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Sitzungsübersicht
 
Datum: Donnerstag, 24.10.2013
11:30 - 12:30Registrierung
 
12:30 - 13:00Eröffnung

Franz Keplinger, Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz
Claudia Durchschlag, Abgeordnete zum Nationalrat

Aula 
13:00 - 14:00Wired humans - real humans? A few upcoming challenges for e-Learning

Univ. Prof. Daniel Apollon
Universität Bergen, Norwegen
Moderation: Petra Traxler, Leiterin des Institutes Medienpädagogik, IKT und eLearning

Aula 
14:00 - 15:30A1
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Der digitale LehrerInnenarbeitsplatz zwischen Euphorie und Kulturpessimismus

Manfred Meraner

Bei entsprechenden Investitionen in Hard- und Software, organisatorischer Vorbereitung, Ausbildung und Wartung machen digitale Inhalte im Unterricht Sinn. Den Hauptvorteil sehe ich allerdings in der Kommunikation und Organisation. Das bestätigen unsere bisherigen Erfahrungen (z.B. mit der Online-Deutschstunde und Pilotprojekte in Englisch in der Oberstufe) und weniger in aufwändigen Animationen.

Generell ist die Wirksamkeit von Medien im Unterricht wenig erforscht – und wenn, dann nur punktuell.

Was bringt Lernerfolg? Ein „Breitbandpädagogicum“ sind digitale Medien nicht. Sie können aber bei sinnvollem Einsatz Unterrichtszeit und Unterrichtsqualität bringen. Den Motivationseffekt würde ich nicht überbewerten. Die österreichische Schulbuchaktion ist ein funktionierendes Gratisgeschäftsmodell für SchülerInnen und LehrerInnen, bei dem pädagogische Zusatzleistungen honoriert werden. Das Schulbuch ist ein Beitrag zu gutem Unterricht (im Sinne von Hilbert Meyer). Ob das Schulbuch als "Betriebssystem" digital oder Print ist, ist vermutlich egal. Print ist im Moment einfach effizienter. Aber: der LehrerInnenarbeitsplatz ist heute schon digital.

Meraner-Der digitale LehrerInnenarbeitsplatz zwischen Euphorie_a.pptx

Office 365 in Education – Neuerung und Ausblick

Thomas Hauser

Microsoft Österreich


Devices, Tools & Bildungsprogramme

Yuri Goldfuss

Microsoft Österreich

 
14:00 - 15:30B1
Chair der Sitzung: Barbara Zuliani
Hörsaal 2 
 

E-Learning in der Volksschule. Vom digitalen Klassenzimmer zum iPad

Alfons Koller, Tanja Jadin, Stefan Hametner

Zur E-Learning-Didaktik-Tagung 2013 erscheint diese Publikation, die acht wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsbeiträge sowie 18 Unterrichtsbeispiele enthält.

Sie dokumentiert die Arbeit im IMST-Themenprogramm "Kompenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien" in österreichischen Volksschulen (1. bis 4. Schulstufe) in den letzten fünf Jahren. Sie erscheint im Trauner-Verlag in der E-Learning-Reihe der Universität Linz.


Einsatz von Lernsoftware im Unterricht - Eine Evaluation über Verständlichkeit und Mehrwert von Mathematik-Lerrnsoftware

Patricia Groiss, Tanja Jadin

Im Zentrum der Arbeit stand die Frage nach der Verständlichkeit für die Zielgruppe beim Einsatz von Mathematik-Lernsoftware im Unterricht einer 1. Volksschulklasse. Die Fallstudie wurde im Rahmen der Forschungsarbeit im IMST-Themenprogramm "Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien" an der FH Hagenberg durchgeführt.

Bereits Piaget weist in seiner „Theorie der Denkentwicklung“ darauf hin, dass Kindern unter sieben Jahren die Lösung von Aufgaben, bei denen mehrere Dimensionen zu berücksichtigen sind, Schwierigkeiten bereiten. In mehreren kritischen Untersuchungen kam man weiters zur Erkenntnis, dass bereits Kinder ab fünf Jahren alle relevanten Dimensionen bei Absoluturteilen im Gegensatz zu Paarvergleichen berücksichtigen (Sodian, 2008).

Bei der Lernsoftware handelt es sich um eine Ergänzung zu einem Lehrbuch als Übungsmaterial für den schulischen und privaten Gebrauch. Eine 1. Volksschulklasse in Niederösterreich mit 21 Schüler/innen im Alter von fünf bis sieben Jahren nahmen ein Semester lang an der Untersuchung teil und nützten die Software mindestens zwei Mal pro Woche. Für die Evaluierung auf Verständlichkeit des Lernprogrammes wurden die Schüler/innen in die Software eingeschult und die Arbeit mit der Lernsoftware mittels Videoaufzeichnung dokumentiert.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit, entwicklungspsychologische Grundlagen bei der Konzeption und Umsetzung einer zielgruppenorientierten Lernsoftware zu berücksichtigen.


skooly

Georg Ratz

Informieren-Lernen-Kommunizieren in der Volksschule

skooly ermöglicht bereits Volksschulkindern den Kontakt mit einer Lern- und Kommunikationsplattform. In einem sicheren Raum lernen und kommunizieren Schüler/innen, werden auf ihrem Schulweg unterstützt und für zukünftige Herausforderungen vorbereitet.

skooly unterstützt Schulen bei der Schulentwicklung und ermöglicht bestmögliche Lernbedingungen für Schüler/innen. Digitales Klassenbuch und kompetenzorientierte Leistungsbeschreibung hilft Lehrer/innen bei Ihrer täglichen Arbeit.

Seit einem Jahr ist skooly online. In diesem Beitrag berichtet der Autor des Programms über Erfahrungen aus dem Schulalltag, stellt „Best Practice“ Beispiele vor und skizziert die Zukunft von skooly .

 
14:00 - 15:30C1
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

Mathematik „begreifen“ mit GeoGebra für Tablets

Markus Hohenwarter, Barbara Kimeswenger

Die dynamische Mathematik Software GeoGebra hat in den letzten Jahren weite Verbreitung in Österreichs Klassenzimmern gefunden. Bisher war die Software jedoch nur auf Desktop- und Laptop-Computern verfügbar. Mit den neuen GeoGebra-Apps für Tablets können Schüler/innen Mathematik nun auch auf Tablets – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen. In diesem Vortrag werden die aktuellen Versionen der Tablet Apps vorgestellt und zukünftige Entwicklungspläne skizziert.


Kollaboratives eLearning in der Praxis der Sekundarstufe1 im Fach Mathematik (Fallbeispiele)

Josef Hofer. MSc

Kollaboratives eLearning in der Praxis der Sekundarstufe1 im Fach Mathematik (Fallbeispiele)


OneNote als Zentrale im (Mathematik-)Unterricht

Kurt Söser

Mit OneNote bietet Microsoft in der bekannten Office Suite das ideale, aber leider zu wenig bekannte Werkzeug für den Unterricht an. Es bietet viel mehr als nur einen digitaler Notizblock. In Zusammenarbeit mit einem Tablet eignet sich OneNote ideal als Zentrale für den Unterricht und kann dank der Sharing-Funktion als Werkzeug gerade für kollaboratives (gemeinsames) Arbeiten perfekt eingesetzt werden. Ob vom PC aus, vom Tablet oder direkt mit dem Smartphone, alles ist immer bei der Hand und kann sehr einfach bearbeitet werden.

In diesem kurzem Vortrag möchte ich über mein OneNote-Projekt im Schuljahr 2012/13 berichten und exemplarisch ein paar Unterrichtssequenzen/-ergebnisse präsentieren. Genauere Details findet man auf meiner Homepage unter www.kurtsoeser.at

 
14:00 - 15:30D1
Chair der Sitzung: Alfred Klampfer
Sem 12 
 

LMS.at in Kooperation: OTP English – Take The Opportunity To Practice Your English!

Eva Gröstenberger

LMS.at bietet Sprachlehrer/innen neben einer Reihe von Anwendungen in deren eigenen Kursen systemweit frei verfügbare Materialien für den Unterricht. In diesem Zusammenhang war bzw. ist das Ziel des Projekts „LMS.at in Kooperation: OTP English –Take The Opportunity To Practice Your English!“ ausgewählte frei verfügbare Lernmaterialien kompetenter Contentpartner wie zum Beispiel British Council oder Cambridge Language Assessment in die Lernplattform zu integrieren als auch gegebenfalls didaktisch aufzubereiten. In manchen Fällen war es außerdem notwendig, die von den Kooperationspartnern zur Verfügung gestellten Unterlagen (im PFD Format) in Form von interaktiven Kontrollfragen auf der Plattform abzubilden.

Der Aufbau der Kooperationen bzw. die Integration der Lernmaterialien ermöglicht es Schüler/innen in sogenannten OTP (Opportunity To Practice) Kursen qualitativ hochwertige interaktive Hör-und Leseübungen in der ihnen vertrauten virtuellen Lernumgebung zu bestreiten, und zwar örtlich und zeitlich unabhängig vom Klassengeschehen. Die OTP Kurse fördern dabei mit eingebauter Lernstatistik und Lernfortschrittskontrolle selbständiges Arbeiten. Die Zielgruppe sind Schüler/innen aller Schularten und Schultypen, die ihre Englischkenntnisse im Sinne eigenverantwortlichen und selbständigen Lernens vor allem in den Fertigkeitsbereichen Hören und Lesen verbessern wollen bzw. sich für die Kultur englischsprachiger Länder (UK/USA) interessieren bzw. deren Interesse an diesen Kulturen durch die angebotenen Materialien geweckt werden soll.

Gröstenberger-LMSat in Kooperation_a.pdf

TOP am LAPTOP - Technologiestützte Zweitsprache Deutsch

Ursula Mulley

Das Projekt TOP am LapTOP vereint Tastatur schreiben, Online surfen und Programme lernen miteinander. Immer mehr Volksschulkinder benützen daheim den Computer oder Laptop, schreiben E-Mails und Referate und chatten mit FreundInnen, deshalb ist es von großer Bedeutung, dass SchülerInnen von Anfang an das Zehnfingersystem beherrschen, Programme bedienen können und über Gefahren des Internets Bescheid wissen. Sehr wichtig erscheint in diesem Zusammenhang den Computer als motivationssteigerndes Arbeitsgerät kennenzulernen.

Der kompetenzorientierte Einsatz des Computers oder Laptops im Unterricht gewinnt gegenwärtig immer mehr an Bedeutung und ist ein wichtiges Thema der Medienpädagogik. Dieses Projekt leistet einen Beitrag diese Wichtigkeit zu unterstreichen, indem Basiskompetenzen bereits in der Volksschule den Einsatz betreffend ausgebildet und geschult werden.

Mulley-TOP am LAPTOP - Technologiestützte Zweitsprache Deutsch_a.pptx
Mulley-TOP am LAPTOP - Technologiestützte Zweitsprache Deutsch_b.pdf

OER im Fremdsprachenunterricht: kreative Materialien schnell erstellen

Elke Lackner

Dass es in einer Welt, in der immer öfter von Plagiaten und Urheberrechtsverletzungen zu hören ist, trotzdem noch einfach sein kann, schnell und unkompliziert ansprechende und kreative Arbeitsblätter und Materialien zu erstellen, soll der Vortrag „OER im Fremdsprachenunterricht: kreative Materialien schnell erstellen“ zeigen.

Ziel des Vortrags ist es, einige Möglichkeiten der Erstellung von Arbeitsunterlagen zu nennen und gleichzeitig Einsatzszenarien für die erstellten Ressourcen aufzuzeigen: Word Clouds beispielsweise eignen sich wunderbar für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht, um Rede- und Schreibanlässe auszulösen und auch aus Bildern können Materialien werden, die im Unterricht Einsatz finden.

Da der Fokus des Vortrags auf dem Erstellen von OER liegt, sollen nicht nur Word Cloud-Generatoren und Bildbearbeitungsprogramme vorgestellt werden, mit deren Hilfe Bilder aufgepeppt und/ oder didaktisiert werden können, sondern auch Quellen für freies Bild- und Audiomaterial genannt werden. Den Lehrenden soll gezeigt werden, welche Vorteile OER im Unterricht auch für das eigene Wohlbefinden haben können und wie einfach sie sich erstellen lassen, wenn man einige Punkte beachtet.

Lehrerinnen und Lehrer sollen den Vortrag verlassen und das Gefühl haben, neue Ideen für Arbeitsmaterialien zu haben. Sie sollen über die Vorteile von OER im Unterricht Bescheid wissen und gleichzeitig auch Einsatzszenarien für ihre Materialien mitnehmen können.

Lackner-OER im Fremdsprachenunterricht_a.pdf
Lackner-OER im Fremdsprachenunterricht_b.pdf
 
16:00 - 18:30A2
Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Hörsaal 1 
 

HTML 5 - APPS

Alois Bachinger

Programmierung von Apps für Mobile-Devices – Smartphone, Tablet

HTML 5 ist ein ideales Produktionswerkzeug zum Erstellen von Apps für Smartphones und Tablets. Applikationen, die auf dieser Basis erstellt wurden, laufen auf allen Tabletsystemen und Smartphones, darüber hinaus aber auch auf Windows, Linux und anderen System über den Browser.


edumoodle und LTI - Neue Formen der Contentintegration

Astrid Leeb, Ursula Simmetsberger

edumoodle zählt zu den erfolgreichsten Multiinstanzinstallationen der Welt. Doch mittlerweile ist es nicht mehr damit getan, lediglich eine Lernplattform zur Verfügung zu stellen, die von den Usern an ihre Bedürfnisse angepasst und selbst befüllt werden kann – viele von ihnen wünschen sich auch eine unkomplizierte Einbindung von externen Online-Inhalten in ihre E-Learning-Umgebung.

Um dem gerecht zu werden, beschäftigte sich das edumoodle-Team in den letzten Monaten intensiv mit der Adaptierung und Optimierung des auf Moodle standardmäßig vorhandenen LTI-Plugins und die Anbindung von edumoodle an die Eduthek, die Content-Drehscheibe des BMUKK. Auf der Eduthek werden lernplattformübergreifend Lernmaterialien bereitgestellt, die – entsprechende Berechtigungen der BenutzerInnen vorausgesetzt – mit wenigen Mausklicks in den eigenen Kurs integriert werden können.

Dieser Vortrag soll anhand von konkreten Anwendungsbeispielen einige Möglichkeiten dieses Tools demonstrieren: Einerseits wurden bereits Unterrichtsbeispiele zu den Bildungsstandards aus dem Bereich Unternehmerprüfung und zu Englisch entsprechend aufbereitet und in der Eduthek zur Verfügung gestellt, andererseits ist über das Tool auch die Einbindung von in den Gegenstandsportalen vorhandenen Inhalten möglich.

Leeb-edumoodle und LTI_a.pdf

gw.eduhi.at - Freie Unterrrichtsressourcen am EduMoodle-GW

Alfons Koller, Claudia Horner, Kurt Lumetsberger, Christian Sitte, Monika Andraschko

Das österreichische Bildungsportal gw.eduhi.at bietet für das Fach Geographie und Wirtschaftskunde Unterrichtsressourcen unter den Creative-Common-Lizenzen an. Diese stammen aus Kursen der Lehreraus- und -fortbildung sowie direkt aus dem GW-Unterricht und der Maturavorbereitung. Über die Moodleplattform www4.edumoodle.at/gwk sind sie öffentlich zugänglich bzw., falls es urheberrechtliche Aspekte erfordern, nur dem Nutzerkreis einer Lehrveranstaltung der Aus- oder Fortbildung zugänglich. Auch der Austausch und die Weiterentwicklung von kompetenzorientierten Aufgabestellungen für die mündliche Reifeprüfung erfolgt über diese Plattform. Nutzer/-innen und Mitarbeiter/-innen sind herzlich willkommen.


Digitale Kompetenzen

Günther Schwarz

digi.komp8

Im Rahmen des Projekts Digitale Kompetenzen in der 8. Schulstufe wurden 100 prototypische Aufgaben erstellt und von Schulen erprobt. Im Vortrag wird eine Auswahl an Beispielen vorgestellt und das Ergebnis der Erprobung präsentiert.

Für die Überprüfung der digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler beim Übertritt in die Sekundarstufe 2 stehen Aufgaben zur Verfügung. Sie können zur Feststellung des Leistungsstandes am Beginn der Sek 2 eingesetzt werden. Die Aufgaben und ein Online-Fragebogen dazu werden demonstriert.

Schwarz-Digitale Kompetenzen_a.pptx

Safer Internet in der Schule

Barbara Buchegger, Andrea Bock

Die rasche Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler stellen auch Anforderungen an die Schulen. Fragen der sicheren Nutzung von IKT, Web 2.0 und Social Media nehmen zunehmend einen hohen Stellenwert ein.

In diesem Input werden unter anderem die Fragen behandelt, wie man Web 2.0-Tools und soziale Netzwerke wie Facebook im Unterricht nutzen kann, welche Vor- und Nachteile diese Nutzung hat und welche rechtlichen Aspekte eine Rolle spielen können, Stichwort Datenschutz, Urheberrechte, Quellenkritik und Recht am eigenen Bild.

 
16:00 - 18:30B2
Chair der Sitzung: Barbara Zuliani
Hörsaal 2 
 

iPads in der Volksschule: Die Förderung der motorischen Fertigkeiten im Fokus

Barbara Zuliani

Das Projekt „Der Einsatz des iPads in der Volksschule“ setzt seinen Fokus auf das Erlernen des Schreibens von Buchstaben und Ziffern in der 1. Klasse Volksschule.

Diese Untersuchung wurde in einer 1. Klasse Volksschule mit 22 Kindern in einem Zeitraum von sieben Wochen durchgeführt. In dieser Zeit durfte die Hälfte der Kinder mit und die andere Hälfte der Klasse ohne iPad-Stifte auf dem Endgerät iPad arbeiten. Am Ende der Testphase bekamen die Kinder zum ersten Mal ihre Füllfeder und durften „Eislaufspuren“ (= Großmotorische Übungen ohne orthografische Ansprüche) erstellen und einen kurzen Text schreiben. Die Auswertung erfolgte mittels einer „Notenskala“ von Sehr gut bis Nicht genügend.

Die Fragestellung, ob die Verwendung von iPad-Stiften sich auf die feinmotorischen Fertigkeiten des Schreibens auswirken, kann eindeutig mit ja beantwortet werden. Es zeigt, dass jene Schüler und Schülerinnen, die mit den iPad-Stiften gearbeitet haben, signifikant bessere Ergebnisse im Bereich der Haltung des Endgerätes Füllfeder, der geschwungenen Linien, der Sauberkeit des Arbeitens, des Verwischens der Tinte und der Einhaltung der Begrenzung durch Linien erzielten.

Daraus schließe ich, dass es wichtig ist, bei der Buchstabenerarbeitung Kinder nicht nur mit Fingern auf dem Endgerät iPad arbeiten zu lassen, sondern ihnen gezielt iPad-Stifte zum Arbeiten zur Verfügung zu stellen.

Zuliani-iPads in der Volksschule_a.pdf

Open Source in der Volksschule

Chris Wegmayr

In der Volksschule werden die Weichen für Mediennutzung gestellt, natürlich werden die Werte im Elternhaus gebildet, die Schule kann dabei eine entscheidende Hilfe leisten. Die Programme, die in der Schule genutzt werden, sollten auch zu Hause zur Verfügung stehen, dabei ist Open Source die geeignete Lösung. Die vorgestellten Tools laufen auf den gängigen Betriebssystemen (Win, Mac, Linux), manche sind auch als Apps erhältlich.

Die Programme werden an vielen Volksschulen verwendet, Videos und Bilder aus der Unterrichtspraxis werden gezeigt - aus der Praxis für die Praxis!

Beispiele:

gcompris: ist eine mehrsprachige Sammlung von etwa 100 freien Werkzeugen und Spielen für Kinder von 2-10 Jahren.

Tux Math:

Spielerisch üben Kinder mathematische Grundfertigkeiten

TuxTyping:

So macht schreiben Spaß! Ist das Zehnfingersystem schon in der Volksschule ein Thema?

Tuxpaint:

ist ein komplexes Malprogramm für jung und alt

audacity:

Professionelle Software zur Audioaufnahme und-bearbeitung, Kinder lieben es!

JClic:

Autorentool zu Erstellen von interaktiven Übungen, ältere Kinder programmieren Übungen für jüngere.

Scratch:

Visuelle Programmiersprache für Kinder ab ca. 8 Jahren zum Erstellen von interaktiven Spielen, Animationen

OOo4kids:

Das vereinfachte OpenOffice ist für weniger komplexe Schreibaufgaben geeignet, es startet schnell und ist übersichtlich.

Wegmayr-Open Source in der Volksschule_a.pdf

eLearning und Musikerziehung heute

Clemens GOTTFRIED

Vor fünf Jahren habe ich hier die Gehversuche des eLearning-Einsatzes in der Musikerziehung (ME) beleuchtet.

Inzwischen sind eLearning-Methoden in der Musikerziehung integriert wie die MP3-Datei (sind sie das?), heute stellt sich die Frage, wie eLearning-Einsatz das Kompetenz- und Standardisierungsmodell in der ME fördern, stärken und stützen kann.

Einsatz von Open Source Software im ME-Unterricht in der Musikpraxis, Realisierung von kollaborativen Unterrichtsprojekten mit Hilfe von Lernplattformen (am Beispiel eines Bundesländerübergreifenden Kompositionsprojektes), Unterstützung beim musikalischen Improvisieren und Gestalten durch mobile Lernbegleiter (Smartphone, Tablet, Notebook) und Hilfe zu einer urteilsfähigen und kompetenten Musikrezeption sind dabei spannende Aspekte.

In Streif- und Blitzlichtern durch den österreichischen ME-Unterrricht möchte ich dazu eindrucksvolle Unterrichtsbeispiele aufzeigen und zur Adaption für den eigenen Unterricht ermutigen.

GOTTFRIED-eLearning und Musikerziehung heute_a.pdf
 
16:00 - 18:30C2
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

NaWi und Mathe mit iPad/Tablet und Smartphone

Hubert Egger

Anhand vieler praktischer Beispiele wird gezeigt, wie man didaktisch sinnvoll mit iPads / Tablets und Smartphones den Naturwissenschafts-Unterricht und den Mathematik-Unterricht kompetent und motivierend anreichern kann.

  • Projekt iPad-Koffer
  • Organisationstipps
  • Messungen mit Tablets im NaWi-Unterricht
  • Virtual Reality Anwendungen
  • CAS für AHS/BMHS und weitere Apps in Mathematik

Weitere aktualisierte APPs für den Fachunterricht: www.eLearningCluster.at

Egger-NaWi und Mathe mit iPadTablet und Smartphone_a.pdf

GeoGebraTube

Andreas Lindner

Der Materialienpool GeoGebraTube http://www.geogebratube.org bietet die Möglichkeit, interaktive Materialien, Veranschaulichungen, Anleitungen etc. für den Mathematikunterricht bzw. für Mathematik-Lehrveranstaltungen kostenfrei zu beziehen. Ebenso können auf dieser Plattform alle Lehrerinnen und Lehrer ihre eigenen Materialien hochladen und anderen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stellen.

Die Bewertung der Materialien durch die User ermöglicht dabei eine Reihung der verschiedenen Applets. Zum jetzigen Zeitpunkt (Mai 2013) stehen mehr als 30.000 Materialien in ungefähr 50 Sprachen zum Download bereit.

In dem Vortrag werden der Aufbau von GeoGebraTube, die Suchfunktionen und die Möglichkeit zum Erstellen von Sammlungen an einigen ausgewählten Beispielen vorgestellt.

Lindner-GeoGebraTube_a.pdf

Basics Interaction-Design/Physical Computing mit TinkerKit

Markus Loder-Taucher

Interaction Design oder IxD heißt gestalten wie etwas funktioniert. Was sieht, hört, fühlt usw. der Benutzer wenn er mit einer Anwendung interagiert oder etwas benutzt.

Physical-Computing beschreibt Systeme die sich mit der Beziehung von Menschen zu digitalen Welten befassen. Es geht im weitesten Sinn um Computer die keine sein wollen, die so klein oder so versteckt arbeiten, dass wir sie nicht bemerken.

Wir

(HTBLVA Ortweinschule-Graz Fachrichtung Medien)

reduzieren diesen Themen-Komplex auf die für uns interessanten Bereiche und haben ein Tool gefunden mit dem wir genau das vermitteln.

TinkerKit ist eine Plattform die auf der einen Seite mit Sensoren die Umwelt erfasst: Das kann ein Schalter sein oder ein Licht-Sensor, diese Informationen dann verarbeitet und aufbereitet um auf der anderen Seite Aktuatoren (Lichter, Motoren, Servus, Relais, usw.) an zu steuern.

Die einzelnen TinkerKit-Module ermöglichen es, ohne elektronisches Detailwissen, verschiedenste Bauteile zu verwenden um diese dann mit Software-Bausteinen zu kombinieren um sehr schnell funktionierende Prototypen zu realisieren. Die Software dafür ist frei erhältlich.

Die umfassende Online-Plattform hilft beim erlernen der Basics, zeigt den Umgang mit der Programmier-Umgebung, bietet Zugriff auf Software-Bibliotheken für sämtliche Module und gibt Anregungen für Projekte. Eine Online-Community die Support und Ideen liefert runden das Projekt ab.


iPad oder PCs – Vergleich von Tablets und PCs im kompetenzorientierten Unterricht in Naturwissenschaften

Manfred Lohr

In dem Vortrag werden die Unterschiede beschrieben, die sich in der Verwendung von Computern und Tablets im kompetenzorientierten Unterricht in Naturwissenschaften am BG/BRG Schwechat gezeigt haben. An dieser Schule wird seit einigen Jahren der Schwerpunkt eLearning mit Hilfe von 3 Computerräumen mit 90 PCs sowie mit 28 iPads als mobile PCs umgesetzt.

In dem Kompetenzmodell für Physik werden drei Handlungsdimensionen (Wissen organisieren, Erkenntnisse gewinnen, Schlüsse ziehen) festgelegt. Diese Handlungsdimensionen werden durch die Verwendung einer Lernplattform sowie digitaler Animationen und Simulationen unterstützt.

Der Unterricht an PCs zeigt bei der Verwendung von auf Java und Flash basierenden Animationen seine Stärken: die Interaktion mit diesen Lernelementen und das Verändern von Parametern hilft den Schülern, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen.

Die Vorteile der Tablets zeigen sich im Rahmen von Blended Learning Einheiten: die Geräte sind sofort einsatzbereit und ermöglichen eine haptische Interaktion mit den Inhalten. Die einfache Oberfläche ermutigt auch LehrerInnen, die auf Grund geringer digitaler Kompetenzen die Verwendung von PCs ablehnen, eLearning in ihren Unterricht einzubauen.

Da mit Applikationen auf die Daten der Sensoren des iPads zugegriffen werden kann, sind Lernumgebungen möglich, die die Tablets als mobile Labors verwenden. Durch die Verwendung externer Sensoren wird die Anzahl der messbaren Größen wesentlich erweitert.

Lohr-iPad oder PCs – Vergleich von Tablets und PCs im kompetenzorientierten Unterricht_a.docx

Smartboards in der Lehre

Daniela Wolf

Tablets und Smartphones sind ein anhaltender Trend und auch Smartboards halten mit schnellen Schritten Einzug in Unterricht und Lehre. Unter Smartboards versteht man interaktive Tafeln, die sowohl Overhead-Projektor, Videoabspielgerät, CD-Player, Kamera, Episkop und interaktive Präsentationsfläche in einem Gerät vereinen. Obwohl mit Smartboards neue und innovative Lernformen umgesetzt werden können, werden sie derzeit noch vorwiegend als klassische Tafeln eingesetzt. Daher wird der Beitrag darauf eingehen, welches Potential Smartboards mit sich bringen und wie dieses für die Lehre genutzt werden kann. Es wird gezeigt, warum der Einsatz überall dort ein Gewinn ist, wo es darum geht, Prozesse und Schritte zu beschreiben, wie zB für mathematische Herleitungen, Skizzen aller Art, Rechnungen oder gezeichnete Erklärungen. Neben den Einsatzmöglichkeiten, die ein Smartboard eröffnet, um auf die Heterogenität der SchülerInnen in der Lehre einzugehen, werden auch praktische Einsatzszenarien, wie sich ein Smartboard in die Lehre (besonders auch im e-Learning) integrieren lässt, vorgestellt.

Wolf-Smartboards in der Lehre_a.pdf
 
16:00 - 18:30D2
Chair der Sitzung: Petra Traxler
Sem 12 
 

Kooperative Präsentation mit mobilen Endgeräten im Rahmen der universitären Lehre

Elisabeth Katzlinger

Kooperative und kollaborative Lernformen finden im Rahmen von konstruktivistischen Lernansätzen zunehmend Einzug in die Lehre. Von der technologischen Seite her werden die entsprechenden Lernszenarien durch asynchrone Medien wie Lernplattformen, Foren, Web 2.0 Tools, wie beispielsweise Wikis oder kollaborative Dokumente (z. B. Google Docs) unterstützt. Für die synchrone Zusammenarbeit innerhalb von Unterrichtssituationen fehlt einerseits meist die technische Ausstattung und andererseits sind neue didaktische Ansätze gefragt.

Im vorliegenden Beitrag wird ein Lernszenario vorgestellt, das die technische Ausstattung für kooperative Präsentation nutzt. Der Seminarraum verfügt über zwei Großbildschirme, die direkt von jedem Lernendenarbeitsplatz aus über Kabel bzw. WLAN angesprochen werden können. Die Bildschirme können einzeln oder aber auch synchron bespielt werden. Für die Studierenden ist es somit möglich einfach von ihren eigenen Laptop oder Tablettcomputer aus zu präsentieren; sie zeigen ihre Arbeiten ohne lange „Beamer-Umrüstzeiten“, die den Unterrichtsverlauf oft stören. Die Lehrperson steuert über die Fernbedienung, von welchem(n) Endgerät(en) aus gerade für die anderen Lernenden projiziert wird und bestimmen damit den Unterrichtsverlauf. Durch diese technischen Möglichkeiten ergeben sich neue Lernsituationen, in denen die Lernenden in den Unterricht stärker eingebunden werden können. Vor allem im Zuge von Projektarbeiten können die Lösungen gemeinsam erarbeitet werden.

Katzlinger-Kooperative Präsentation mit mobilen Endgeräten_a.pdf

Transparente Leistungsdokumentation in der NMS mit Moodle - Praxisbeispiel aus dem Deutschunterricht

Wolfgang Prieschl

Die Neue Mittelschule fordert Transparenz in der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung für Schüler/-innen und Eltern. Im Deutschunterricht einer NMS wurde versucht, diesem Anspruch mit der Lernplattform Moodle gerecht zu werden. Ziel war es, den Schüler/-innen einen möglichst umfassenden und gleichzeitig übersichtlichen Überblick über ihre erbrachten Leistungen zu ermöglichen. Der Praxisbericht zeigt sowohl die positiven Erfahrungen als auch die aufgetretenen Probleme auf.

Prieschl-Transparente Leistungsdokumentation in der NMS mit Moodle_a.pdf

Motivierter Lernen mit interaktiven multimedialen Bücher auf LMS.at

Christian Fuchs

Lernmaterialien mit Mehrwert

Ein elektronisches Buch - eBuch - muss mehr leisten als ein Buch auf Papier!

Das ist ein sehr bedeutendes Schlagwort für die Anforderungen an die Schulbücher bzw. Lernunterlagen der Zukunft. Apple iPad und Tablet–PC haben gezeigt, welche Möglichkeiten für die Präsentation von multimedialen interaktivem Content zur Verfügung stehen.

Für LMS.at sind Bücher das zentrale Präsentations- und Interaktionsmedium. LMS.at hat diese Herausforderung angenommen und ein interaktives, multimediales Buch in die Bibliothek integriert. Dieses eBuch bietet Text, Bild, Formeln, Animationen, Audio, Video, interaktive Wissensüberprüfungen mit Lückentexte, Mehrfachantworten, Zuordnungen oder Reihungsaufgaben.

Akzeptanz bei Lehrer/innen nur, wenn

– ... Integration in „normale“ Arbeitsumgebung (LMS.at)

– ... einfaches Handling und Verwaltung

– ... kein Medienbruch (PC, iPad, Papier)

Akzeptanz bei Schüler/innen nur, wenn

– ... Schule in ihrer Lebenswelt präsent ist

– ... offensichtlicher Nutzen

– ... moderne Technologie

– ... Integration in den Unterricht

LMS.at hat das Designkonzept AIM implementiert.

1. *A*ltersadäquat: Der Zugang soll für Schüler/innen zwischen 10 und 18 Jahren ohne zusätzlicher Lernkurve und Einschulung möglich sein.

2. *I*nspirierend: Die grafische Qualität der Oberfläche soll Schüler/innen emotional ansprechend und Freude am Lernen wecken.

3. *M*otivierend: Der Gesamteindruck, hinsichtlich grafischer Qualität, verwendete Motive und Bedienung soll für Schüler/innen motivierend wirken und das Lernen fördern.

 

 
Datum: Freitag, 25.10.2013
8:30 - 9:45A3
Chair der Sitzung: Hubert Egger
Hörsaal 1 
 

Projektvorstellung ipad4phdl

Michael Atzwanger

Bezugnehmend auf den Themenbereich 1 wird das ipad Projekt der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz vorgestellt.

Projektziele - Einsatz von ipads in unterschiedlichsten Szenarien die mit den Aufgaben -bereichen der PHDL und des Institutes IME in Verbindung stehen

Vorstellung von bisher durchgeführten Unterrichts-, Studien- und Fortbildungsprojekten

Projektorganisation

Projektausstattung

Projektdokumentation und Feedback

Ausblick


Webinare und der „Flipped Classroom“

David Röthler

Webinare verbinden alle Beteiligten live per Videokonferenz. Die Synchronität führt zu einer neuen sozialen Interaktionsqualität des eLearning. Allerdings erfordert die technisch hergestellte Unmittelbarkeit auch das Erlernen neuer Kompetenzen bei Lehrenden und Lernenden. Die Kommunikation und das Lernen über Live-Online-Systeme haben viele Vorteile. So ist es nicht mehr notwendig sich an einem Ort zu befinden, um zeitgleich zu kommunizieren und zu arbeiten. Dadurch können Reisekosten und Zeit gespart werden und die Umwelt geschont werden.

Zu den Herausforderungen gehören die Kombination von Webinaren mit Präsenzphasen und die Verbindung mit asynchronem eLearning. Der Beitrag fokussiert ebenso auf die Anwendung der Konzepte des „Flipped-Classroom“ sowie „Lernen durch Lehren“ und wie diese Eingang in die Praxis des Einsatzes von Webkonferenzsystemen in der universitären Bildung finden können. Der „Flipped Classroom“ bezeichnet eine Methode, bei der die Stoffvermittlung in asynchroner Form – in der Regel zu Hause – mit unterstützenden Lehrvideos erfolgt. Die Anwendung und Diskussion des Gelernten erfolgt dabei in der synchronen Präsenzphase.

 
8:30 - 9:45B3
Chair der Sitzung: Alfons Koller
Hörsaal 2 
 

Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung mit LMS.at

Ulrike Höbarth

1. Gesetzliche Rahmenbedingungen und Orientierungshilfen

Die EDL kann als zusätzliche Informationen für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen verstanden werden.

• Schüler und Schülerinnen Informationen über die Stärken zu geben und sie im Unterricht zu thematisieren.

• Klassen- oder Stufenteams die ergänzende differenziert Leistungsbeschreibung gemeinsam zu machen, um möglichst viele Perspektiven zu integrieren.

• Stärkenbereiche hervorzuheben und mittels Textbausteine zu erläutern.

• Beobachtungen und Erfahrungen, die die Stärken begründen, in die Beschreibung zu integrieren, um das Bild zu konkretisieren.

2. Umsetzungsmöglichkeiten mit LMS.at

• Soziale Kompetenzen klassenübergreifend

• Fachspezifische Kompetenzen kursbezogen

• Selbsteinschätzung der eigenen Leistung

• Kompetenzentwicklung transparent dargestellt

a. Fachübergreifend können soziale Kompetenzen von Klassenvorständen/-ständinnen angelegt und von ALLEN in der Klasse unterrichtenden Lehrpersonen bewertet werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild der Beurteilung dieser Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin.

b. Fachspezifisch werden Detailziele der einzelnen Unterrichtsgegenstände in der Anwendungsfunktion Kompetenzen angelegt und der Lernerfolg festgehalten. Zusätzlich kann in Aufgaben der Fortschritt im Kompetenzerwerb jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin dokumentiert werden.

c. Selbsteinschätzend kann jeder Schüler/jede Schülerin in selbstständig reflektieren, inwieweit eine Fähigkeit laut eigener Einschätzung bereits beherrscht wird. Ein Vergleich mit der Feststellung der Bewertung der Lehrpersonen ist jederzeit möglich.

d. Transparent kann von Klassenvorständen/-ständinnen, Klassenlehrern/-lehrerinnen und Schülern/Schülerinnen jederzeit der Fortschritt im Erwerb der jeweiligen Kompetenz eingesehen werden.

Höbarth-Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung_a.pdf
Höbarth-Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung_b.pdf

Kompetenzorientierte Beurteilung im Mathematikunterricht der BHS

Kurt Söser

Auf Basis des Kompetenzrasters der BHS, wo es 5 Inhaltsdimensionen (Zahlen und Maße, Algebra und Geometrie, Funktionale Abhängigkeiten, Analysis, Stochastik) und 4 Handlungsdimensionen (Modellieren und Transferieren, Operieren und Technologieeinsatz, Interpretieren und Dokumentieren, Argumentieren und Kommunizieren) habe ich ein Beurteilungsraster für meine Klassen realisiert, dass in der Beurteilung des einzelnen Schülers die Handlungsdimensionen in den Vordergrund rückt und somit auf diesen Kompetenzen beruht.

In meine Vortrag möchte ich dieses Beurteilungssystem vorstellen und zur Diskussion stellen, die technische Realisierung via Tabellenkalkulation präsentieren , sowie auf die Vor- und Nachteile nach einem Jahr Unterrichtserfahrung eingehen.

 
8:30 - 9:45C3
Chair der Sitzung: Robert Schrenk
Sem 11 
 

Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit – mit den Unterstützungsangeboten des Onlinecampus Virtuelle PH

Angela Kohl

Mit einem vielseitigen und sorgfältig abgestimmten österreichweiten Online-Angebot unterstützt der Onlinecampus Virtuelle PH Studierende an Pädagogischen Hochschulen ab Wintersemester 2013/14 bei der Erstellung einer Bachelor- / Masterarbeit.

Die notwendigen Grundlagen zu den ersten Schritten im Forschungsprozess, der Recherchearbeit und Strukturentwicklung sollen die Online-Seminare „Recherchieren, Dokumentieren, Zitieren“ und „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ vermitteln. Im Online-Seminar „Vertiefung in wissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden qualitative und quantitative Methoden vorgestellt und gemeinsam erarbeitet – das Handwerkszeug für den empirischen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit.

Der konkrete Schreibprozess steht im Zentrum von zwei besonders innovativen Online-Angeboten, der „Schreibwerkstatt“ und des „Schreibcamps“. Bei ersterem, einem zweiwöchigen Intensiv-Seminar wird der Prozess der Schreibens in seinen einzelnen Phasen beleuchtet und mit viel Input und intensiver Betreuung durch SchreibtrainerInnen erprobt. Studierende werden dabei unterstützt, den Schreibfluss herzustellen, lernen den Umgang mit Schreibhemmungen oder -blockaden und das Verfassen eines Rohtextes in angemessener Zeit. Ziel der „Schreibcamps“, die zu verschiedenen Zeitpunkten jeweils 5- bis 6-wöchig angeboten werden, ist die Produktion des Rohtextes der wissenschaftlichen Arbeit – und zwar vernetzt und im Austausch mit anderen Studierenden. Unter Moderation und mit Hilfe von regelmäßigem Input von SchreibtrainerInnen soll eine Dynamik im Schreibprozess hergestellt werden.

Das gesamte Angebot soll im Vortrag präsentiert und diskutiert werden.

Kohl-Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit –_a.pdf

Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule

Martina Scheuwimmer, Tanja Jadin

Tablet-PCs heben sich durch ihren Innovationscharakter, ihre hohe Mobilität und die intuitive Bedienbarkeit von anderen technischen Geräten ab. Kinder wachsen mit den neuesten technischen Produkten auf und somit werden auch an das Bildungssystem veränderte Ansprüche und Forderungen gestellt. Durch die hohe Mobilität und die einfache Bedienbarkeit können Tablet-PCs eine Bereicherung für den Unterricht und auch für mobiles und eigenständiges Lernen darstellen.

Entschließt sich eine Lehrperson Tablet-PCs im Unterricht als lern- oder motivationsförderndes Mittel einzusetzen, wirft sich dabei eine Reihe von Fragen auf:

  • In welchem Lehr-/Lernszenario können Tablets eingesetzt werden?
  • Wie können die Tablet-PCs sinnvoll und lern- bzw. motivationsfördernd im Unterricht eingebaut werden?
  • Welche Rolle übernimmt der Lehrer in diesem Lehr-/Lernsetting?

In Zusammenarbeit mit dem IMST Themenprogramm Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien wurden im Rahmen einer Masterarbeit Kontextfaktoren von Good Practice Einsatzszenarien von Tablet-PCs an österreichischen Schulen evaluiert. Die zentrale Fragestellung dieses empirischen Forschungsprojektes lautet folgendermaßen: Welche Erfolgsfaktoren können bei Good Practice Einsatzszenarien von Tablets in österreichischen Schulen identifiziert werden?

Zur Beantwortung dieser Frage wurden Interviews mit sechs Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt, die bereits Tablets im Unterricht einsetzen. Bei der E-Learning Fachdidaktiktagung werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_a.pdf
Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_b.pdf

Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz?

Ingo Stein

Der Raspberry Pi ist ein kreditkartengroßer Einplatinen-Computer der von einer Gruppe rund um die Universität Cambridge entwickelt wurde, um das Informatikstudium zu fördern. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen seines Einsatzes als Low-Cost E-Learning Arbeitsplatz am Beispiel einer 2. Klasse NMS, die mit 5 Geräten ausgestattet wurde, erörtert.

Die geringen Anschaffungskosten, der geräuschlose Betrieb und der durch die Tatsache, dass das gesamte Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme auf einer SD Karte abgelegt sind, geringe Administrationsaufwand, empfehlen das Gerät zum Einsatz im Unterricht. Als Betriebsystem kommt eine Debian Linux Variante zum Einsatz, für die zahlreiche Open-Source-Software für den Bildungsbereich aber auch für den Büroeinsatz verfügbar ist. Der integrierte Browser unterstützt HTML5 und Javascript und ist damit für die gängigen Online Lernplattformen gerüstet.

Grenzen des Gerätes liegen in der mangelnden Unterstützung von Flash Inhalten und durch den im Vergleich zu einem herkömmlichen PC geringen Hauptspeicher und die niedrige Prozessorgeschwindigkeit.

Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_a.pdf
Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_b.pdf
 
8:30 - 9:45Workshop 1
Sem B01 
 

“BeeBot” – Denken lernen - Probleme lösen

Alois Bachinger, Ingrid Ebner

An Hand elementarer Handlungsabläufe kann Analysieren, Strukturieren und Lösen von Problemstellungen mit Hilfe des Spielgerätes „BeeBot“ optimal aufbereitet werden. Das System „BeeBot“ dient dazu, elementare Programmierschritte spielerisch sichtbar zu machen und zu einfachen Programmieraufgaben weiter zu entwickeln (ab der 2. Schulstufe).

Zielgruppe: GrundschullehrerInnen

 
10:15 - 10:45A4.
Chair der Sitzung: Christian Schrack
Hörsaal 1 
 

Zukünftige Projekte mit IT und e-Learning

Christian Dorninger

 
10:45 - 12:45A4
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Tools für die Individualisierung: Lernraum, Kompetenzen-Kompass, Prüfungs- und Planungstool

Helmut Wurzer

wird nachgereicht


Bitmedia e-Learning

N N.

wird nachgereicht


eduCloud

Daniel Leitner

eduCloud – ein Produkt der Education Group für die zentrale Bereitstellung von Desktops und Anwendungen in Schulen

Die eduCloud ermöglicht einen end- und ortsunabhängigen Zugriff auf individuelle Desktops oder auch einzelne Anwendungen. Durch die Unabhängigkeit vom Endgerät können pädagogische Anwendungen in gleicher Qualität auf allen IT-Plattformen verwendet werden. Die Ortsunabhängigkeit ermöglicht den Zugriff auch außerhalb der Schule. Die zentrale Bereitstellung erhöht den Grad der Standardisierung und senkt den Aufwand in der Betreuung der IT-Landschaft in den Schulen vor Ort deutlich. Für die Kustoden entfällt die aufwändige Wartung von Servern und veralteten Endgeräten. Der bisher sehr zeitintensive Rollout neuer Software erfolgt zentral per Mausklick innerhalb von Sekunden.

Aus Anwendersicht unterscheiden sich die Anwendungen nicht von konventionell bereitgestellten. Der Unterschied im Hintergrund ist jedoch, dass am Endgerät praktisch keine Software mehr installiert ist. Das Betriebssystem, sämtliche Programme und das Benutzerprofil liegen in einem Rechenzentrum bereit und werden auf Bedarf via Internet auf jedem beliebigen Endgerät zur Verfügung gestellt.

Leitner-eduCloud_a.pdf
 
10:45 - 12:45B4
Chair der Sitzung: Andreas Riepl
Hörsaal 2 
 

ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten

Mathias Spanring, Andreas Riepl

Bildungsstandards legen fest, welche Kompetenzen Schüler/inne/n in einem bestimmten Gegenstand erreichen sollen. In der Anleitung durch Lehrer/inne/n wird der sukzessive Kompetenzerwerb dokumentiert, idealerweise auch in elektronischer Form.

Ein ergänzender Ansatz dies zu bewerkstelligen ist, Schüler/inne/n mehr in die Eigenverantwortung zu nehmen. Die Entwicklung dieser Eigenverantwortung ist ein kontinuierlicher Prozess, der laufend durch Pädagog/inne/n begleitet werden sollte. Um die Einstiegshürde zu minimieren wurde gemeinsam mit dem ÖZEPS von der gtn gmbh eine Smartphone-App entwickelt, die Bildungsstandards, assoziierte Beispiele und ePortfolio-Arbeit zur Zielgruppe der Lernenden bringt.

Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:

1. Einfacher Einstieg in die ePortfolio-Arbeit

2. Zeitgemäßes Tools auf mobilen Endgeräten das Jugendliche positiv aufnehmen

3. grundsätzliche Unabhängigkeit von Software-Funktionalität

4. Zeit u. Ortsunabhängigkeit

5. Grafische Visualisierung des Kompetenzfortschritts in einem Gegenstand

6. Reflexion der individuellen Arbeit mit Standards

Das elektronische persönlichkeitsorientierte Portfolio versucht selbstangeleitetes Lernen mit unterschiedlichen Bildungsstandards zu kombinieren. Die Bearbeitung erfolgt mittels einer Smartphone-App - somit liegt auch der Fokus auf der Nutzung individueller (Smartphone)-Apps zur Lösung von Aufgabenstellungen, je nach Interesse und Ziel des jeweiligen Lernenden.

Spanring-ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten_a.pdf

Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung

Veronika Vanecek

Als Lehrerin in einer Montessori-Klasse in der VS Wien-Laimäckergasse versuche ich, die präferierte Unterrichtsform der Freiarbeit mit schulstufenübergreifenden Projektphasen nachhaltig, transparent, zielführend und zeitgemäß zu dokumentieren. Meine Kollegin M. Pichler und ich nutzen hierfür ein Tablet und eine hiefür speziell entwickelte Software, durch die alle notwendigen Aufzeichnungen bereits während der Arbeitsphasen durchgeführt werden. Übertragungs- und Auswertungsarbeiten zu Hause werden damit im Idealfall obsolet, unsere Arbeitszeit kann für Diagnose- und Förderüberlegungen nutzen werden.

Vanecek-Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung_a.doc

Zeitgemäße Dokumentation der betrieblichen Praxis in Form eines Portfolios auf LMS.at

Elvira Mihalits-Hanbauer

Viele Schüler/innen in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen absolvieren freiwillige oder verpflichtende Praktika in der unterrichtsfreien Zeit.

Diese Praktika tragen erheblich dazu bei, die Schüler/innen auf ihre Berufstätigkeit vorzubereiten und erhöhen damit die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Praktikant/innen erwerben viele Kompetenzen, die bis dato nicht nachweislich dokumentiert werden.

Es ist daher an der Zeit, eine Form zu finden, das absolvierte Praktikum in geeigneter Form zu dokumentieren. Mit dem Praxisportfolio auf LMS.at wird dies auf einfache Art möglich. Die Umsetzung des Praxisportfolios erfolgt in Form eines eBuchs, das ist ein interaktives Buch auf LMS.at, in das viele verschiedene Elemente integriert werden können, z.B. Texte, Bilder, Videos, Dokumente, Slideshows etc. Damit wird das Praktikum nicht nur nachweislich dokumentiert, sondern auch „lebendig“.

Dabei ist folgende Struktur vorgesehen:

  • Deckblatt
  • Persönliche Daten
  • Bewerbung
  • Praxistagebuch
  • Praxisnachweis/e
  • Arbeitsaufträge

Die Dokumentation soll dabei im Vordergrund stehen und den Praktikant/innen eine intensive Auseinandersetzung, z.B. in den folgenden Bereichen, ermöglichen:

  • Ein typischer Arbeitstag
  • Der Arbeitsplatz
  • Eine typische Tätigkeit
  • Die Unternehmensbeschreibung
  • Das Berufsbild

Ein abschließender Kompetenz-Check ermöglicht eine umfassende Selbst-Reflexion.

Um die Umsetzung für Schüler/innen und betreuende Lehrende so einfach wie möglich zu halten, können Vorlagen verwendet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.


Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics

Vera Kadlec, Norbert Jilka

Ausgehend von den Kompetenzmodellen der österreichischen Bildungsstandards wird Bloom's Digital Taxonomy, Bloom's Revised Taxonomy bzw. Anderson and Krathwohl's taxonomy erläutert. Die Umsetzung der Kompetenzbewertung mit Hilfe von rubrics von MOODLE wird mit Schwerpunkt auf die naturwissenschaftlichen Kompetenzen dargestellt und erläutert.

Kadlec-Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics_a.pdf
 
10:45 - 12:45C4
Chair der Sitzung: Erich Schubert
Sem 11 
 

Antwortsystem „Socrative“

Franz Ehrnleitner

Es wird ein Antwortsystem für Smartphone, Tablets und PC, das auf mobilen Geräten mit Apps (Android, iOS) bedient werden kann, vorgestellt und dessen Bedienung als „student“ durchgeführt. Dieses Werkzeug kann sie dabei unterstützen zu überprüfen, wie ihre Schüler/innen denken oder was ihre Lernenden wissen.

Es werden technische Möglichkeiten und didaktische Einsatzszenarien, die dieses Tool ermöglicht, aufgezeigt und Beispiele von selbst erstellten „Quizzes“ in der Lehrerausbildung präsentiert.

Sie können damit „Quizzes“, Reaktions- und Multiple-Choice-Fragen erstellen und einen sofortigen Bericht einsehen. Ebenso besteht die Möglichkeit mit Templates zu arbeiten, fertige „Quizzes“ aus der community Bibliothek zu beziehen oder bereitzustellen.

Erstellen sie Fragen für Tests, Leseaufgaben oder arbeiten sie in kleinen Gruppen oder Paaren mit Experimenten und Forschungsaufgaben. Auch können sie mit Hilfe einer Vorlage eine schnelle Befragung, die in den letzten fünf Minuten in Ihrer Klasse stattfindet oder einen „Wettkampf“ gegen andere Klassen/Gruppen innerhalb Ihrer Institution unternehmen.

Ehrnleitner-Antwortsystem „Socrative“_a.pdf
Ehrnleitner-Antwortsystem „Socrative“_b.pdf

Spielend Programmieren lernen - mit PlayDuino

Oliver Eybel

Im Zuge meiner Diplomarbeit habe ich in den letzten Monaten ein Gerät in Form einer portablen Spielkonsole entwickelt, mit dem man spielend Programmieren lernen kann. „PlayDuino“ kann mithilfe der OpenSource-Software „Arduino IDE“ programmiert werden.

Im Informatikunterricht – spielen und lernen

Ziel des Unterrichts ist es, ein Computerspiel wie „Snake“ zu programmieren. Mit diesem Ziel vor Augen wird das Interesse geweckt und das Lernen fällt gleich viel leichter.

Überraschend einfach

Der Bildschirm besteht aus 16Zeilen und 16Spalten. Die niedrige Auflösung des Bildschirms sorgt für Übersichtlichkeit und reduziert den Programmieraufwand auf das Wesentliche.

Arduino kompatibel

PlayDuino wurde für die Arduino-Plattform entwickelt und kann daher mit der kostenlosen „Arduino IDE“ programmiert werden. Mithilfe der „PlayDuinOS“-Library wird das Ansteuern der Hardwarefunktionen auf einfache Weise ermöglicht.

Kontaktfreudig

Neben einer USB-Schnittstelle zur Programmierung besitzt jeder PlayDuino eine „PlayDuino-Port“ Schnittstelle, über diese können mehrere PlayDuino-Geräte verbunden werden. Außerdem können auch Simulatoren oder andere Geräte angeschlossen werden.

Für Schulen entwickelt

Diese PlayDuino-Version wurde für Schulen entwickelt,

auf einen integrierten Akku wird daher verzichtet. Will

man den PlayDuino unterwegs verwenden, kann er mit

3xAAA Akkus oder Batterien versorgt werden.

Eybel-Spielend Programmieren lernen_a.pdf
Eybel-Spielend Programmieren lernen_b.pdf

Wissensspiele.eu

Uwe Gutwirth

Zielsetzung:

Die Wissensspiele sollen die Schüler/innen durch Spaß und Spannung motivieren, ihr Wissen zu prüfen und mit anderen zu vergleichen. Dabei sollen sie alle Geräte (PC, Notebooks, Tablets und Smartphones) einsetzen können.

Sie sollen durch die Erklärungen und weiterführende Links ermutigt werden, sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen.

Ein besonders hoher Lerneffekt entsteht durch die Möglichkeit, selbst neue Themen einzubringen. Es ist nicht einfach, Fragen in 15 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu entwickeln.

Inhalt:

Neben – den Schüler/innen aus dem TV bekannten – Spielideen wie „Wissensrallye“ und „Rette was du kannst“ wurde das Spiel „Wissensbingo“ als völlig neue Spielidee entwickelt.

Es geht darum, möglichst eine Reihe zusammenhängender Felder durch richtige Antworten auf zufällige Fragen zu erreichen. Dabei gelten horizontale, vertikale oder diagonale Reihen.

Eine besondere Spannung kommt beim Multiusermodus auf, bei dem 2 Spieler/innen online miteinander spielen und versuchen selbst möglichst rasch eine Reihe zu schließen oder den anderen zu stören. Dabei gelten einige Regeln, die im Spiel selbst erfahren werden. So erscheint z.B. zunächst bei einer falschen Antwort das entsprechende Symbol. Beantwortet der Mitspieler jedoch dieselbe Frage auch falsch, dann wird sie wieder frei.

Zurzeit wurden bereits ca 2000 Fragen unterschiedler Art (Auswahl, Zuordnung, Reihung…) eingegeben.


serious game based learning

Erich Pammer

Kinder mit Beeinträchtigung sprechen besonders gut auf elektronische Lernspiele an. Auch in der Freizeit spielen die meisten Kinder auf Computern, Spielekonsolen , Handies usw. Erziehende zeigen oft wenig Verständis dafür oder stehen dem Phänomen gleichgültig gegenüber. Diese elektronischen Lebenswelten der Kinder bergen aber immense Lernchancen in sich. Von einfachen Spielen wie Tetrsi, die z.B. die Wahrnehmung schulen, bis hin zu hochkomplexen MMOPRG Spielen, die den Spieler/die Spielerin in virtuelle Welten eintauchen lassen, reicht der Bogen.

Natürlich gibt es auch Gefahren, aber wir möchten den positiven, noch serh unbekannten Faktor des intentionalen Lernens (daher serious games) herausarbeiten und die Kinder in ihren elektronischen Spielewelten Begleitung geben.

Pammer-serious game based learning_a.pdf
Pammer-serious game based learning_b.ppt
 
10:45 - 12:45Workshop 2 und 3
Sem B01 
 

Workshop 2 “EDU_Puzzles”

10:45 -11:45, Alois Bachinger

Ein System zum Erstellen von elementaren Smartphone- und Tablet-Apps

Neben tausenden von Apps für die Schule gibt es immer wieder Notwendigkeiten, Lerninhalte für den eigenen Unterricht elektronisch aufzubereiten und in spielerischer Form zu präsentatieren und zu überprüfen..

Das Arbeiten mit EDU-Puzzle richtet sich an LehrerInnen, die

ohne Programmierung einfache Zuordnungsaufgaben als Übungsmaterial erstellen möchten

über Protokollierung und Diagnose die Schülerleistung analysieren und Fördermaßnahmen setzen möchten

dem Schüler Zugang zu dessen Leistungsprotokoll geben wollen

Den TeilnehmerInnen stehen nach dem Vortrag Lern-Apps (derzeitiger Stand: 900) zur Verfügung.


Workshop 3 Mathematik.digital

11:45 -12:45, Sabine Mader

Kompetenzen, Diagnose und Förderung im Mathematikunterricht

Die Definition des mathematischen Kompetenzmodells für die 8. Schulstufe (siehe BIFIE) zeigt sehr klar strukturiert die Notwendigkeiten und Ziele der Arbeit im Mathematikunterricht. Auf der anderen Seite ist der Lehrplan, der die Vorgaben inhaltliche Art gibt. Die Verbindung beider Bereiche wird im Datenbanksystem „Mathematik-digital“ vollzogen – diese freie WEB-System dient dazu:

  • Aufgaben des Lehrplans den Kompetenzen zuzuordnen
  • Arbeitsblätter, Kontrollarbeiten, Schularbeiten zu erstellen
  • Schülerleistungen aufzuzeichnen
  • Schülerleistungen von LehrerInnen bewerten zu lassen
  • SchülerInnen die Aufgaben und Leistungen und für selbstgesteuertes Lernen zur Verfügung zu stellen
  • Diagnosemaßnahmen zu setzen

 
13:45 - 14:15Shared Services des BMUKK

Robert Kristöfl
Bundesministerium für Unterricht und Kunst

Aula 
14:15 - 15:15Medien in der Bildungsgesellschaft 2013

Gerfried Stocker
Ars Electronica Center Linz

Aula 
15:15 - 16:00Diskussion und Ausblick
Aula