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Sitzungsübersicht
 
Datum: Freitag, 25.10.2013
8:30 - 9:45A3
Chair der Sitzung: Hubert Egger
Hörsaal 1 
 

Projektvorstellung ipad4phdl

Michael Atzwanger

Bezugnehmend auf den Themenbereich 1 wird das ipad Projekt der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz vorgestellt.

Projektziele - Einsatz von ipads in unterschiedlichsten Szenarien die mit den Aufgaben -bereichen der PHDL und des Institutes IME in Verbindung stehen

Vorstellung von bisher durchgeführten Unterrichts-, Studien- und Fortbildungsprojekten

Projektorganisation

Projektausstattung

Projektdokumentation und Feedback

Ausblick


Webinare und der „Flipped Classroom“

David Röthler

Webinare verbinden alle Beteiligten live per Videokonferenz. Die Synchronität führt zu einer neuen sozialen Interaktionsqualität des eLearning. Allerdings erfordert die technisch hergestellte Unmittelbarkeit auch das Erlernen neuer Kompetenzen bei Lehrenden und Lernenden. Die Kommunikation und das Lernen über Live-Online-Systeme haben viele Vorteile. So ist es nicht mehr notwendig sich an einem Ort zu befinden, um zeitgleich zu kommunizieren und zu arbeiten. Dadurch können Reisekosten und Zeit gespart werden und die Umwelt geschont werden.

Zu den Herausforderungen gehören die Kombination von Webinaren mit Präsenzphasen und die Verbindung mit asynchronem eLearning. Der Beitrag fokussiert ebenso auf die Anwendung der Konzepte des „Flipped-Classroom“ sowie „Lernen durch Lehren“ und wie diese Eingang in die Praxis des Einsatzes von Webkonferenzsystemen in der universitären Bildung finden können. Der „Flipped Classroom“ bezeichnet eine Methode, bei der die Stoffvermittlung in asynchroner Form – in der Regel zu Hause – mit unterstützenden Lehrvideos erfolgt. Die Anwendung und Diskussion des Gelernten erfolgt dabei in der synchronen Präsenzphase.

 
8:30 - 9:45B3
Chair der Sitzung: Alfons Koller
Hörsaal 2 
 

Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung mit LMS.at

Ulrike Höbarth

1. Gesetzliche Rahmenbedingungen und Orientierungshilfen

Die EDL kann als zusätzliche Informationen für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen verstanden werden.

• Schüler und Schülerinnen Informationen über die Stärken zu geben und sie im Unterricht zu thematisieren.

• Klassen- oder Stufenteams die ergänzende differenziert Leistungsbeschreibung gemeinsam zu machen, um möglichst viele Perspektiven zu integrieren.

• Stärkenbereiche hervorzuheben und mittels Textbausteine zu erläutern.

• Beobachtungen und Erfahrungen, die die Stärken begründen, in die Beschreibung zu integrieren, um das Bild zu konkretisieren.

2. Umsetzungsmöglichkeiten mit LMS.at

• Soziale Kompetenzen klassenübergreifend

• Fachspezifische Kompetenzen kursbezogen

• Selbsteinschätzung der eigenen Leistung

• Kompetenzentwicklung transparent dargestellt

a. Fachübergreifend können soziale Kompetenzen von Klassenvorständen/-ständinnen angelegt und von ALLEN in der Klasse unterrichtenden Lehrpersonen bewertet werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild der Beurteilung dieser Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin.

b. Fachspezifisch werden Detailziele der einzelnen Unterrichtsgegenstände in der Anwendungsfunktion Kompetenzen angelegt und der Lernerfolg festgehalten. Zusätzlich kann in Aufgaben der Fortschritt im Kompetenzerwerb jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin dokumentiert werden.

c. Selbsteinschätzend kann jeder Schüler/jede Schülerin in selbstständig reflektieren, inwieweit eine Fähigkeit laut eigener Einschätzung bereits beherrscht wird. Ein Vergleich mit der Feststellung der Bewertung der Lehrpersonen ist jederzeit möglich.

d. Transparent kann von Klassenvorständen/-ständinnen, Klassenlehrern/-lehrerinnen und Schülern/Schülerinnen jederzeit der Fortschritt im Erwerb der jeweiligen Kompetenz eingesehen werden.

Höbarth-Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung_a.pdf
Höbarth-Kompetenznachweis und ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung_b.pdf

Kompetenzorientierte Beurteilung im Mathematikunterricht der BHS

Kurt Söser

Auf Basis des Kompetenzrasters der BHS, wo es 5 Inhaltsdimensionen (Zahlen und Maße, Algebra und Geometrie, Funktionale Abhängigkeiten, Analysis, Stochastik) und 4 Handlungsdimensionen (Modellieren und Transferieren, Operieren und Technologieeinsatz, Interpretieren und Dokumentieren, Argumentieren und Kommunizieren) habe ich ein Beurteilungsraster für meine Klassen realisiert, dass in der Beurteilung des einzelnen Schülers die Handlungsdimensionen in den Vordergrund rückt und somit auf diesen Kompetenzen beruht.

In meine Vortrag möchte ich dieses Beurteilungssystem vorstellen und zur Diskussion stellen, die technische Realisierung via Tabellenkalkulation präsentieren , sowie auf die Vor- und Nachteile nach einem Jahr Unterrichtserfahrung eingehen.

 
8:30 - 9:45C3
Chair der Sitzung: Robert Schrenk
Sem 11 
 

Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit – mit den Unterstützungsangeboten des Onlinecampus Virtuelle PH

Angela Kohl

Mit einem vielseitigen und sorgfältig abgestimmten österreichweiten Online-Angebot unterstützt der Onlinecampus Virtuelle PH Studierende an Pädagogischen Hochschulen ab Wintersemester 2013/14 bei der Erstellung einer Bachelor- / Masterarbeit.

Die notwendigen Grundlagen zu den ersten Schritten im Forschungsprozess, der Recherchearbeit und Strukturentwicklung sollen die Online-Seminare „Recherchieren, Dokumentieren, Zitieren“ und „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ vermitteln. Im Online-Seminar „Vertiefung in wissenschaftliche Forschungsmethoden“ werden qualitative und quantitative Methoden vorgestellt und gemeinsam erarbeitet – das Handwerkszeug für den empirischen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit.

Der konkrete Schreibprozess steht im Zentrum von zwei besonders innovativen Online-Angeboten, der „Schreibwerkstatt“ und des „Schreibcamps“. Bei ersterem, einem zweiwöchigen Intensiv-Seminar wird der Prozess der Schreibens in seinen einzelnen Phasen beleuchtet und mit viel Input und intensiver Betreuung durch SchreibtrainerInnen erprobt. Studierende werden dabei unterstützt, den Schreibfluss herzustellen, lernen den Umgang mit Schreibhemmungen oder -blockaden und das Verfassen eines Rohtextes in angemessener Zeit. Ziel der „Schreibcamps“, die zu verschiedenen Zeitpunkten jeweils 5- bis 6-wöchig angeboten werden, ist die Produktion des Rohtextes der wissenschaftlichen Arbeit – und zwar vernetzt und im Austausch mit anderen Studierenden. Unter Moderation und mit Hilfe von regelmäßigem Input von SchreibtrainerInnen soll eine Dynamik im Schreibprozess hergestellt werden.

Das gesamte Angebot soll im Vortrag präsentiert und diskutiert werden.

Kohl-Schritt für Schritt zur wissenschaftlichen Arbeit –_a.pdf

Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule

Martina Scheuwimmer, Tanja Jadin

Tablet-PCs heben sich durch ihren Innovationscharakter, ihre hohe Mobilität und die intuitive Bedienbarkeit von anderen technischen Geräten ab. Kinder wachsen mit den neuesten technischen Produkten auf und somit werden auch an das Bildungssystem veränderte Ansprüche und Forderungen gestellt. Durch die hohe Mobilität und die einfache Bedienbarkeit können Tablet-PCs eine Bereicherung für den Unterricht und auch für mobiles und eigenständiges Lernen darstellen.

Entschließt sich eine Lehrperson Tablet-PCs im Unterricht als lern- oder motivationsförderndes Mittel einzusetzen, wirft sich dabei eine Reihe von Fragen auf:

  • In welchem Lehr-/Lernszenario können Tablets eingesetzt werden?
  • Wie können die Tablet-PCs sinnvoll und lern- bzw. motivationsfördernd im Unterricht eingebaut werden?
  • Welche Rolle übernimmt der Lehrer in diesem Lehr-/Lernsetting?

In Zusammenarbeit mit dem IMST Themenprogramm Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien wurden im Rahmen einer Masterarbeit Kontextfaktoren von Good Practice Einsatzszenarien von Tablet-PCs an österreichischen Schulen evaluiert. Die zentrale Fragestellung dieses empirischen Forschungsprojektes lautet folgendermaßen: Welche Erfolgsfaktoren können bei Good Practice Einsatzszenarien von Tablets in österreichischen Schulen identifiziert werden?

Zur Beantwortung dieser Frage wurden Interviews mit sechs Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt, die bereits Tablets im Unterricht einsetzen. Bei der E-Learning Fachdidaktiktagung werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert.

Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_a.pdf
Scheuwimmer-Einflussfaktoren eines Tablet-Einsatzes in der Schule_b.pdf

Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz?

Ingo Stein

Der Raspberry Pi ist ein kreditkartengroßer Einplatinen-Computer der von einer Gruppe rund um die Universität Cambridge entwickelt wurde, um das Informatikstudium zu fördern. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen seines Einsatzes als Low-Cost E-Learning Arbeitsplatz am Beispiel einer 2. Klasse NMS, die mit 5 Geräten ausgestattet wurde, erörtert.

Die geringen Anschaffungskosten, der geräuschlose Betrieb und der durch die Tatsache, dass das gesamte Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme auf einer SD Karte abgelegt sind, geringe Administrationsaufwand, empfehlen das Gerät zum Einsatz im Unterricht. Als Betriebsystem kommt eine Debian Linux Variante zum Einsatz, für die zahlreiche Open-Source-Software für den Bildungsbereich aber auch für den Büroeinsatz verfügbar ist. Der integrierte Browser unterstützt HTML5 und Javascript und ist damit für die gängigen Online Lernplattformen gerüstet.

Grenzen des Gerätes liegen in der mangelnden Unterstützung von Flash Inhalten und durch den im Vergleich zu einem herkömmlichen PC geringen Hauptspeicher und die niedrige Prozessorgeschwindigkeit.

Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_a.pdf
Stein-Raspberry Pi - eine 40€ Alternative als E-Learning Arbeitsplatz_b.pdf
 
8:30 - 9:45Workshop 1
Sem B01 
 

“BeeBot” – Denken lernen - Probleme lösen

Alois Bachinger, Ingrid Ebner

An Hand elementarer Handlungsabläufe kann Analysieren, Strukturieren und Lösen von Problemstellungen mit Hilfe des Spielgerätes „BeeBot“ optimal aufbereitet werden. Das System „BeeBot“ dient dazu, elementare Programmierschritte spielerisch sichtbar zu machen und zu einfachen Programmieraufgaben weiter zu entwickeln (ab der 2. Schulstufe).

Zielgruppe: GrundschullehrerInnen

 
10:15 - 10:45A4.
Chair der Sitzung: Christian Schrack
Hörsaal 1 
 

Zukünftige Projekte mit IT und e-Learning

Christian Dorninger

 
10:45 - 12:45A4
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Tools für die Individualisierung: Lernraum, Kompetenzen-Kompass, Prüfungs- und Planungstool

Helmut Wurzer

wird nachgereicht


Bitmedia e-Learning

N N.

wird nachgereicht


eduCloud

Daniel Leitner

eduCloud – ein Produkt der Education Group für die zentrale Bereitstellung von Desktops und Anwendungen in Schulen

Die eduCloud ermöglicht einen end- und ortsunabhängigen Zugriff auf individuelle Desktops oder auch einzelne Anwendungen. Durch die Unabhängigkeit vom Endgerät können pädagogische Anwendungen in gleicher Qualität auf allen IT-Plattformen verwendet werden. Die Ortsunabhängigkeit ermöglicht den Zugriff auch außerhalb der Schule. Die zentrale Bereitstellung erhöht den Grad der Standardisierung und senkt den Aufwand in der Betreuung der IT-Landschaft in den Schulen vor Ort deutlich. Für die Kustoden entfällt die aufwändige Wartung von Servern und veralteten Endgeräten. Der bisher sehr zeitintensive Rollout neuer Software erfolgt zentral per Mausklick innerhalb von Sekunden.

Aus Anwendersicht unterscheiden sich die Anwendungen nicht von konventionell bereitgestellten. Der Unterschied im Hintergrund ist jedoch, dass am Endgerät praktisch keine Software mehr installiert ist. Das Betriebssystem, sämtliche Programme und das Benutzerprofil liegen in einem Rechenzentrum bereit und werden auf Bedarf via Internet auf jedem beliebigen Endgerät zur Verfügung gestellt.

Leitner-eduCloud_a.pdf
 
10:45 - 12:45B4
Chair der Sitzung: Andreas Riepl
Hörsaal 2 
 

ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten

Mathias Spanring, Andreas Riepl

Bildungsstandards legen fest, welche Kompetenzen Schüler/inne/n in einem bestimmten Gegenstand erreichen sollen. In der Anleitung durch Lehrer/inne/n wird der sukzessive Kompetenzerwerb dokumentiert, idealerweise auch in elektronischer Form.

Ein ergänzender Ansatz dies zu bewerkstelligen ist, Schüler/inne/n mehr in die Eigenverantwortung zu nehmen. Die Entwicklung dieser Eigenverantwortung ist ein kontinuierlicher Prozess, der laufend durch Pädagog/inne/n begleitet werden sollte. Um die Einstiegshürde zu minimieren wurde gemeinsam mit dem ÖZEPS von der gtn gmbh eine Smartphone-App entwickelt, die Bildungsstandards, assoziierte Beispiele und ePortfolio-Arbeit zur Zielgruppe der Lernenden bringt.

Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:

1. Einfacher Einstieg in die ePortfolio-Arbeit

2. Zeitgemäßes Tools auf mobilen Endgeräten das Jugendliche positiv aufnehmen

3. grundsätzliche Unabhängigkeit von Software-Funktionalität

4. Zeit u. Ortsunabhängigkeit

5. Grafische Visualisierung des Kompetenzfortschritts in einem Gegenstand

6. Reflexion der individuellen Arbeit mit Standards

Das elektronische persönlichkeitsorientierte Portfolio versucht selbstangeleitetes Lernen mit unterschiedlichen Bildungsstandards zu kombinieren. Die Bearbeitung erfolgt mittels einer Smartphone-App - somit liegt auch der Fokus auf der Nutzung individueller (Smartphone)-Apps zur Lösung von Aufgabenstellungen, je nach Interesse und Ziel des jeweiligen Lernenden.

Spanring-ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten_a.pdf

Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung

Veronika Vanecek

Als Lehrerin in einer Montessori-Klasse in der VS Wien-Laimäckergasse versuche ich, die präferierte Unterrichtsform der Freiarbeit mit schulstufenübergreifenden Projektphasen nachhaltig, transparent, zielführend und zeitgemäß zu dokumentieren. Meine Kollegin M. Pichler und ich nutzen hierfür ein Tablet und eine hiefür speziell entwickelte Software, durch die alle notwendigen Aufzeichnungen bereits während der Arbeitsphasen durchgeführt werden. Übertragungs- und Auswertungsarbeiten zu Hause werden damit im Idealfall obsolet, unsere Arbeitszeit kann für Diagnose- und Förderüberlegungen nutzen werden.

Vanecek-Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung_a.doc

Zeitgemäße Dokumentation der betrieblichen Praxis in Form eines Portfolios auf LMS.at

Elvira Mihalits-Hanbauer

Viele Schüler/innen in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen absolvieren freiwillige oder verpflichtende Praktika in der unterrichtsfreien Zeit.

Diese Praktika tragen erheblich dazu bei, die Schüler/innen auf ihre Berufstätigkeit vorzubereiten und erhöhen damit die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Praktikant/innen erwerben viele Kompetenzen, die bis dato nicht nachweislich dokumentiert werden.

Es ist daher an der Zeit, eine Form zu finden, das absolvierte Praktikum in geeigneter Form zu dokumentieren. Mit dem Praxisportfolio auf LMS.at wird dies auf einfache Art möglich. Die Umsetzung des Praxisportfolios erfolgt in Form eines eBuchs, das ist ein interaktives Buch auf LMS.at, in das viele verschiedene Elemente integriert werden können, z.B. Texte, Bilder, Videos, Dokumente, Slideshows etc. Damit wird das Praktikum nicht nur nachweislich dokumentiert, sondern auch „lebendig“.

Dabei ist folgende Struktur vorgesehen:

  • Deckblatt
  • Persönliche Daten
  • Bewerbung
  • Praxistagebuch
  • Praxisnachweis/e
  • Arbeitsaufträge

Die Dokumentation soll dabei im Vordergrund stehen und den Praktikant/innen eine intensive Auseinandersetzung, z.B. in den folgenden Bereichen, ermöglichen:

  • Ein typischer Arbeitstag
  • Der Arbeitsplatz
  • Eine typische Tätigkeit
  • Die Unternehmensbeschreibung
  • Das Berufsbild

Ein abschließender Kompetenz-Check ermöglicht eine umfassende Selbst-Reflexion.

Um die Umsetzung für Schüler/innen und betreuende Lehrende so einfach wie möglich zu halten, können Vorlagen verwendet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.


Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics

Vera Kadlec, Norbert Jilka

Ausgehend von den Kompetenzmodellen der österreichischen Bildungsstandards wird Bloom's Digital Taxonomy, Bloom's Revised Taxonomy bzw. Anderson and Krathwohl's taxonomy erläutert. Die Umsetzung der Kompetenzbewertung mit Hilfe von rubrics von MOODLE wird mit Schwerpunkt auf die naturwissenschaftlichen Kompetenzen dargestellt und erläutert.

Kadlec-Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics_a.pdf
 
10:45 - 12:45C4
Chair der Sitzung: Erich Schubert
Sem 11 
 

Antwortsystem „Socrative“

Franz Ehrnleitner

Es wird ein Antwortsystem für Smartphone, Tablets und PC, das auf mobilen Geräten mit Apps (Android, iOS) bedient werden kann, vorgestellt und dessen Bedienung als „student“ durchgeführt. Dieses Werkzeug kann sie dabei unterstützen zu überprüfen, wie ihre Schüler/innen denken oder was ihre Lernenden wissen.

Es werden technische Möglichkeiten und didaktische Einsatzszenarien, die dieses Tool ermöglicht, aufgezeigt und Beispiele von selbst erstellten „Quizzes“ in der Lehrerausbildung präsentiert.

Sie können damit „Quizzes“, Reaktions- und Multiple-Choice-Fragen erstellen und einen sofortigen Bericht einsehen. Ebenso besteht die Möglichkeit mit Templates zu arbeiten, fertige „Quizzes“ aus der community Bibliothek zu beziehen oder bereitzustellen.

Erstellen sie Fragen für Tests, Leseaufgaben oder arbeiten sie in kleinen Gruppen oder Paaren mit Experimenten und Forschungsaufgaben. Auch können sie mit Hilfe einer Vorlage eine schnelle Befragung, die in den letzten fünf Minuten in Ihrer Klasse stattfindet oder einen „Wettkampf“ gegen andere Klassen/Gruppen innerhalb Ihrer Institution unternehmen.

Ehrnleitner-Antwortsystem „Socrative“_a.pdf
Ehrnleitner-Antwortsystem „Socrative“_b.pdf

Spielend Programmieren lernen - mit PlayDuino

Oliver Eybel

Im Zuge meiner Diplomarbeit habe ich in den letzten Monaten ein Gerät in Form einer portablen Spielkonsole entwickelt, mit dem man spielend Programmieren lernen kann. „PlayDuino“ kann mithilfe der OpenSource-Software „Arduino IDE“ programmiert werden.

Im Informatikunterricht – spielen und lernen

Ziel des Unterrichts ist es, ein Computerspiel wie „Snake“ zu programmieren. Mit diesem Ziel vor Augen wird das Interesse geweckt und das Lernen fällt gleich viel leichter.

Überraschend einfach

Der Bildschirm besteht aus 16Zeilen und 16Spalten. Die niedrige Auflösung des Bildschirms sorgt für Übersichtlichkeit und reduziert den Programmieraufwand auf das Wesentliche.

Arduino kompatibel

PlayDuino wurde für die Arduino-Plattform entwickelt und kann daher mit der kostenlosen „Arduino IDE“ programmiert werden. Mithilfe der „PlayDuinOS“-Library wird das Ansteuern der Hardwarefunktionen auf einfache Weise ermöglicht.

Kontaktfreudig

Neben einer USB-Schnittstelle zur Programmierung besitzt jeder PlayDuino eine „PlayDuino-Port“ Schnittstelle, über diese können mehrere PlayDuino-Geräte verbunden werden. Außerdem können auch Simulatoren oder andere Geräte angeschlossen werden.

Für Schulen entwickelt

Diese PlayDuino-Version wurde für Schulen entwickelt,

auf einen integrierten Akku wird daher verzichtet. Will

man den PlayDuino unterwegs verwenden, kann er mit

3xAAA Akkus oder Batterien versorgt werden.

Eybel-Spielend Programmieren lernen_a.pdf
Eybel-Spielend Programmieren lernen_b.pdf

Wissensspiele.eu

Uwe Gutwirth

Zielsetzung:

Die Wissensspiele sollen die Schüler/innen durch Spaß und Spannung motivieren, ihr Wissen zu prüfen und mit anderen zu vergleichen. Dabei sollen sie alle Geräte (PC, Notebooks, Tablets und Smartphones) einsetzen können.

Sie sollen durch die Erklärungen und weiterführende Links ermutigt werden, sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen.

Ein besonders hoher Lerneffekt entsteht durch die Möglichkeit, selbst neue Themen einzubringen. Es ist nicht einfach, Fragen in 15 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu entwickeln.

Inhalt:

Neben – den Schüler/innen aus dem TV bekannten – Spielideen wie „Wissensrallye“ und „Rette was du kannst“ wurde das Spiel „Wissensbingo“ als völlig neue Spielidee entwickelt.

Es geht darum, möglichst eine Reihe zusammenhängender Felder durch richtige Antworten auf zufällige Fragen zu erreichen. Dabei gelten horizontale, vertikale oder diagonale Reihen.

Eine besondere Spannung kommt beim Multiusermodus auf, bei dem 2 Spieler/innen online miteinander spielen und versuchen selbst möglichst rasch eine Reihe zu schließen oder den anderen zu stören. Dabei gelten einige Regeln, die im Spiel selbst erfahren werden. So erscheint z.B. zunächst bei einer falschen Antwort das entsprechende Symbol. Beantwortet der Mitspieler jedoch dieselbe Frage auch falsch, dann wird sie wieder frei.

Zurzeit wurden bereits ca 2000 Fragen unterschiedler Art (Auswahl, Zuordnung, Reihung…) eingegeben.


serious game based learning

Erich Pammer

Kinder mit Beeinträchtigung sprechen besonders gut auf elektronische Lernspiele an. Auch in der Freizeit spielen die meisten Kinder auf Computern, Spielekonsolen , Handies usw. Erziehende zeigen oft wenig Verständis dafür oder stehen dem Phänomen gleichgültig gegenüber. Diese elektronischen Lebenswelten der Kinder bergen aber immense Lernchancen in sich. Von einfachen Spielen wie Tetrsi, die z.B. die Wahrnehmung schulen, bis hin zu hochkomplexen MMOPRG Spielen, die den Spieler/die Spielerin in virtuelle Welten eintauchen lassen, reicht der Bogen.

Natürlich gibt es auch Gefahren, aber wir möchten den positiven, noch serh unbekannten Faktor des intentionalen Lernens (daher serious games) herausarbeiten und die Kinder in ihren elektronischen Spielewelten Begleitung geben.

Pammer-serious game based learning_a.pdf
Pammer-serious game based learning_b.ppt
 
10:45 - 12:45Workshop 2 und 3
Sem B01 
 

Workshop 2 “EDU_Puzzles”

10:45 -11:45, Alois Bachinger

Ein System zum Erstellen von elementaren Smartphone- und Tablet-Apps

Neben tausenden von Apps für die Schule gibt es immer wieder Notwendigkeiten, Lerninhalte für den eigenen Unterricht elektronisch aufzubereiten und in spielerischer Form zu präsentatieren und zu überprüfen..

Das Arbeiten mit EDU-Puzzle richtet sich an LehrerInnen, die

ohne Programmierung einfache Zuordnungsaufgaben als Übungsmaterial erstellen möchten

über Protokollierung und Diagnose die Schülerleistung analysieren und Fördermaßnahmen setzen möchten

dem Schüler Zugang zu dessen Leistungsprotokoll geben wollen

Den TeilnehmerInnen stehen nach dem Vortrag Lern-Apps (derzeitiger Stand: 900) zur Verfügung.


Workshop 3 Mathematik.digital

11:45 -12:45, Sabine Mader

Kompetenzen, Diagnose und Förderung im Mathematikunterricht

Die Definition des mathematischen Kompetenzmodells für die 8. Schulstufe (siehe BIFIE) zeigt sehr klar strukturiert die Notwendigkeiten und Ziele der Arbeit im Mathematikunterricht. Auf der anderen Seite ist der Lehrplan, der die Vorgaben inhaltliche Art gibt. Die Verbindung beider Bereiche wird im Datenbanksystem „Mathematik-digital“ vollzogen – diese freie WEB-System dient dazu:

  • Aufgaben des Lehrplans den Kompetenzen zuzuordnen
  • Arbeitsblätter, Kontrollarbeiten, Schularbeiten zu erstellen
  • Schülerleistungen aufzuzeichnen
  • Schülerleistungen von LehrerInnen bewerten zu lassen
  • SchülerInnen die Aufgaben und Leistungen und für selbstgesteuertes Lernen zur Verfügung zu stellen
  • Diagnosemaßnahmen zu setzen

 
13:45 - 14:15Shared Services des BMUKK

Robert Kristöfl
Bundesministerium für Unterricht und Kunst

Aula 
14:15 - 15:15Medien in der Bildungsgesellschaft 2013

Gerfried Stocker
Ars Electronica Center Linz

Aula 
15:15 - 16:00Diskussion und Ausblick
Aula