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Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Session
B1
Zeit:
Donnerstag, 23.10.2014:
14:00 - 15:30

Chair der Sitzung: Magda Rigler-Sauerzapf
Ort: Hörsaal 2

Präsentationen

Lernmaterialien von Verlagen - Das ideale Schulbuch

Waltraud Moritz

Digitale Lernmaterialien für den kompetenzorientierten IT-Unterricht

Lernmaterialien von Verlagen - Das ideale Schulbuch

Waltraud Moritz, Manz Verlag


E-Portfolios für kompetenzorientiertes Lernen

Andrea Ghoneim

Im EU-Projekt "EUfolio - EU classroom ePortfolios" (http://eufolio.eu/) werden E-Portfolios im Unterricht in der Sekundarstufe I an Schulen in Irland, Litauen, Slowenien, Spanien und Zypern erprobt. Als Grundlage für das Projekt mussten u.a. Kompetenzen bzw. "21st Century Skills" definiert werden.

Die ersten Ergebnisse der Pilot-Implementierungen zeigen kompetenzfördernde Effekte der Arbeit mit E-Portfolios, insbesondere im Bereich der IKT-Kompetenz und der Medienkompetenz/Informationskompetenz.

Als Kernelement für die erfolgreiche Implementierung erwies sich insbesondere die entsprechende Fortbildung und Betreuung der Lehrenden.

Im Tagungsbeitrag werden die dem Projekt zugrundegelegten Kompetenzkonstrukte mit jenen aus dem österreichischen Nationalen Bildungsbericht (insbes. Eder/Hofmann 2012: Überfachliche Kompetenzen) verglichen. Die Bedeutung der Arbeit mit E-Portfolios als lernerInnenzentriertes Werkzeug der Kompetenzentwicklung wird hinterfragt und diskutiert.

Ghoneim-2014-E-Portfolios für kompetenzorientiertes Lernen-50_a.pdf

E-Portfolio-Konzept unterstützt den Übergang in eine kompetenzorientierte Arbeitswelt am Ende der Pflichtschulzeit

Klaus Denkmair

Im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Anforderungsbereiche Arbeitswelt, Identitätswelt und Bildungswelt, sollen jugendliche Lernende in der Endphase ihrer Pflichtschulzeit, im Alter von zirka fünfzehn Jahren, beim Übergang in den Berufsfindungs- und Berufseingliederungsprozess in adäquater Weise unterstützt werden. Als Unterstützungsmaßnahme passt sich das E-Portfolio-Konzept stimmig in die erwähnten Spannungsfelder ein.

Nach einer kurzen Analyse der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Tendenzen, die dem Phänomen der Entgrenzung zugerechnet und durch dieses begründet werden können, wird versucht die typischen Erscheinungsbilder, auch als Anforderungsprofile interpretierbar, auf Übereinstimmungen hin zu überprüfen. Dabei erweist sich der Kompetenzbegriff seiner Grundstruktur nach, als geeignetes Verbindungselement zwischen diesen Spannungsfeldern und als Argument, E-Portfolio im Unterricht in diesem Kontext einzusetzen. Schlüssig lässt sich ein Zusammenhang zwischen Identitätskonstruktion der Jugendlichen, den Ergebnissen der Hattie-Studie und den Kompetenzforderungen der Arbeitswelt herleiten. Eine Gegenüberstellung der innovativen Kompetenzen, als zentrales Verbindungs- und Argumentationselement, mit dem Konzept des E-Portfolios, macht Übereinstimmungen in weiten Bereichen, vor allem im Bereich der sozial-kommunikativen und der personalen Kompetenzen, gut sichtbar.

Insgesamt kann daraus eine Empfehlung, E-Portfolio für Jugendliche in der Endphase ihrer Schulpflichtzeit zur Stützung ihrer Identitätskonstruktion und ihrer beruflichen Identifizierung einzusetzen, klar abgeleitet werden.

Denkmair-2014-E-Portfolio-Konzept unterstützt den Übergang in eine kompetenzorientierte Arbeitswelt am Ende d_a.pdf