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Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Session
A3
Zeit:
Freitag, 24.10.2014:
8:30 - 10:00

Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Ort: Hörsaal 1

Präsentationen

IMST im KidZ

Alfons Koller, Heimo Senger, Thomas Narosy

IMST und KidZ sind zwei der großen österreichischen Bildungsnetzwerke. IMST (Innovationen machen Schulen top) fördert Unterrichtsinnovationen in den MINDT-Fächern und bietet mit dem Themenprogramm Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien Unterstützung und Begleitung für Lehrer/-innen, die digitale Medien als innovative Alltagsmedien einsetzen wollen. KidZ (Klassenzimmer der Zukunft) fördert österreichweit den Einsatz von mobilen Geräten an NMS und AHS. Diese beiden Initiativen des BMBF kooperieren im Schuljahr 2014/15, um wechselseitige Synergien zu nutzen und Österreichs Lehrerinnen und Lehrer in der Sekundarstufe 1 ein Optimum an Qualität, Unterstützung und Nachhaltigkeit zu bieten. Konkrete Einblicke in die Arbeit bietet dieser Vortrag.

Koller-2014-IMST im KidZ-44_a.pdf

(Digitales) Storytelling zur Darstellung von Erfahrungswissen und Förderung von Kompetenzen in der Sekundarstufe 1

Berta Denkmair

Die mediale Durchdringung der Lebenswelt führt zu einer geänderten Erfahrungswelt. Sekundäre Erfahrungen, geprägt durch Medienerleben, vermischen sich mit primären Erfahrungen oder verdrängen diese. Medien werden neben Familie, Schule und Peer Group als vierter Sozialisationsfaktor gesehen. Es wird aufgezeigt, welche große Bedeutung Medien im Alltagsleben von Lernenden der Sekundarstufe 1 einnehmen und welchen Einfluss sie auf ihre Entwicklung haben können.

Das Erzählen von Geschichten, das schon immer von großer Bedeutung war, sei es im Austausch und der Weitergabe von Erfahrungen und Erlebnissen oder im täglichen Zusammenleben als Bindeglied innerhalb sozialer Gruppen, wird als Methode mit großem Potential betrachtet. (Digitales) Storytelling hat in der betrieblichen Weiterbildung längst einen festen Stellenwert zur Vermittlung von Erfahrungswissen eingenommen. Wie ist die Nutzung im schulischen Bereich?

Dargestellt werden soll, wie weit die medialisierte Alltagswelt durch mediengeprägtes Geschichtenerzählen einen Zugang zum Erleben der Lernenden zulässt und damit einen Mehrwert fürs Lernen und Lehren bringen kann. Hierbei liegt der Fokus auf der Darstellung von Erfahrungswissen, der Förderung sozialer Kompetenzen, denen besondere gesellschaftliche Bedeutung zukommt und der Förderung von Kompetenzen für die Zukunft nach Gardner.

Eine gesonderte Betrachtung des digitalen und des mündlichen Erzählens soll die unterschiedlichen und gemeinsamen Potentiale betonen und Einsatzmöglichkeiten in der Sekundarstufe 1 aufzeigen.

Denkmair-2014-(Digitales) Storytelling zur Darstellung von Erfahrungswissen-34_a.pdf

Lernen in virtuellen Klassenzimmern: Utopie oder Realität?

Sophie Lenz

Synchrone Kommunikation und gemeinsames Lernen in virtuellen Räumen – diese Vorstellung schafft Bilder von utopischen Szenarien, in denen traditionelle Klassenzimmer und Hörsäle vollständig überholt erscheinen.

Gleichzeitig sind ebensolche Szenarien dank Anwendungen wie AdobeConnect dabei, in der Realität anzukommen. Die organisatorischen Vorteile für Fachhochschulen und Universitäten liegen auf der Hand: Einsparung von Reisezeiten und die Bekämpfung der chronischen Raumnot sind nur zwei davon. Didaktisch fundierte Konzepte, wie solche Tools strukturell zur Verbesserung bzw. Anreicherung der Hochschullehre eingesetzt werden können, gibt es bislang jedoch nur wenige.

An der FHWien der WKW ist AdobeConnect seit Anfang 2013 im Einsatz und wurde seither in einer Vielzahl von Situationen zu unterschiedlichsten Zwecken erprobt und evaluiert. Im vorgeschlagenen Beitrag soll anhand einer Reihe von Praxisbeispielen und den daraus abgeleiteten Erkenntnissen versucht werden, allgemeine Empfehlungen zu entwickeln, wie AdobeConnect und Co aus didaktischer Perspektive zu bewerten sind und worauf bei der Einsatzplanung besonderes Augenmerk gelegt werden sollte.

Im Zentrum stehen dabei einerseits die didaktisch bedeutsamen Unterschiede, die verschiedene Online-Formate ausmachen. Andererseits werden zwei Bereiche vorgestellt, die sich bislang als besonders geeignet für Online-Veranstaltungen ausgezeichnet haben: Die Realisierung von Zusatzangeboten für Studierende und die Möglichkeit, mittels Webinaren und Videoaufzeichnungen Content für Flipped Classroom-Szenarien zu generieren.

Lenz-2014-Lernen in virtuellen Klassenzimmern-48_a.pptx
Lenz-2014-Lernen in virtuellen Klassenzimmern-48_b.docx