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Sitzungsübersicht
 
Datum: Donnerstag, 24.10.2013
14:00 - 15:30A1
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Der digitale LehrerInnenarbeitsplatz zwischen Euphorie und Kulturpessimismus

Manfred Meraner

Bei entsprechenden Investitionen in Hard- und Software, organisatorischer Vorbereitung, Ausbildung und Wartung machen digitale Inhalte im Unterricht Sinn. Den Hauptvorteil sehe ich allerdings in der Kommunikation und Organisation. Das bestätigen unsere bisherigen Erfahrungen (z.B. mit der Online-Deutschstunde und Pilotprojekte in Englisch in der Oberstufe) und weniger in aufwändigen Animationen.

Generell ist die Wirksamkeit von Medien im Unterricht wenig erforscht – und wenn, dann nur punktuell.

Was bringt Lernerfolg? Ein „Breitbandpädagogicum“ sind digitale Medien nicht. Sie können aber bei sinnvollem Einsatz Unterrichtszeit und Unterrichtsqualität bringen. Den Motivationseffekt würde ich nicht überbewerten. Die österreichische Schulbuchaktion ist ein funktionierendes Gratisgeschäftsmodell für SchülerInnen und LehrerInnen, bei dem pädagogische Zusatzleistungen honoriert werden. Das Schulbuch ist ein Beitrag zu gutem Unterricht (im Sinne von Hilbert Meyer). Ob das Schulbuch als "Betriebssystem" digital oder Print ist, ist vermutlich egal. Print ist im Moment einfach effizienter. Aber: der LehrerInnenarbeitsplatz ist heute schon digital.

Meraner-Der digitale LehrerInnenarbeitsplatz zwischen Euphorie_a.pptx

Office 365 in Education – Neuerung und Ausblick

Thomas Hauser

Microsoft Österreich


Devices, Tools & Bildungsprogramme

Yuri Goldfuss

Microsoft Österreich

 
16:00 - 18:30A2
Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Hörsaal 1 
 

HTML 5 - APPS

Alois Bachinger

Programmierung von Apps für Mobile-Devices – Smartphone, Tablet

HTML 5 ist ein ideales Produktionswerkzeug zum Erstellen von Apps für Smartphones und Tablets. Applikationen, die auf dieser Basis erstellt wurden, laufen auf allen Tabletsystemen und Smartphones, darüber hinaus aber auch auf Windows, Linux und anderen System über den Browser.


edumoodle und LTI - Neue Formen der Contentintegration

Astrid Leeb, Ursula Simmetsberger

edumoodle zählt zu den erfolgreichsten Multiinstanzinstallationen der Welt. Doch mittlerweile ist es nicht mehr damit getan, lediglich eine Lernplattform zur Verfügung zu stellen, die von den Usern an ihre Bedürfnisse angepasst und selbst befüllt werden kann – viele von ihnen wünschen sich auch eine unkomplizierte Einbindung von externen Online-Inhalten in ihre E-Learning-Umgebung.

Um dem gerecht zu werden, beschäftigte sich das edumoodle-Team in den letzten Monaten intensiv mit der Adaptierung und Optimierung des auf Moodle standardmäßig vorhandenen LTI-Plugins und die Anbindung von edumoodle an die Eduthek, die Content-Drehscheibe des BMUKK. Auf der Eduthek werden lernplattformübergreifend Lernmaterialien bereitgestellt, die – entsprechende Berechtigungen der BenutzerInnen vorausgesetzt – mit wenigen Mausklicks in den eigenen Kurs integriert werden können.

Dieser Vortrag soll anhand von konkreten Anwendungsbeispielen einige Möglichkeiten dieses Tools demonstrieren: Einerseits wurden bereits Unterrichtsbeispiele zu den Bildungsstandards aus dem Bereich Unternehmerprüfung und zu Englisch entsprechend aufbereitet und in der Eduthek zur Verfügung gestellt, andererseits ist über das Tool auch die Einbindung von in den Gegenstandsportalen vorhandenen Inhalten möglich.

Leeb-edumoodle und LTI_a.pdf

gw.eduhi.at - Freie Unterrrichtsressourcen am EduMoodle-GW

Alfons Koller, Claudia Horner, Kurt Lumetsberger, Christian Sitte, Monika Andraschko

Das österreichische Bildungsportal gw.eduhi.at bietet für das Fach Geographie und Wirtschaftskunde Unterrichtsressourcen unter den Creative-Common-Lizenzen an. Diese stammen aus Kursen der Lehreraus- und -fortbildung sowie direkt aus dem GW-Unterricht und der Maturavorbereitung. Über die Moodleplattform www4.edumoodle.at/gwk sind sie öffentlich zugänglich bzw., falls es urheberrechtliche Aspekte erfordern, nur dem Nutzerkreis einer Lehrveranstaltung der Aus- oder Fortbildung zugänglich. Auch der Austausch und die Weiterentwicklung von kompetenzorientierten Aufgabestellungen für die mündliche Reifeprüfung erfolgt über diese Plattform. Nutzer/-innen und Mitarbeiter/-innen sind herzlich willkommen.


Digitale Kompetenzen

Günther Schwarz

digi.komp8

Im Rahmen des Projekts Digitale Kompetenzen in der 8. Schulstufe wurden 100 prototypische Aufgaben erstellt und von Schulen erprobt. Im Vortrag wird eine Auswahl an Beispielen vorgestellt und das Ergebnis der Erprobung präsentiert.

Für die Überprüfung der digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler beim Übertritt in die Sekundarstufe 2 stehen Aufgaben zur Verfügung. Sie können zur Feststellung des Leistungsstandes am Beginn der Sek 2 eingesetzt werden. Die Aufgaben und ein Online-Fragebogen dazu werden demonstriert.

Schwarz-Digitale Kompetenzen_a.pptx

Safer Internet in der Schule

Barbara Buchegger, Andrea Bock

Die rasche Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Nutzung durch die Schülerinnen und Schüler stellen auch Anforderungen an die Schulen. Fragen der sicheren Nutzung von IKT, Web 2.0 und Social Media nehmen zunehmend einen hohen Stellenwert ein.

In diesem Input werden unter anderem die Fragen behandelt, wie man Web 2.0-Tools und soziale Netzwerke wie Facebook im Unterricht nutzen kann, welche Vor- und Nachteile diese Nutzung hat und welche rechtlichen Aspekte eine Rolle spielen können, Stichwort Datenschutz, Urheberrechte, Quellenkritik und Recht am eigenen Bild.

 

 
Datum: Freitag, 25.10.2013
8:30 - 9:45A3
Chair der Sitzung: Hubert Egger
Hörsaal 1 
 

Projektvorstellung ipad4phdl

Michael Atzwanger

Bezugnehmend auf den Themenbereich 1 wird das ipad Projekt der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz vorgestellt.

Projektziele - Einsatz von ipads in unterschiedlichsten Szenarien die mit den Aufgaben -bereichen der PHDL und des Institutes IME in Verbindung stehen

Vorstellung von bisher durchgeführten Unterrichts-, Studien- und Fortbildungsprojekten

Projektorganisation

Projektausstattung

Projektdokumentation und Feedback

Ausblick


Webinare und der „Flipped Classroom“

David Röthler

Webinare verbinden alle Beteiligten live per Videokonferenz. Die Synchronität führt zu einer neuen sozialen Interaktionsqualität des eLearning. Allerdings erfordert die technisch hergestellte Unmittelbarkeit auch das Erlernen neuer Kompetenzen bei Lehrenden und Lernenden. Die Kommunikation und das Lernen über Live-Online-Systeme haben viele Vorteile. So ist es nicht mehr notwendig sich an einem Ort zu befinden, um zeitgleich zu kommunizieren und zu arbeiten. Dadurch können Reisekosten und Zeit gespart werden und die Umwelt geschont werden.

Zu den Herausforderungen gehören die Kombination von Webinaren mit Präsenzphasen und die Verbindung mit asynchronem eLearning. Der Beitrag fokussiert ebenso auf die Anwendung der Konzepte des „Flipped-Classroom“ sowie „Lernen durch Lehren“ und wie diese Eingang in die Praxis des Einsatzes von Webkonferenzsystemen in der universitären Bildung finden können. Der „Flipped Classroom“ bezeichnet eine Methode, bei der die Stoffvermittlung in asynchroner Form – in der Regel zu Hause – mit unterstützenden Lehrvideos erfolgt. Die Anwendung und Diskussion des Gelernten erfolgt dabei in der synchronen Präsenzphase.

 
10:15 - 10:45A4.
Chair der Sitzung: Christian Schrack
Hörsaal 1 
 

Zukünftige Projekte mit IT und e-Learning

Christian Dorninger

 
10:45 - 12:45A4
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Tools für die Individualisierung: Lernraum, Kompetenzen-Kompass, Prüfungs- und Planungstool

Helmut Wurzer

wird nachgereicht


Bitmedia e-Learning

N N.

wird nachgereicht


eduCloud

Daniel Leitner

eduCloud – ein Produkt der Education Group für die zentrale Bereitstellung von Desktops und Anwendungen in Schulen

Die eduCloud ermöglicht einen end- und ortsunabhängigen Zugriff auf individuelle Desktops oder auch einzelne Anwendungen. Durch die Unabhängigkeit vom Endgerät können pädagogische Anwendungen in gleicher Qualität auf allen IT-Plattformen verwendet werden. Die Ortsunabhängigkeit ermöglicht den Zugriff auch außerhalb der Schule. Die zentrale Bereitstellung erhöht den Grad der Standardisierung und senkt den Aufwand in der Betreuung der IT-Landschaft in den Schulen vor Ort deutlich. Für die Kustoden entfällt die aufwändige Wartung von Servern und veralteten Endgeräten. Der bisher sehr zeitintensive Rollout neuer Software erfolgt zentral per Mausklick innerhalb von Sekunden.

Aus Anwendersicht unterscheiden sich die Anwendungen nicht von konventionell bereitgestellten. Der Unterschied im Hintergrund ist jedoch, dass am Endgerät praktisch keine Software mehr installiert ist. Das Betriebssystem, sämtliche Programme und das Benutzerprofil liegen in einem Rechenzentrum bereit und werden auf Bedarf via Internet auf jedem beliebigen Endgerät zur Verfügung gestellt.

Leitner-eduCloud_a.pdf