Logo eDidaktik 2014

Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
Bitte wählen Sie einen Raum oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 23.10.2014
14:00 - 15:30C1
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

Kollaboratives Arbeiten im eBuch anhand von konkreten Beispielen aus dem schulischen Alltag von Lehrenden und Lernenden

Elvira Mihalits-Hanbauer

  • Sie möchten mit Ihren Schüler/innen kollaborativ arbeiten?
  • Sie planen ein klassenübergreifendes Projekt, das dokumentiert werden soll?
  • Sie möchten schulübergreifend mit Ihren Kolleg/innen Unterrichtsinhalte erstellen und erproben?

Mit dem eBuch auf LMS.at können Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeiten erproben. Durch die Integration von multimedialen Elementen und interaktiven Fragen kann das gemeinsame eBuch nicht nur am PC und Notebook, sondern auch mit Tablets (iPad & Co) gut in den Unterrichtsalltag integriert werden.

Aber nicht nur im Unterricht, sondern auch im Rahmen der Fortbildung kann kollaboratives Erarbeiten von Inhalten sichergestellt werden.

Anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag von Lehrenden werden die Möglichkeiten der kollaborativen Zusammarbeit unter Einsatz von mobilen Lernbegleitern dargestellt, z. B. mit einem Leseportfolio für die Volksschule, einem eBuch für Business Behaviour im Rahmen der Lehrer/innen-Fortbildung und weiteren praktischen Beispielen.


Kompetenzorientierter Unterricht mit LMS.at

Regina Helfrich

In diesem Vortrag wird ein Streifzug durch einen mit LMS.at unterstützten kompetenzorientierten Unterricht geboten. Aus Lehrer/innen- und Schüler/innensicht wird in der Form eines Rollenspiels demonstriert, wie die LMS.at Anwendungen Kompetenzen, Aufgaben und Beurteilung verbunden mit dem Study Buddy und OTP Kursen zur Abbildung und Erreichung von Lernzielen beitragen können.

Die transparente Darstellung und Dokumentation von Kompetenznachweisen und Leistungsfeststellungen auf der Lernplattform werden anhand eines konkreten Lehr-/Lernszenarios vorgestellt. Die Zuhörer erfahren, wie Kompetenzkataloge anlegt, Aufgaben mit Beurteilungskriterien und Kompetenzzuordnung versehen und lernförderliches Feedback transparent übermittelt und dokumentiert werden kann. Weiters werden die in die Lernplattform für selbstgesteuertes Lernen integrierten Werkzeuge, nämlich die OTP Kurse und Study Buddy, vorgestellt. Das Zusammenspiel dieser Funktionen gipfelt im Kompetenznachweis, der für Schüler und Schülerinnen sowohl online als auch offline zur Verfügung gestellt werden kann.


Diversität Inklusion, Barreirefreiheit - nur mit guter Software möglich...

Erich Pammer

elearning ist ein Trend, der der Diversität sehr entgegenkommt, sei es nun bei beeinträchtigten Kindern oder in der Neuen Mittelschule. Individualisierung und Differenzierung und die Begabungsreserven unserer Kinder und Jugendlichen noch besser ausschöpfen zu können, gelint am besten mit guter Software, allein vom Arbeitsaufwand her betrachtet. Der Dreischritt - Diagnostik - Analyse - Therapie garantiert dieses Vorgehen am allerbesten. Immer mehr (online) Software kommt in den Markt und spricht die Kinder sehr an, die ja durchwegs aus völlig durchmedialisierten Lebenswelten meist kommen. Für LehrerInnen bedeutet es eine ungemeine Arbeitsersparnis wenn das Kind passgenaue Angebote bekommt. grundschuldiagnose.de, onlinediagnose.de. antolin.de, oriolus.de usw. sind exemplarische Beispiele wie das Lernen allen Beteiligten wieder Freude machen kann. Demonstration und exemplarisches Üben in einem Workshop soll vorgeführt werden.

 
16:00 - 18:30C2
Chair der Sitzung: Margit Pollek
Sem 11 
 

Projekt - "Transparente Leistungsdokumentation in Moodle"

Institut für Medienpädagogik IKT und E-Learning, Wolfgang Prieschl, Thomas Schöftner

Im Schuljahr 2013/14 wurde für den Deutschunterricht in einer NMS ein System zur transparenten, lernziel- bzw. kompetenzorientierten Leistungsdokumentation entwickelt und getestet. In Zusammenarbeit mit der Edugroup entstand daraus nun ein Projekt, das Musterkurse zur Leistungsdokumentation in allen Gegenständen zum Import in schuleigene Instanzen zur Verfügung stellt. Etwa 10 Pilotklassen verwenden im Schuljahr 2014/15 die Kurse. Ende des Wintersemesters werden Lehrer/-innen, Schüler/-innen und Eltern in einem Fragebogen zu ihren Erfahrungen mit dieser Form der Leistungsdokumentation befragt. Nach einer entsprechenden Evaluierung sollen die Kurse, Materialien und Informationen in einer Moodle-Instanz allen Schulen zur Verfügung stehen.

Neben der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zur Leistungsbeurteilung wurde besonders darauf geachtet, den Anforderungen des Lerndesigns in der Neuen Mittelschule zu entsprechen. Vor allem aber steht die einfache Bedienbarkeit im Vordergrund. Mit Moodle-Grundkenntnissen sollten Lehrer/-innen befähigt sein, das System zu verwenden und den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen.


Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen mit Einbindung digitaler Medien

Monika Andraschko, Barbara Bamberger

Natürlich gibt es eine Unzahl an OER-Angeboten im Web, doch wie kann die vielfach geforderte Qualitätssicherung und Abstimmung auf österreichische Gegebenheiten gelingen?

Lernpakete sind konkrete Bausteine zum Erlernen, Wiederholen und Vertiefen von klar abgegrenzten Themen. Es sind didaktische Zusammenstellungen von einzelnen qualitätsgeprüften Lernobjekten unter Berücksichtigung der Kompetenzorientierung sowie der neuen Reifeprüfung. Mit einer einheitlichen Schnellübersicht, die Niveau / Schulstufe, Zeitrahmen, Kompetenzen / Lernziele,… enthält, erkennen die Lehrkräfte auf einen Blick, ob die angebotenen Lernsequenzen für ihren Unterricht relevant sind. Ein Link führt zum entsprechenden Lernpaket. Die Lernpakete können direkt online ausgeführt oder über die eduthek per Mausklick in die Lernplattformen (edumoodle und LMS) eingebunden werden.

Andraschko-2014-Kompetenzorientierte Aufgabenstellungen mit Einbindung digitaler Medien-47_a.pdf

Lernfortschritte mit der Kompetenzplattform curriculum dokumentieren

Joachim Dieterich

In diesem Vortrag wird die open source Plattform curriculum vorgestellt. Mit ihr lassen sich einfach Kompetenzraster erstellen.

Die Plattform curriculum bietet Schülern, Eltern und Lehrern eine Übersicht über den aktuellen Lernstand einer Lerngruppe bzw. eines Lernenden. Noch nicht erworbene Ziele können somit klar benannt und besser gefördert werden. Den einzelnen Lernziele können zudem Arbeitsmaterialien hinterlegt werden.


Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung mit LMS

Ulrike Höbarth, Verena Pickem

1. Gesetzliche Vorgaben

Die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL) wurde mit der NMS Gesetzgebung verpflichtend. Die Rechtslage sieht vor, dass dem Schüler/der Schülerin zusätzlich zum Jahreszeugnis eine schriftliche Beschreibung der persönlichen Leistungsstärken auszustellen ist.

  • NMS – Lehrplanverordnung
  • SchUG § 22
  • SchOG § 8
  • SchOG § 40

2. Umsetzungsmöglichkeiten mit LMS

  • Soziale Kompetenzen klassenübergreifend
  • Fachspezifische Kompetenzen kursbezogen
  • Selbsteinschätzung der eigenen Leistung
  • Kompetenzentwicklung transparent dargestellt

• Fachübergreifend können zB soziale Kompetenzen von Klassenvorständen/-ständinnen angelegt und von ALLEN in der Klasse unterrichtenden Lehrpersonen bewertet werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild der Beurteilung dieser Fähigkeiten jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin.

• Fachspezifisch werden Detailziele der einzelnen Unterrichtsgegenstände in der Anwendungsfunktion Kompetenzen angelegt und der Lernerfolg festgehalten. Zusätzlich kann in Aufgaben der Fortschritt im Kompetenzerwerb jedes einzelnen Schülers/jeder einzelnen Schülerin dokumentiert werden.

• Selbsteinschätzend kann jede/r Schüler/Schülerin in selbstständig reflektieren, inwieweit eine Fähigkeit laut eigener Einschätzung bereits beherrscht wird. Ein Vergleich mit der Feststellung der Bewertung der Lehrpersonen ist jederzeit möglich.

• Transparent kann jederzeit der Fortschritt im Erwerb der jeweiligen Kompetenz eingesehen werden.

3. Vorgehensweise zur Verwendung in LMS

• an den Schulen

• für Klassenvorständ/innen

• für Lehrpersonen

4. Vorlagen und Anleitungen

• LMS4NMS

• LMS4Teachers

• Kompetenzmodelle NMS

• Lernpaket „Kompetenzen“

Höbarth-2014-Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung-45_a.pdf
Höbarth-2014-Kompetenznachweis und Ergänzende differenzierte Leistungsbeobachtung-45_b.pdf
 

Datum: Freitag, 24.10.2014
8:30 - 10:00Workshop 3
Sem 11 
 

Tipps und Tricks zur Nutzung von Webinaren (Web Conference Tools) in der Fernlehre

Martina Jelinek

Webinare sind im Studiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Burgenland seit mehr als 10 Jahren im Bereich der Fernlehre im Einsatz. Wir nutzen Online Konferenzen vor allem dazu, klassische Vorträge von Lehrenden und Referate von Studierenden von den Präsenzphasen in die Fernlehrephasen zu verlagern. Aber auch moderierte Diskussionen finden bei uns im Webkonferenzraum statt. Neben der klassischen Diskussion im Forum ist der Webkonferenzraum bei unseren LektorInnen das beliebteste Tool im Onlinebereich.

Im Laufe der Jahre können wir auf einige Tipps und Tricks zurückgreifen, die für die Nutzung von Webinaren hilfreich sind. Gerade online Diskussionen verlaufen häufig sehr unruhig und liefern Unmengen an nicht strukturierten Ergebnissen. Wir bedienen uns beispielsweise einigen Methoden der empirischen Sozialforschung um Moderationen im Onlineraum eine klare Struktur zu verleihen.

Im Rahmen eines Workshops besteht die Möglichkeit zunächst als Input einige unserer Tipps und Tricks anhand konkreter Beispiele zu verraten um diese dann im Rahmen einer Diskussion durch Fragen und Inputs der TeilnehmerInnen zu erweitern.

Darüber hinaus kann der Workshop Personen, die noch niemals die Gelegenheit hatten einen Online Vortrag zu halten die Möglichkeit bieten, das Medium auszuprobieren.

Jelinek-2014-Tipps und Tricks zur Nutzung von Webinaren-59_a.ppt
 
10:30 - 12:00Workshop 5
Sem 11 
 

Inklusion, Diversität - nur gute Software macht es möglich...

Erich Pammer

Moderne Pädagogik bewegt sich immer mehr in Richt elearning und Individualisierung. Ausgehend von den Lebenswelten der Kinder ist dies ein hoher Anspruch, der aber unbedingt notwendig ist, um Begabungsreserven auszuschöpfen und Kinder noch besser zu fördern. Immer mehr (meist außerschulische) Bildungsanbieter präsentieren individualisierte Angebote im Dreischritt:

Diagnose, - Analyse - Lern-Therapieangebot

www.antolin.de - sinnerfassendes individuell gestaltetes Lesen

www.Zahlenzorro.de - Mathematik individualisiert

www.grundschuldiagnose.de

www.oriolus.de usw. - Exemplarisch soll dargestellt werden, wie das Ziel einer wirklichen Indivisualisierung technisch und vom Arbeitsaufwand her machbar durchgeführt werden kann.

Pammer-2014-Inklusion, Diversität-10_a.pdf
 
12:45 - 13:45Workshop 7
Sem 11 
 

MOOCs aktiv in Unterricht & Lehre nutzen

Christian F. Freisleben-Teutscher, David Röthler, Claudia Bremer, Monika E. König

In MOOCs entstehen unterschiedlichste Ergebnisse: Texte (Chatprotokolle, Brainstormings, dokumentierter Erfahrungsaustausch, Diskussionen, umfassende Hintergrundmaterialien), Linksammlungen, Videos von Live-Sessions, Experteninterview, Webinare, Beiträge von Teilnehmenden (z.B. Audiodateien, Musik, Präsentationen, Mindmaps, Comics usw.). Es entstehen "Lernbausteine" im umfassendsten Sinn. Ergebnisse von MOOCs sind auch neue Netzwerke und Projektgruppen sein, die on- und offline kooprtirtrn.

Im Workshop geht steht im Zentrum, wie sich diese Bausteine aktiv in schulischen Unterricht, Forschung, Lehre im tertiären Bereich und in der Erwachsenenbildung einsetzen lassen bzw. ob und wie die Teilnahme an MOOCs sinnvoller Teil eines Lern­prozesses sein kann. Ebenso diskutiert wird, wie in Unterricht, Lehre, Forschung Bausteine entstehen können, die in MOOCs einfließen oder zu Ausgangspunkten für selbst organisierte MOOCs werden. Ein wesentlicher Aspekt soll dabei die gut geplante, lebendige und dialogorientierte Umsetzung von Bildungssettings sein. Initiiert und unterstützt werden soll so ein forschender und ressourcenorientierter Ansatz von Bildung, in dem bewusst Kontakte zu Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen und Lebenszusammenhängen gesucht bzw. aktiv gefördert werden.

Freisleben-Teutscher-2014-MOOCs aktiv in Unterricht & Lehre nutzen-35_a.pdf