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Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 23.10.2014
11:30 - 12:30Registrierung
 
12:30 - 13:00Eröffnung

Franz Keplinger, Rektor der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz
SC Christian Dorninger
BL Heidrun Strohmeyer

Aula 
13:00 - 14:00Von Bildungswerten der Informatik und deren Vermittlung

em. Univ. Prof. Helmut Schauer, Universität Zürich

Aula 
14:00 - 15:30A1
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 1 
 

Microsoft Surface und Office 365 im Unterricht

Kurt Söser, Christoph Veit

Microsoft Surface


Digitale Lernbegleiter und das gratis Office für SchülerInnen

Yuri Goldfuss, Thomas Hauser

Digitale Lernbegleiter


Microsoft Expert Educator - Big Brother is HELPING you

Kurt Söser

Im November 2013 wurde ich von Microsoft als einer von 250 weltweit zum "Expert Educator 2014" ernannt und durfte unter anderem am "MS in Education Global Forum" in Barcelona teilnehmen. Dabei konnte ich erkennen, dass der "Big Brother" Microsoft nicht nur Software (und seit kurzem auch Hardware) herstellt, sondern auch sehr viel Geld und Energie in die Aus- und Fortbildung von Lehrern steckt.

In diesem Vortrag möchte ich kurz über meine Erlebnisse als Microsoft Expert Educator berichten und das Angebot von Microsoft in Education vorstellen. Es geht NICHT um Microsoft-Produkte, sondern um Projekte, Programme und Hilfeleistungen seitens des Weltkonzerns und welche Anstrengungen dieser unternimmt, um LehrerInnen und SchülerInnen in der Bildung im und für das 21. Jahrhundert zu unterstützen.

 
14:00 - 15:30B1
Chair der Sitzung: Magda Rigler-Sauerzapf
Hörsaal 2 
 

Lernmaterialien von Verlagen - Das ideale Schulbuch

Waltraud Moritz

Digitale Lernmaterialien für den kompetenzorientierten IT-Unterricht

Lernmaterialien von Verlagen - Das ideale Schulbuch

Waltraud Moritz, Manz Verlag


E-Portfolios für kompetenzorientiertes Lernen

Andrea Ghoneim

Im EU-Projekt "EUfolio - EU classroom ePortfolios" (http://eufolio.eu/) werden E-Portfolios im Unterricht in der Sekundarstufe I an Schulen in Irland, Litauen, Slowenien, Spanien und Zypern erprobt. Als Grundlage für das Projekt mussten u.a. Kompetenzen bzw. "21st Century Skills" definiert werden.

Die ersten Ergebnisse der Pilot-Implementierungen zeigen kompetenzfördernde Effekte der Arbeit mit E-Portfolios, insbesondere im Bereich der IKT-Kompetenz und der Medienkompetenz/Informationskompetenz.

Als Kernelement für die erfolgreiche Implementierung erwies sich insbesondere die entsprechende Fortbildung und Betreuung der Lehrenden.

Im Tagungsbeitrag werden die dem Projekt zugrundegelegten Kompetenzkonstrukte mit jenen aus dem österreichischen Nationalen Bildungsbericht (insbes. Eder/Hofmann 2012: Überfachliche Kompetenzen) verglichen. Die Bedeutung der Arbeit mit E-Portfolios als lernerInnenzentriertes Werkzeug der Kompetenzentwicklung wird hinterfragt und diskutiert.

Ghoneim-2014-E-Portfolios für kompetenzorientiertes Lernen-50_a.pdf

E-Portfolio-Konzept unterstützt den Übergang in eine kompetenzorientierte Arbeitswelt am Ende der Pflichtschulzeit

Klaus Denkmair

Im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Anforderungsbereiche Arbeitswelt, Identitätswelt und Bildungswelt, sollen jugendliche Lernende in der Endphase ihrer Pflichtschulzeit, im Alter von zirka fünfzehn Jahren, beim Übergang in den Berufsfindungs- und Berufseingliederungsprozess in adäquater Weise unterstützt werden. Als Unterstützungsmaßnahme passt sich das E-Portfolio-Konzept stimmig in die erwähnten Spannungsfelder ein.

Nach einer kurzen Analyse der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Tendenzen, die dem Phänomen der Entgrenzung zugerechnet und durch dieses begründet werden können, wird versucht die typischen Erscheinungsbilder, auch als Anforderungsprofile interpretierbar, auf Übereinstimmungen hin zu überprüfen. Dabei erweist sich der Kompetenzbegriff seiner Grundstruktur nach, als geeignetes Verbindungselement zwischen diesen Spannungsfeldern und als Argument, E-Portfolio im Unterricht in diesem Kontext einzusetzen. Schlüssig lässt sich ein Zusammenhang zwischen Identitätskonstruktion der Jugendlichen, den Ergebnissen der Hattie-Studie und den Kompetenzforderungen der Arbeitswelt herleiten. Eine Gegenüberstellung der innovativen Kompetenzen, als zentrales Verbindungs- und Argumentationselement, mit dem Konzept des E-Portfolios, macht Übereinstimmungen in weiten Bereichen, vor allem im Bereich der sozial-kommunikativen und der personalen Kompetenzen, gut sichtbar.

Insgesamt kann daraus eine Empfehlung, E-Portfolio für Jugendliche in der Endphase ihrer Schulpflichtzeit zur Stützung ihrer Identitätskonstruktion und ihrer beruflichen Identifizierung einzusetzen, klar abgeleitet werden.

Denkmair-2014-E-Portfolio-Konzept unterstützt den Übergang in eine kompetenzorientierte Arbeitswelt am Ende d_a.pdf
 
14:00 - 15:30C1
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

Kollaboratives Arbeiten im eBuch anhand von konkreten Beispielen aus dem schulischen Alltag von Lehrenden und Lernenden

Elvira Mihalits-Hanbauer

  • Sie möchten mit Ihren Schüler/innen kollaborativ arbeiten?
  • Sie planen ein klassenübergreifendes Projekt, das dokumentiert werden soll?
  • Sie möchten schulübergreifend mit Ihren Kolleg/innen Unterrichtsinhalte erstellen und erproben?

Mit dem eBuch auf LMS.at können Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeiten erproben. Durch die Integration von multimedialen Elementen und interaktiven Fragen kann das gemeinsame eBuch nicht nur am PC und Notebook, sondern auch mit Tablets (iPad & Co) gut in den Unterrichtsalltag integriert werden.

Aber nicht nur im Unterricht, sondern auch im Rahmen der Fortbildung kann kollaboratives Erarbeiten von Inhalten sichergestellt werden.

Anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag von Lehrenden werden die Möglichkeiten der kollaborativen Zusammarbeit unter Einsatz von mobilen Lernbegleitern dargestellt, z. B. mit einem Leseportfolio für die Volksschule, einem eBuch für Business Behaviour im Rahmen der Lehrer/innen-Fortbildung und weiteren praktischen Beispielen.


Kompetenzorientierter Unterricht mit LMS.at

Regina Helfrich

In diesem Vortrag wird ein Streifzug durch einen mit LMS.at unterstützten kompetenzorientierten Unterricht geboten. Aus Lehrer/innen- und Schüler/innensicht wird in der Form eines Rollenspiels demonstriert, wie die LMS.at Anwendungen Kompetenzen, Aufgaben und Beurteilung verbunden mit dem Study Buddy und OTP Kursen zur Abbildung und Erreichung von Lernzielen beitragen können.

Die transparente Darstellung und Dokumentation von Kompetenznachweisen und Leistungsfeststellungen auf der Lernplattform werden anhand eines konkreten Lehr-/Lernszenarios vorgestellt. Die Zuhörer erfahren, wie Kompetenzkataloge anlegt, Aufgaben mit Beurteilungskriterien und Kompetenzzuordnung versehen und lernförderliches Feedback transparent übermittelt und dokumentiert werden kann. Weiters werden die in die Lernplattform für selbstgesteuertes Lernen integrierten Werkzeuge, nämlich die OTP Kurse und Study Buddy, vorgestellt. Das Zusammenspiel dieser Funktionen gipfelt im Kompetenznachweis, der für Schüler und Schülerinnen sowohl online als auch offline zur Verfügung gestellt werden kann.


Diversität Inklusion, Barreirefreiheit - nur mit guter Software möglich...

Erich Pammer

elearning ist ein Trend, der der Diversität sehr entgegenkommt, sei es nun bei beeinträchtigten Kindern oder in der Neuen Mittelschule. Individualisierung und Differenzierung und die Begabungsreserven unserer Kinder und Jugendlichen noch besser ausschöpfen zu können, gelint am besten mit guter Software, allein vom Arbeitsaufwand her betrachtet. Der Dreischritt - Diagnostik - Analyse - Therapie garantiert dieses Vorgehen am allerbesten. Immer mehr (online) Software kommt in den Markt und spricht die Kinder sehr an, die ja durchwegs aus völlig durchmedialisierten Lebenswelten meist kommen. Für LehrerInnen bedeutet es eine ungemeine Arbeitsersparnis wenn das Kind passgenaue Angebote bekommt. grundschuldiagnose.de, onlinediagnose.de. antolin.de, oriolus.de usw. sind exemplarische Beispiele wie das Lernen allen Beteiligten wieder Freude machen kann. Demonstration und exemplarisches Üben in einem Workshop soll vorgeführt werden.

 
14:00 - 15:30D1
Chair der Sitzung: Robert Schrenk
Sem 12 
 

Ansprechende Kunst - Image based Augmented Reality Projekt

Robert Schrenk

Beim Projekt "Ansprechende Kunst" der "Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus" haben 15-jährige Schüler/innen des Zweigs "Computer Science Management" die Kunstwerke der Schule für die App Junaio (iOS und Android) erfasst. Sofern nun ein Besucher eines der Kunstwerke über sein Smartphone/Tablet betrachtet wird automatisch ein Video mit Informationen des entsprechenden Werks über das Original-Bild übergeblendet. Im Video kommt dabei Transparenz zum Einsatz. Dieser Vortrag behandelt die Umsetzung Projekts hinsichtlich der organisatorischen und technischen Anforderungen.

Schrenk-2014-Ansprechende Kunst-7_a.pdf
Schrenk-2014-Ansprechende Kunst-7_b.pptx

Musik und eLearning 2014

Clemens GOTTFRIED

Aus den Gehversuchen sind Siebenmeilenstiefel geworden:

Wie in kaum einer ande-ren Disziplin haben eLearning-Methoden die Musik- und Instrumentalpädagogik vom steinzeitlichem Ablauf bis zu futuristisch anmutenden Szenarien weiter entwickelt:

  • keine Musikstunde ohne Smartphone (und wahrlich nicht nur als Speichermedium),
  • keine Chor- oder Ensembleprobe ohne Tablet (und nicht nur zur Steuerung der Rhythmusuntermalung),
  • keine Musiktheoriestunde ohne Notebook (und nicht nur zur Projektvorbereitung).

eLearning in der Musikerziehung hat sein früheres Aschenbrödeldasein abgelegt und ist heute einer innovativen Disziplin des Kreativunterrichtes geworden.

Auch heuer wieder möchte ich anhand topaktueller Erfolgsgsberichte von unkonventionellen Projekten, Demonstration verblüffender Ideen, Einsatz von Open-Source und mobiler Lernbegleiter zur Unterstützung kollaborativer Unterrichtsexperimente zeigen, dass eLearning auch das musikpädagogische Kompetenzmodell fördert und stützt und das in allen Schulstufen.

Wieder möchte ich In Streif- und Blitzlichtern durch den österreichischen ME-Unterrricht dazu eindrucksvolle Unterrichtsbeispiele aufzeigen und zur Adaption für den eigenen Unterricht ermutigen.

Ziel: Best-Practice-Beispiele über aktuellen eLearning-Einsatz in der Musikerziehung

Diskussion: Erfahrungsaustausch, Strategien, Möglichkeiten

GOTTFRIED-2014-Musik und eLearning 2014-46_a.pdf

Musikalisches Einmaleins - Burgenländisches Musikschulwerk goes OTP

Thomas Ritter, Elvira Mihalits-Hanbauer

eLearning im Musikschulunterricht? Sie können sich das nicht vorstellen?

Dann müssen Sie unbedingt OTP Musikalisches Einmaleins kennen lernen.

Das Musikalische Einmaleins ist als musiktheoretische Vorbereitung für die Elementarstufe gedacht und wird in der Musikschule eingesetzt. Dazu wurde ein kostenloser Online-Kurs als OTP auf LMS.at erstellt, der grundlegenden Übungen und Erklärungen enthält. Außerdem finden die Schüler/innen der Musikschule dort weiterführende und ergänzende Beispiele, die für eigenständiges und individualisiertes Lernen und Festigen verwendet werden können.

Die multimediale und interaktive Aufbereitung der musiktheoretischen Inhalte zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, wie eLearning für das Erlernen der Notenschrift, der Tonhöhen und Tonleitern, aber auch Rhythmus-Übungen eingesetzt werden kann. Selbstverständlich darf auch das "gute Gehör" und Singen nicht fehlen.

Lassen Sie sich diesen musikalischen Beitrag nicht entgehen!

Ritter-2014-Musikalisches Einmaleins-19_a.pdf
 
16:00 - 18:30A2
Chair der Sitzung: Hubert Egger
Hörsaal 1 
 

Pilotprojekt Prüfungsumgebung Mathematik

Walter Khom

Bitmedia


Open Data für den GW-Unterricht - Open Educational Ressources

Alfons Koller

Das österreichische Open-Data-Portal data.gv.at und die Open Educational Ressources am EduMoodleGW www4.edumoodle.at/gwk eröffnen neue innovative Konzepte für den GW-Unterricht aller Schulstufen. Sie bieten eine Basis für individualisiertes Lernen im GW-Unterricht, für forschende Ansätze quer über die Schulstufen, von der Volksschule bis hin zur vorwissenschaftlichen Arbeit bzw. Diplomarbeit, und zeigen die Zukunftsperspektive digitaler, individualisierter Schulbücher und Atlanten auf. Konkrete Beispiele für Daten und Unterrichtsanwendungen stehen im Blickpunkt dieser Einreichung.

Koller-2014-Open Data für den GW-Unterricht-43_a.pdf

Sichere Testumgebung für Prüfungen (mit Laptop, Tablets, BYOD)

Hubert Egger

Viele arbeiten schon im Unterricht mit Laptops, Tablets oder BYOD. Welche Möglichkeiten zur Gestaltung einer Prüfungsumgebung gibt es derzeit? Wie kann ich dabei unterschiedliche Geräte und Software so sicher verwenden, dass dies rechtlich einer Prüfungsumgebung entspricht?

Welche Lösungen werden derzeit an österr. Schulen praktiziert?

Antworten und Konzepte werden in diesem Beitrag aufgezeigt.

Egger-2014-Sichere Testumgebung für Prüfungen-58_a.pdf

Studierende im Spannungsfeld des digitalen Kompetenzmodells der VS am Ende ihrer Ausbildung

Barbara Zuliani

Workshop:

Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als klassenführende Lehrerin habe ich einige Forschungsarbeiten im Bereich der Medienbildung mit einem „1:1 iPad Concepts“ beforscht und publiziert. In einem Workshop möchte ich ausgewählte Unterrichtsbeispiele, die im Bereich des kollaborativen und explorativen Arbeitens (z. B. "Erstellen von eBooks", "Arbeit mit einem Klassenblog", "Kollaboratives Arbeiten in der Geometrie" etc.), die sich in meiner Klasse bewährt haben, präsentieren.

Referatsbeitrag:

Seit September 2013 gibt es digitale Kompetenzmodell für die Volksschule und zu diesem für jeden der vier Teilbereiche Unterrichtsbeispiele. Im letzten Semester durfte ich die Studierenden des 6. Semesters der PHDL in einem Modul begleiten, wo sie als Abschlussarbeit ein Beispiel für das digitale Kompetenzmodell der Volksschule erstellen sollten - von 261 erstellten Beispielen konnte ich bis auf 16 Stück (z. B. formale Fehler) alle für eine Publikation und Implementierung in das digitale Kompetenzmodell der Volksschule (digi.komp4) einreichen!

Am Ende des Moduls wurden die Studierenden zu ihrem medialen Habitus in einer online-Umfrage befragt. In meinem Referat möchte ich der Frage nachgehen, wie der mediale Habitus der neuen LehrerInnengeneration aussieht, wenn davon ausgegangen wird, dass alle AbsolventInnen in der Lage sind didaktisch wertvolle Unterrichtsbeispiele im Bereich der Medienbildung zu erstellen.

Zuliani-2014-Studierende im Spannungsfeld des digitalen Kompetenzmodells der VS am Ende ihrer Ausbildung-36_a.pdf
 
16:00 - 18:30B2
Chair der Sitzung: Magda Rigler-Sauerzapf
Hörsaal 2 
 

edumoodle mit eduthek und exabis competences

Astrid Leeb

Neue Wege der Content-Integration sowie bei der Unterstützung des kompetenzorientierten Unterrichts beschreitet die Lernplattform edumoodle :

- Mit dem Plugin eduthek können Online-Inhalte aus der Eduthek, der lernplattform-unabhängigen Content-Drehscheibe, von verschiedenen Anbietern wie Beispiele zu den Bildungsstandards oder aus den Gegenstandsportalen, Contents von Verlagen, .. mit nur wenigen Mausklicks direkt in der edumoodle-Instanz über den Standard LTI eingebunden werden.

- Der Block exabis competences wiederum Bildungsstandards mit den dazugehörigen Deskriptoren für verschiedenste Gegenstände in Moodle-Kursen verfügbar zu machen. Lehrer/innen können diese Deskriptoren mit den Aufgabenstellungen in ihrem Moodle-Kurs assoziieren. Dadurch dokumentieren LehrerInnen ihre Arbeit mit den Bildungsstandards, SchülerInnen haben ebenfalls den Dokumentationsnachweis der erreichten Standards bzw. auch die Möglichkeit, sich selbst einzuschätzen.

Leeb-2014-edumoodle mit eduthek und exabis competences-12_a.pdf

SHOWCASE: Besseres Lerndesign mit Lernplattformen!

Thomas Nárosy, Astrid Leeb, Eva Gröstenberger, et al.

Der Begriff „Lerndesign“ fasst das bestimmende Konzept der pädagogischen und didaktischen Reformanstrengungen an den NMS hin zu einer „neuen Lernkultur“ zusammen.

Schulisches Lernen findet in Zeit und Raum und in einer Community statt. Durch Informations- und Kommunikationstechnologie ist es möglich, die klassischen Lernräume und Medien durch digitale Medien, Werkzeuge und „Räume“ „auszudehnen“: durch Lernplattformen oder Lernmanagementsystemen.

Im schulischen Kontext, der seit Menschengedenken auch ohne „das Digitale“ funktioniert hat, stellt sich allerdings auch die Frage: Was „können“ Lehr-/Lernprozesse durch Lernplattformen „mehr“ also ohne? Was rechtfertigt die Kosten für Technologie, Veränderungslernen und Elektrizität? Worauf verzichtet man ohne Lernplattform? Im NMS-Kontext gefragt: _Warum ist es sinnvoll, Lerndesigns ganz oder teilweise mit Lernplattformen abzubilden bzw. zu unterstützen? (...)

Mitwirkende: Thomas Nárosy, Astrid Leeb, Nikolaus Astl, Eva Gröstenberger, Thomas Leitgeb, Michael Gerzabek, Brigitte Marageter, Johann Rothböck, Renate Vlasak, Stefan Schmid, Helene Swaton, Konrad Unger, Helmut Hammerl, Harald Kuntschik, Andrea Prock, Kuno Sandholzer, Hubert Pöchtrager, Herbert Rainsperger, Karl Peböck, Hubert Denk, Ingo Stein, Ulrike Höbarth, Petra Konrath, Ricarda Öllerer, Wolfgang Prieschl, Thomas Schöftner

Nárosy-2014-SHOWCASE-52_a.pdf
Nárosy-2014-SHOWCASE-52_b.pdf

Webseiten zu Safer Internet

Birgit Frittum

Ein Safer Internet Projekt mit der 3AK der BHAK/BHAS Bruck/Leitha und der 2A und 2B der NMS Mannersdorf.

3 Themen zu Safer Internet wurden von den HAK SchülerInnen in Webseiten „kindgerecht“ dargestellt und dazugehörige Fragebögen erstellt.

Die fertigen Webseiten wurden auf der Schulhomepage der BHAK/BHAS Bruck/Leitha veröffentlicht. Die kopierten Fragebögen bekamen die SchülerInnen der 2A und 2B der NMS Mannersdorf. Sie hatten zwei Stunden Zeit diese Fragebögen mit Hilfe der Webseiten zu beantworten. Die Schülerinnen und Schüler kamen jedoch mit einigen Fragen nicht sehr gut zurecht, versuchten jedoch sie trotzdem so gut es ging zu beantworten.

Die fertig ausgefüllten Fragebögen wurden wieder in die BHAK/BHAS mitgenommen und den SchülerInnen der 3AK ausgeteilt. Das Korrigieren war für die SchülerInnen sehr spannend. Zum einen konnten sie viele Fehler nicht verstehen, zum anderen gab es natürlich auch viele erheiternde Antworten. Die Fragebögen wurden verbessert, mit Stempel und Smileys versehen und den 2. Klassen wieder zurück gebracht.

Frittum-2014-Webseiten zu Safer Internet-11_a.pdf

APP-o-thek - schon eine Idee für Ihren Unterricht mit APPs?

Elvira Mihalits-Hanbauer, Christian Fuchs

Geht es Ihnen auch manchmal so?

  • Sie kennen jede Menge APPs, die für den Unterricht empfohlen werden?
  • Sie brauchen viel Vorbereitungszeit, um diese APPs im Unterricht auch sinnvoll einsetzen zu können?

- Sie möchten gerne innovative Unterrichtsszenarien mit Apps ausprobieren, aber die zündende Idee dazu fehlt Ihnen noch?

In der App-o-thek auf LMS.at finden Sie verschiedene Unterrichtsideen für den sinnvollen didaktischen Einsatz von Apps in Ihrem Schulalltag. Die APP erfüllt dabei keinen Selbstzweck, sondern passt sich an das Unterrichtsgeschehen an. Mit konkreten didaktischen Informationen erhalten Sie als Lehrende/r die Unterstützung, die Sie für einen unmittelbaren Einsatz der APP brauchen. Außerdem werden konkrete Aufgabenstellungen angeboten, die mittels APP zu lösen sind. Im Vordergrund stehen die Auseinandersetzung mit innovativen Möglichkeiten und die Lösung alltagsnaher Beispiele aus dem "circle of concern" der Schüler/innen.

In diesem Vortrag werden einige ansprechende Unterrichtsideen mit APPs konkret vorgestellt.

Mihalits-Hanbauer-2014-APP-o-thek - schon eine Idee für Ihren Unterricht-18_a.pdf
 
16:00 - 18:30C2
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

Projekt - "Transparente Leistungsdokumentation in Moodle"

Institut für Medienpädagogik IKT und E-Learning, Wolfgang Prieschl, Thomas Schöftner

Im Schuljahr 2013/14 wurde für den Deutschunterricht in einer NMS ein System zur transparenten, lernziel- bzw. kompetenzorientierten Leistungsdokumentation entwickelt und getestet. In Zusammenarbeit mit der Edugroup entstand daraus nun ein Projekt, das Musterkurse zur Leistungsdokumentation in allen Gegenständen zum Import in schuleigene Instanzen zur Verfügung stellt. Etwa 10 Pilotklassen verwenden im Schuljahr 2014/15 die Kurse. Ende des Wintersemesters werden Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Eltern in einem Fragebogen zu ihren Erfahrungen mit dieser Form der Leistungsdokumentation befragt. Nach einer entsprechenden Evaluierung sollen die Kurse, Materialien und Informationen in einer Moodle-Instanz allen Schulen zur Verfügung stehen.

Neben der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zur Leistungsbeurteilung wurde besonders darauf geachtet, den Anforderungen des Lerndesigns in der Neuen Mittelschule zu entsprechen. Vor allem aber steht die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Mit Moodle-Grundkenntnissen sollten Lehrer/-innen befähigt sein, das System zu verwenden und den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen.


Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen mit Einbindung digitaler Medien

Monika Andraschko, Barbara Bamberger

Natürlich gibt es eine Unzahl an OER-Angeboten im Web, doch wie kann die vielfach geforderte Qualitätssicherung und Abstimmung auf österreichische Gegebenheiten gelingen?

Lernpakete sind konkrete Bausteine zum Erlernen, Wiederholen und Vertiefen von klar abgegrenzten Themen. Es sind didaktische Zusammenstellungen von einzelnen qualitätsgeprüften Lernobjekten unter Berücksichtigung der Kompetenzorientierung sowie der neuen Reifeprüfung. Mit einer einheitlichen Schnellübersicht, die Niveau / Schulstufe, Zeitrahmen, Kompetenzen / Lernziele,… enthält, erkennen die Lehrkräfte auf einen Blick, ob die angebotenen Lernsequenzen für ihren Unterricht relevant sind. Ein Link führt zum entsprechenden Lernpaket. Die Lernpakete können direkt online ausgeführt oder über die eduthek per Mausklick in die Lernplattformen (edumoodle und LMS) eingebunden werden.

Andraschko-2014-Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen mit Einbindung digitaler Medien-47_a.pdf

Lernfortschritte mit der Kompetenzplattform curriculum dokumentieren

Joachim Dieterich

In diesem Vortrag wird die open source Plattform curriculum vorgestellt. Mit ihr lassen sich einfach Kompetenzraster erstellen.

Die Plattform curriculum bietet Schülern, Eltern und Lehrern eine Übersicht über den aktuellen Lernstand einer Lerngruppe bzw. eines Lernenden. Noch nicht erworbene Ziele können somit klar benannt und besser gefördert werden. Den einzelnen Lernziele können zudem Arbeitsmaterialien hinterlegt werden.


Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung mit LMS

Ulrike Höbarth, Verena Pickem

1. Gesetzliche Vorgaben

Die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL) wurde mit der NMS Gesetzgebung verpflichtend. Die Rechtslage sieht vor, dass dem Schüler/der Schülerin zusätzlich zum Jahreszeugnis eine schriftliche Beschreibung der persönlichen Leistungsstärken auszustellen ist.

  • NMS – Lehrplanverordnung
  • SchUG § 22
  • SchOG § 8
  • SchOG § 40

2. Umsetzungsmöglichkeiten mit LMS

  • Soziale Kompetenzen klassenübergreifend
  • Fachspezifische Kompetenzen kursbezogen
  • Selbsteinschätzung der eigenen Leistung
  • Kompetenzentwicklung transparent dargestellt

• Fachübergreifend können zB soziale Kompetenzen von Klassenvorständen/-ständinnen angelegt und von ALLEN in der Klasse unterrichtenden Lehrpersonen bewertet werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild der Beurteilung dieser Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin.

• Fachspezifisch werden Detailziele der einzelnen Unterrichtsgegenstände in der Anwendungsfunktion Kompetenzen angelegt und der Lernerfolg festgehalten. Zusätzlich kann in Aufgaben der Fortschritt im Kompetenzerwerb jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin dokumentiert werden.

• Selbsteinschätzend kann jede/r Schüler/Schülerin in selbstständig reflektieren, inwieweit eine Fähigkeit laut eigener Einschätzung bereits beherrscht wird. Ein Vergleich mit der Feststellung der Bewertung der Lehrpersonen ist jederzeit möglich.

• Transparent kann jederzeit der Fortschritt im Erwerb der jeweiligen Kompetenz eingesehen werden.

3. Vorgehensweise zur Verwendung in LMS

• an den Schulen

• für Klassenvorständ/innen

• für Lehrpersonen

4. Vorlagen und Anleitungen

• LMS4NMS

• LMS4Teachers

• Kompetenzmodelle NMS

• Lernpaket „Kompetenzen“

Höbarth-2014-Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung-45_a.pdf
Höbarth-2014-Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung-45_b.pdf
 
16:00 - 18:30D2
Chair der Sitzung: Clemens GOTTFRIED
Sem 12 
 

Videoanalysen zur Lernunterstützung

Martina Jelinek

Am berufsbegleitenden Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement sind wir implizitem Wissen auf der Spur. Wir forschen an der Frage wie man Knowhow, das sich schwer beschreiben lässt sichtbar machen und/oder vermitteln kann.

Wir vertreten die Hypothese, dass dies durch gezielte Videoanalysen gelingen kann.

Erste Erfahrungen haben wir mit der Sportart Bogenschießen gewonnen.

Wie einige andere Sportarten eignet sich das Bogenschießen hervorragend dazu, Abläufe in kleine Detailbewegungen zu zerlegen und diese bildlich festzuhalten. Am Beispiel Bogenschießen wurde der Lernerfolg ein Semester lang mittels Videoanalysen begleitet und überprüft. Worauf es dabei ankam und wie die Analysetechnik auf andere Bereiche übertragen werden kann, ist Thema dieses Vortrags.

Jelinek-2014-Videoanalysen zur Lernunterstützung-60_a.pptx

Schulbuch 2.1 - wie ein Arbeitsbuch im 21. Jahrhundert aussehen kann

Kurt Söser

Schon seit längerem beschäftige ich mich mit interaktiven Materialien und deren Einsatz in/für Schulbücher bzw. Lernunterlagen. Die Schulbuchverlage entwickeln das Konzept "digitales Schulbuch" meines Erachtens noch zu wenig weit. Inhalte einfach nur digital zur Verfügung zu stellen, geht zu wenig weit und die geschlossenen Strukturen lassen wenig Spielraum für LehrerInnen und SchülerInnen.

Ich möchte in meinem Vortrag kurz mein Konzept eines interaktiven, multimedialen, offenen (CC-BY-SA) und individualisierbaren *Arbeits*buches (für Mathematik) auf Basis von OneNote und GeoGebra vorstellen. In Zusammenarbeit mit einem stiftbasierten Tablet-PC kann dies ein vollständig neues, individuelles Lernen im 21. Jahrhundert ermöglichen und meine Vision der digitalen Schultasche realisieren.


Das elektronische Schulbuch am Beispiel der Mathematik der Sek I

Alois Bachinger

LehrerInnen erstellen mit einem frei verfügbaren Werkzeug am PC einzelne Aufgaben, Arbeitsblätter oder ganze Abschnitte zu mathematischen Themen-Bereichen eines Arbeitsbuches. Die Aufgaben werden teilautomatisiert überprüft und stellen den SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen umfangreiche Informationen zum Leistungsverlauf und -stand in Kompetenzbereichen zur Verfügung.

Diese e-Learningmaterialien können gesammelt in Kapiteln eines Buches auf Smartphones, Tablets, Notebooks oder PCs von LehrerInnen und SchülerInnen bearbeitet werden.

Die erstellten Materialien zielen vorzugsweise auf selbstgesteuerten Arbeitsphasen.


Professionelle Programmierung in der Schule - HTML 5

Alois Bachinger

HTML 5, jQuery und CSS sind sehr aktuelle und wichtige Werkzeuge zur Erstellung von Inhalten für verschiedene Plattformen. Das bedeutet, dass Anwendungen, die mit diesem Werkzeug erstellt wurden, auf allen verbreiteten Plattformen wie Smartphones (Android, Meego, IOS), Tablets, PCs und MACs laufen.

Damit ergibt sich nicht nur für den Programmierunterricht (etwa ab der 7./8. Schulstufe) sondern auch für die Erstellung von Online-Materialien durch Lehrer ein sehr effizienter Weg, mit der Applikation auf allen Plattformen vertreten zu sein.

In diesem Vortrag wird der Weg der Erstellung umrissen - in einem getrennt angebotenen intensiven Workshop werden dann die praktische Schritte am Computer und Tablet durchgeführt.

 
16:00 - 18:30Workshop 1
BS01 
 

Wiki-Plattformen und Webquests im Unterricht. Praxiserfahrungen mit der Wiki-Plattform PoliPedia.at

Johanna Urban

Das Internet hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel vollzogen und sich zusehends zu einem interaktiven Medium entwickelt. Im Rahmen von Social Networks, Blogs etc konsumieren die NutzerInnen nicht mehr nur die Inhalte im World Wide Web, sondern produzieren sie zum Teil selbst. Das prominenteste Beispiel dafür ist Wikipedia, die zurzeit umfangreichste Online-Enzyklopädie.

Jugendliche sind in dieser Internetkultur schon längst digital natives, sie wachsen mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT’s) auf und integrieren Wikis, Blogs, Foren, Social Networks etc. selbstverständlich in ihren Alltag. Mediennutzung allein befähigt allerdings nicht zu einem kompetenten Umgang mit den IKT’s. An diesem Punkt sind PädagogInnen gefordert Jugendlichen zu ermöglichen, Medienkompetenz für den Gebrauch von IKT’s zu erwerben. Um dieses Empowerment nachhaltig zu verankern, stellt Handlungskompetenz im Sinne eines selbstaktivierenden Handelns und unter Berücksichtigung einer selbstorganisierten Lernkultur eine wichtige Komponente dar.

Der Workshop geht der Frage nach, wie vor allem Wikis, die aufgrund ihrer kollaborativen Struktur selbstorganisiertes Lernen, Handlungskompetenz und digitale Kompetenzen zu stärken vermögen, im Unterricht eingesetzt werden können, welche Potenziale und Problemstellungen diese Anwendungen mit sich bringen und welche Rolle dabei PädagogInnen und Jugendliche im Prozess des Kompetenzerwerbs zukommt. Weiters werden Anwendungsmöglichkeiten für und Erfahrungen aus der Praxis anhand der Wiki-Plattform www.polipedia.at vorgestellt.

Urban-2014-Wiki-Plattformen und Webquests im Unterricht Praxiserfahrungen-24_a.pdf