25.10.2013:
8:30 - 9:45

Chair der Sitzung: Robert Schrenk
Ort: Sem 11

Präsentationen

Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit – mit den Unterstützungsangeboten des Onlinecampus Virtuelle PH

Angela Kohl

Mit einem vielseitigen und sorgfältig abgestimmten österreichweiten Online-Angebot unterstützt der Onlinecampus Virtuelle PH Studierende an Pädagogischen Hochschulen ab Wintersemester 2013/14 bei der Erstellung einer Bachelor- / Masterarbeit.

Die notwendigen Grundlagen zu den ersten Schritten im Forschungsprozess, der Recherchearbeit und Strukturentwicklung sollen die Online-Seminare „Recherchieren, Dokumentieren, Zitieren“ und „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ vermitteln. Im Online-Seminar „Vertiefung in wissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden qualitative und quantitative Methoden vorgestellt und gemeinsam erarbeitet – das Handwerkszeug für den empirischen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit.

Der konkrete Schreibprozess steht im Zentrum von zwei besonders innovativen Online-Angeboten, der „Schreibwerkstatt“ und des „Schreibcamps“. Bei ersterem, einem zweiwöchigen Intensiv-Seminar wird der Prozess der Schreibens in seinen einzelnen Phasen beleuchtet und mit viel Input und intensiver Betreuung durch SchreibtrainerInnen erprobt. Studierende werden dabei unterstützt, den Schreibfluss herzustellen, lernen den Umgang mit Schreibhemmungen oder -blockaden und das Verfassen eines Rohtextes in angemessener Zeit. Ziel der „Schreibcamps“, die zu verschiedenen Zeitpunkten jeweils 5- bis 6-wöchig angeboten werden, ist die Produktion des Rohtextes der wissenschaftlichen Arbeit – und zwar vernetzt und im Austausch mit anderen Studierenden. Unter Moderation und mit Hilfe von regelmäßigem Input von SchreibtrainerInnen soll eine Dynamik im Schreibprozess hergestellt werden.

Das gesamte Angebot soll im Vortrag präsentiert und diskutiert werden.

Kohl-Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit –_a.pdf

Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule

Martina Scheuwimmer, Tanja Jadin

Tablet-PCs heben sich durch ihren Innovationscharakter, ihre hohe Mobilität und die intuitive Bedienbarkeit von anderen technischen Geräten ab. Kinder wachsen mit den neuesten technischen Produkten auf und somit werden auch an das Bildungssystem veränderte Ansprüche und Forderungen gestellt. Durch die hohe Mobilität und die einfache Bedienbarkeit können Tablet-PCs eine Bereicherung für den Unterricht und auch für mobiles und eigenständiges Lernen darstellen.

Entschließt sich eine Lehrperson Tablet-PCs im Unterricht als lern- oder motivationsförderndes Mittel einzusetzen, wirft sich dabei eine Reihe von Fragen auf:

  • In welchem Lehr-/Lernszenario können Tablets eingesetzt werden?
  • Wie können die Tablet-PCs sinnvoll und lern- bzw. motivationsfördernd im Unterricht eingebaut werden?
  • Welche Rolle übernimmt der Lehrer in diesem Lehr-/Lernsetting?

In Zusammenarbeit mit dem IMST Themenprogramm Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien wurden im Rahmen einer Masterarbeit Kontextfaktoren von Good Practice Einsatzszenarien von Tablet-PCs an österreichischen Schulen evaluiert. Die zentrale Fragestellung dieses empirischen Forschungsprojektes lautet folgendermaßen: Welche Erfolgsfaktoren können bei Good Practice Einsatzszenarien von Tablets in österreichischen Schulen identifiziert werden?

Zur Beantwortung dieser Frage wurden Interviews mit sechs Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt, die bereits Tablets im Unterricht einsetzen. Bei der E-Learning Fachdidaktiktagung werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_a.pdf
Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_b.pdf

Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz?

Ingo Stein

Der Raspberry Pi ist ein kreditkartengroßer Einplatinen-Computer der von einer Gruppe rund um die Universität Cambridge entwickelt wurde, um das Informatikstudium zu fördern. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen seines Einsatzes als Low-Cost E-Learning Arbeitsplatz am Beispiel einer 2. Klasse NMS, die mit 5 Geräten ausgestattet wurde, erörtert.

Die geringen Anschaffungskosten, der geräuschlose Betrieb und der durch die Tatsache, dass das gesamte Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme auf einer SD Karte abgelegt sind, geringe Administrationsaufwand, empfehlen das Gerät zum Einsatz im Unterricht. Als Betriebsystem kommt eine Debian Linux Variante zum Einsatz, für die zahlreiche Open-Source-Software für den Bildungsbereich aber auch für den Büroeinsatz verfügbar ist. Der integrierte Browser unterstützt HTML5 und Javascript und ist damit für die gängigen Online Lernplattformen gerüstet.

Grenzen des Gerätes liegen in der mangelnden Unterstützung von Flash Inhalten und durch den im Vergleich zu einem herkömmlichen PC geringen Hauptspeicher und die niedrige Prozessorgeschwindigkeit.

Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_a.pdf
Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_b.pdf