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Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Session
C3
Zeit:
Freitag, 24.10.2014:
8:30 - 10:00

Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Ort: Sem 12

Präsentationen

Vergleich der Ausgestaltung und des Verlaufs von cMOOCs

Claudia Bremer, Monika König, Marc Schakinnis

Die zur Zeit vielfach diskutierten MOOCs sind inzwischen so zahlreich und ihre didaktischen Ausprägungen so vielfältig, dass sich erste Ansätze der Kategorisierung von MOOCs ent-wickelten. Ein Ansatz findet sich bei Atkinson (2011), der den hinter einem Kurs liegenden lerntheoretischen Ansatz als Ausgangspunkt wählte. Reich (2012) nahm zudem die Dimension des Geschäftsmodells in die Betrachtung mit auf. Eine sehr vereinfachte Variante stellt die heutige Klassifizierung in cMOOCs und xMOOCs dar, die jedoch in vielen Diskussionen wieder aufgebrochen wird, so z.B. durch Grainne (2013), die vorschlug, die Aspekte, die man zur Planung von online Kursen nutzt, auch zur Klassifikation von MOOCs heranzuziehen. In diesem Beitrag sollen anhand verschiedener aus diesen Klassifikationen entwickelter Kriterien verschiedene cMOOCs miteinander verglichen werden, um ein besseres Verständnis für die Ausgestaltung und Umsetzung solcher Kurse und eine Handreichung für MOOC-Veranstalter zu entwickeln. Herangezogen werden dazu mehrere deutschsprachige cMOOCs wie beispielsweise die Kurse OPCO11 und OPCO12, der MOOC-Maker-Kurs und vor allem die aktuell im Sommer 2014 laufenden Kurse „Einsatz von Web 2.0 Tools in Bildungsprozessen“ und der Kurs „Lernen durch Lehren“. Dazu wird ein Set aus 11 Kriterien herangezogen, das zum Vergleich wie auch zur Planung von cMOOCs genutzt werden kann.

Bremer-2014-Vergleich der Ausgestaltung und des Verlaufs von cMOOCs-56_b.pdf

Klassenpinnwand - genial einfach, einfach genial!

Marianne Ebenhofer, Barbara Bamberger

*Die Klassenpinnwand ist ein einfaches, bewusst auf Grundfunktionalitäten reduziertes Tool für die Volksschule, das einen Kontrapunkt zu komplexen, umfassenden Lernmanagementsystemen setzt. Genial einfach – ganz einfach genial.*

Die Klassenpinnwand ist ein einfaches Tool mit dem der internetgestützte Unterricht in der Grundschule vereinfacht und effizient umgesetzt wird. Sie überzeugt durch hervorragende Usability und zeitsparende Bestückung, wodurch vor allem auch weniger medienaffinen Lehrkräften erste Schritte in Richtung IKT-Einsatz im Unterricht schmackhaft gemacht werden können.

So einfach geht es: Name für die Klassenpinnwand vergeben, URL festlegen und schon ist die Klassenpinnwand eingerichtet. Links und Infos posten und es kann losgehen.

In der Klasse wird die Klassenpinnwand als Startseite eingestellt. Sie schafft damit einen fixen, für die Klasse adaptierten Einstieg ins Web und ermöglicht so, das aktuelle Unterrichtsgeschehen bereits ab dem ersten Schultag auf einfachste Weise mit Webangeboten zu bereichern.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Die Klassenpinnwand bietet Unterstützung bei Internetrallye, Webquest, selbständigen Übungsphasen sowie freien Recherchen. Individualisierung sowie Differenzierung werden ermöglicht und die LehrerInnen in der Unterrichtsorganisation unterstützt.

Weiters können auf der Klassenpinnwand Hausübungen, organisatorische Hinweise sowie

Online-Inhalte für das selbständige Üben gepostet werden. Sie stellt somit einen zusätzlichen Kommunikationskanal für Erziehungsberechtigte dar und erleichtert die Förderung der Kinder zu Hause.

Ebenhofer-2014-Klassenpinnwand - genial einfach, einfach genial!-54_a.pdf

Media on Demand – Bildungsmedien auf Knopfdruck

Astrid Leeb

Das Angebot „Media on Demand“ öffnet die Tür zu vielfältigen Möglichkeiten des Medieneinsatzes im Unterricht. Die Vorteile: immer verfügbar, keine Wartezeit, rechtlich abgesichert, große Auswahl.

Die Kollektion von Media on Demand  umfasst derzeit Unterrichtsfilme, Spielfilme, Bilderbuchkinos, Musik sowie interaktive Übungen, die in der Schule auf Knopfdruck zur Verfügung stehen.

Media on Demand punktet vor allem durch den flexiblen Zugriff, wodurch eine abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts sehr einfach möglich wird. Die Schüler/innen können in der Schule den gesamten Medienpool selbständig verwenden – nur einige Beispiele:

  • Gruppenarbeiten: zur Recherche oder Einbindung in Präsentationen
  • Erklärung, Veranschaulichung von komplexen Sachverhalten
  • Erarbeiten, üben und festigen von Wissen
  • Vertiefung von Aufgabenstellungen

Dies eröffnet den Schüler/innen zudem auch Einblick in die gezielte Nutzung von Medien, aber auch in die Gestaltungsmöglichkeiten und Wirkungsweisen von Medien.

Leeb-2014-Media on Demand – Bildungsmedien auf Knopfdruck-27_a.pdf