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Sitzungsübersicht
Session
B4
Zeit:
Freitag, 25.10.2013:
10:45 - 12:45

Chair der Sitzung: Andreas Riepl
Ort: Hörsaal 2

Präsentationen

ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten

Mathias Spanring, Andreas Riepl

Bildungsstandards legen fest, welche Kompetenzen Schüler/inne/n in einem bestimmten Gegenstand erreichen sollen. In der Anleitung durch Lehrer/inne/n wird der sukzessive Kompetenzerwerb dokumentiert, idealerweise auch in elektronischer Form.

Ein ergänzender Ansatz dies zu bewerkstelligen ist, Schüler/inne/n mehr in die Eigenverantwortung zu nehmen. Die Entwicklung dieser Eigenverantwortung ist ein kontinuierlicher Prozess, der laufend durch Pädagog/inne/n begleitet werden sollte. Um die Einstiegshürde zu minimieren wurde gemeinsam mit dem ÖZEPS von der gtn gmbh eine Smartphone-App entwickelt, die Bildungsstandards, assoziierte Beispiele und ePortfolio-Arbeit zur Zielgruppe der Lernenden bringt.

Daraus ergeben sich mehrere Vorteile:

1. Einfacher Einstieg in die ePortfolio-Arbeit

2. Zeitgemäßes Tools auf mobilen Endgeräten das Jugendliche positiv aufnehmen

3. grundsätzliche Unabhängigkeit von Software-Funktionalität

4. Zeit u. Ortsunabhängigkeit

5. Grafische Visualisierung des Kompetenzfortschritts in einem Gegenstand

6. Reflexion der individuellen Arbeit mit Standards

Das elektronische persönlichkeitsorientierte Portfolio versucht selbstangeleitetes Lernen mit unterschiedlichen Bildungsstandards zu kombinieren. Die Bearbeitung erfolgt mittels einer Smartphone-App - somit liegt auch der Fokus auf der Nutzung individueller (Smartphone)-Apps zur Lösung von Aufgabenstellungen, je nach Interesse und Ziel des jeweiligen Lernenden.

Spanring-ePOP - Kompetenzerwerb und ePortfolio-Arbeit mit mobilen Endgeräten_a.pdf

Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung

Veronika Vanecek

Als Lehrerin in einer Montessori-Klasse in der VS Wien-Laimäckergasse versuche ich, die präferierte Unterrichtsform der Freiarbeit mit schulstufenübergreifenden Projektphasen nachhaltig, transparent, zielführend und zeitgemäß zu dokumentieren. Meine Kollegin M. Pichler und ich nutzen hierfür ein Tablet und eine hiefür speziell entwickelte Software, durch die alle notwendigen Aufzeichnungen bereits während der Arbeitsphasen durchgeführt werden. Übertragungs- und Auswertungsarbeiten zu Hause werden damit im Idealfall obsolet, unsere Arbeitszeit kann für Diagnose- und Förderüberlegungen nutzen werden.

Vanecek-Kompetenzorientierte Unterrichtsdokumentation und Leistungsbeurteilung_a.doc

Zeitgemäße Dokumentation der betrieblichen Praxis in Form eines Portfolios auf LMS.at

Elvira Mihalits-Hanbauer

Viele Schüler/innen in berufsbildenden mittleren und höheren Schulen absolvieren freiwillige oder verpflichtende Praktika in der unterrichtsfreien Zeit.

Diese Praktika tragen erheblich dazu bei, die Schüler/innen auf ihre Berufstätigkeit vorzubereiten und erhöhen damit die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Praktikant/innen erwerben viele Kompetenzen, die bis dato nicht nachweislich dokumentiert werden.

Es ist daher an der Zeit, eine Form zu finden, das absolvierte Praktikum in geeigneter Form zu dokumentieren. Mit dem Praxisportfolio auf LMS.at wird dies auf einfache Art möglich. Die Umsetzung des Praxisportfolios erfolgt in Form eines eBuchs, das ist ein interaktives Buch auf LMS.at, in das viele verschiedene Elemente integriert werden können, z.B. Texte, Bilder, Videos, Dokumente, Slideshows etc. Damit wird das Praktikum nicht nur nachweislich dokumentiert, sondern auch „lebendig“.

Dabei ist folgende Struktur vorgesehen:

  • Deckblatt
  • Persönliche Daten
  • Bewerbung
  • Praxistagebuch
  • Praxisnachweis/e
  • Arbeitsaufträge

Die Dokumentation soll dabei im Vordergrund stehen und den Praktikant/innen eine intensive Auseinandersetzung, z.B. in den folgenden Bereichen, ermöglichen:

  • Ein typischer Arbeitstag
  • Der Arbeitsplatz
  • Eine typische Tätigkeit
  • Die Unternehmensbeschreibung
  • Das Berufsbild

Ein abschließender Kompetenz-Check ermöglicht eine umfassende Selbst-Reflexion.

Um die Umsetzung für Schüler/innen und betreuende Lehrende so einfach wie möglich zu halten, können Vorlagen verwendet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.


Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics

Vera Kadlec, Norbert Jilka

Ausgehend von den Kompetenzmodellen der österreichischen Bildungsstandards wird Bloom's Digital Taxonomy, Bloom's Revised Taxonomy bzw. Anderson and Krathwohl's taxonomy erläutert. Die Umsetzung der Kompetenzbewertung mit Hilfe von rubrics von MOODLE wird mit Schwerpunkt auf die naturwissenschaftlichen Kompetenzen dargestellt und erläutert.

Kadlec-Kompetenzorientierte Beurteilung in eduMOODLE mit Hilfe von rubrics_a.pdf