Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00A3
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Informatik – Lernen - Wissen - Können

Vera Kadlec

Im Rahmen des IMST-Projektes werden die SchülerInnen auf den Wissenserwerb im Pflichtfach Informatik als selbstverantwortliche Lebenseinstellung in Hinblick auf lebenslanges Lernen hingeführt. Der Fokus liegt auf Selbstverantwortlichem Lernen sowie der Förderung von Sozialkompetenz, persönlichen sowie digitalen Kompetenzen.

Zur Unterstützung des Unterrichts wurde für die Klassen je ein unterrichtsbegleitender MOODLE-Kurs eingerichtet. Im Rahmen dieser Kurse wird ein Umsetzungsmodell zum selbstverantwortlichen Lernen für den Informatikunterricht entwickelt. Die Leistungsrückmeldung erfolgt mit Hilfe von rubrics, die dem Kompetenzmodell für Naturwissenschaften sowie den digitalen Kompetenzen entsprechen.

Für die Schulentwicklung ist das Projekt als Pilotprojekt mit den Schwerpunkten selbstverantwortliches Lernen, kompetenzorientierte Beurteilung, Differenzierung sowie Individualisierung zu werten, das auf alle Unterrichtsfächer sowie begabungs- und begabtenfördernde Maßnahmen ausdehnbar ist.

Kadlec-2015-Informatik – Lernen-145_a.pdf

Online-Lernmedien für den Informatikunterricht - HERDT Digital

Karl Hoffelner

HERDT Digital


Prüfungsumgebungen: (Un)Sicher???

Christian Wurzer, Peter Karanitsch

Testen und Evaluieren von Überwachungssoftware für eine „sichere“ Prüfungsumgebung

An vielen Schulen werden bereits seit Jahren Schularbeiten und schriftliche Reifeprüfungen am schülereigenen Notebook abgehalten. Um eine sichere Prüfungsumgebung zu gewährleisten, werden sehr oft Überwachungstools eingesetzt.

Wir haben uns einige am Markt vorhandene Lösungen hinsichtlich Funktionsumfang und Kosten angesehen und möchten im Rahmen des Vortrags einige ausgewählte Produkte vorstellen. Dazu zählen u.a. der Linux-Stick/GeoGebra Prüfungsstick, Inspector Webfex/Testfex, iTALC, NeTOP, Impero und LanSchool.

Eine wichtige Anforderung an die Software ist, dass eine vorgetäuschte Leistung eines Schülers eindeutig nachgewiesen werden kann und dass das Tool sowohl unter Windows als auch auf MacBooks lauffähig ist. Aufgrund dieser Vorgaben sind nur mehr wenige als empfehlenswert einzustufen.

Den Funktionsumfang der von uns gewählten Variante LanSchool zeigen wir live in unserer Präsentation. Wir gehen auch kurz auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und auf unsere Erfahrungen mit der anbietenden Firma Stadler ein.

Wurzer-2015-Prüfungsumgebungen-162_a.pdf
 
8:30 - 10:00B3
Chair der Sitzung: Alfred Klampfer
Hörsaal 2 
 

Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich

Ulrike Höbarth

Die Kernidee

Im Unterricht wird ein Projekt zum Thema "Eine virtuelle Sightseeingtour durch unsere Heimatstadt" in den vier Fachbereichen mit den Schülern und Schülerinnen erstellt. Jede KidZ-Schule präsentierteinen Online-Rundgang durch die eigene Heimatstadt.

Die Kernfragen

Wie präsentieren wir unseren Heimatort am effektvollsten?

Wer ist unsere Zielgruppe?

Welche Werkzeuge brauchen wir?

Ziele

•Die Schüler/innen werden

–Fotos von ihrem Heimatort erstellen und bearbeiten

–Werbefilme drehen

–Texte in D und E verfassen

–Anfahrtswege beschreiben

–Daten und Fakten recherchieren

–die gesammelten Daten und Informationen digital aufbereiten

–Quizfragen erstellen

–eine digitale Sightseeing Tour in Form eines eBuches, eines Blogs, einer Webseite o.ä. erstellen

Im Vortrag wird das Projekt im Detail vorgestellt und der Zwischenstand der bisherigen Ergebnisse der Schulen vorgestellt.

Höbarth-2015-Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich-133_a.pdf
Höbarth-2015-Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich-133_b.pptx

App-O-Thek - heute schon geAPP't?

Elvira Mihalits-Hanbauer

Sicherlich kennen Sie diese Situation:

  • Ihre Schüler/innen haben jede Menge APPs auf ihren Smartphones zur Verfügung?
  • Sie möchten das Smartphone/Tablet im Unterricht sinnvoll einsetzen?
  • Ihnen fehlt noch die passende Unterrichtsidee dazu?

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie mit APPs im Unterricht gut arbeiten können. In der APP-O-Thek (lms.at/app-o-thek) stehen mehr als 20 Unterrichtsideen zur Verfügung, die eine didaktisch sinnvolle Anwendung von verschiedenen APPs erleichtern. Egal ob zu Unterrichtsprinzipien wie Politische Bildung, Verbraucherbildung oder zur konkreten Unterrichtsgegenständen - es ist sicherlich für viele Unterrichtssituationen ein passendes Angebot dabei.

Sie werden staunen, wie interessant die Anwendungsbereiche und vielfältig die Möglichkeiten von APPs sind. Für eine optimale Nutzung benötigen Sie und/oder Ihre Schüler/innen ein Smartphone oder Tablet!

Jede APP-Idee besteht aus einer kurzen Beschreibung, einem Unterrichtsimpuls, einem konkreten Arbeitsauftrag und einem Lösungsvorschlag und ist für 30 - 40 Minuten Unterricht gestaltet. Der gezielte Einsatz von APPs bereichert den Unterricht und begeistert die Schüler/innen. Damit sind Sie am Puls der Zeit und können digitale Medien optimal nutzen.

Gleichzeitig erfahren Sie, wie Sie selbst mit wenig Aufwand eigene Unterrichtsideen mit APPs erstellen und für interessierte Kolleg/innen und Ihre Schüler/innen online zur Verfügung stellen können.

Viel Freude beim APPen!

Mihalits-Hanbauer-2015-App-O-Thek - heute schon geAPPt-136_a.pdf

Projekt HOAX

Hubert Egger

Das Smartphone & BYOD als Schweizermesser im Untericht:

  • Einfache Übungen für jeden Unterrichtsgegenstand.
  • Hoax-Sammlung als Unterrichtsprojekt
  • Teamwork und Teamplay mit BYOD und Smartphone.
  • Naivitätsbremse und Hausverstands-Beschleuniger
  • Sozialkomptenzen mit BYOD
  • Sicherheit und Hausverstand im Internet

Egger-2015-Projekt HOAX-138_a.pdf
 
8:30 - 10:00C3
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Audioproduktion als Lernform

Christian Berger, Daniela Fürst, Wolf Hilzensauer, Gerhard Scheidl, Katharina Sontag, Christian Swertz

Im Vortrag werden die Ergebnisse des Forschungsprojektes "radiobox.at - Audioproduktion im Unterricht" vorgestellt. Dabei wird ein Überblick zur Nutzung der digitalen Audioproduktion insbesondere für Radiosendungen gegeben, Praxisbeispiele aus österreichischen Schulen aller Schultypen skizziert sowie die Online Ressource radiobox.at inkl. des Online Methodenkataloges präsentiert.

Die Produktionen aus dem Unterricht sowie die Forschungsergebnisse sind unter Creative Commons lizenziert und stehen als OER zur Verfügung.

Audioproduktion als Lernform wird auch in der LehrerInnenausbildung eingesetzt. Beispiele dazu werden vorgestellt.

Berger-2015-Audioproduktion als Lernform-153_a.pdf

"SUPERCAMPUS" Radio Ö1 - Zuhören lernen. Lernen beim Zuhören.

Winfried Schneider

Das Projekt Ö1 macht Schule

Wer zuhört, kann eine Menge lernen/lehren. In (fast) allen Fächern.

Ö1 macht Schule ist ein Kooperationsprojekt von Ö1, BMBF und PH Wien.

Aktuell sind über Ö1mS bereits 240 umfangreiche Themenpakete für Unterrichtszwecke abrufbar. Kostenlos. Auf Dauer. Ohne Anmeldung bzw. Download-Abo.

Sie bestehen aus den unveränderten Ö1-Audios und begleitenden Materialien als pdf, Links und Buchtipps. Zum Beispiel: „Februar 1934“, „Cyberwar“, „Österreichische Dichter im 1.Weltkrieg“, „Jugendliche in der Schuldenfalle“, „Alkoholismus“, „Legasthenie“, ... u.v.m.

Wie kommt man zu den Sendungen?

Wie kann man Sendungen zeitautonom und ortsunabhängig (nach)hören?

(Zu)Hördidaktik: Zuhören nicht nur fordern, sondern fördern

Zielgruppe: Sekundarstufe II (und andere Interessierte)

Webseite:

http://oe1.orf.at/schule


Ill & Isolated Children Connected

Walter Neuner

Projekt IICC (Ill and Isolated Children Connected)

Neue, IKT unterstützte Methoden im Unterricht am Krankenbett

Jährlich müssen sich zahlreiche Kinder in Österreich einem längeren Spitalsaufenthalt unterziehen. In vielen Fällen ist das durch eine schwere bis lebensbedrohende Krankheit bedingt. Neben der durch die Krankheit selbst bedingten existenziellen Ungewissheit kommen noch folgende Probleme dazu:

• Isolation wegen der großen Ansteckungsgefahr

• Phasen der Abgeschiedenheit ohne spezielle Anregung

• Isolation vom Freundeskreis, zur Herkunftsklasse und den Mitpatienten

• Probleme, den Lernfortschritt der Herkunftsklasse mit zu vollziehen.

Die schulische Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird von den Heilstättenschulen durchgeführt, die in Kontakt mit den Herkunftsschulen stehen.

Es soll gezeigt werden, wie IKT unterstützter Unterricht gerade in diesem Umfeld mit hohen individuellen Betreuungsanforderungen die Effizienz des Unterrichts besonders steigert.

(vgl. auch www.iicc.at)

Neuner-2015-Ill & Isolated Children Connected-158_a.pdf
 
8:30 - 10:00D3 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (1)

Sem 12 
 

Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-)

Edmund Huditz

Mobile Lernbegleiter – Notebooks, aber insb. Tablets und Smartphones – geben dem Phänomen E-Learning in der Schule dzt. gerade starke Impulse und enormen Schwung. Weit über die „alteingesessenen“ E-Learning-Netzwerke hinaus gibt es viele Lehrpersonen, die „es“ einfach tun. Und dabei unvermeidlich auch Lehrgeld zahlen. Oder Erfahrungen (zB Verhaltensvereinbarungen schließen) mühsam und Schritt für Schritt ein weiteres Mal machen, die längst vielfach gemacht sind: Man müsste sich das Wissen nur abholen – wenn es denn abzuholen wäre …

Das KidZ-Projekt (www.kidz-projekt.at) hat sich in den verbleibenden Projektjahren bis 2017 zum Ziel gesetzt, nachhaltig und wirksam Schule zu machen und damit auch neue und breitenwirksame Wege in der Dissemination und Vernetzung zu beschreiten. Unter anderem wird ein Online-Kursformat mit synchronen und asynchronen Teilen mit dem Titel Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-) entwickelt. Damit wird Interessierten mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand der Einstieg, aber auch der Anschluss an die gute Praxis ermöglicht werden. Das Angebot wird die „Pioniergeneration“ beim Mainstreaming und der Praxisweitergabe im Kollegium unterstützen. Und nicht zuletzt soll es auch dazu taugen, Studierende des Lehramts in die gute Praxis des Unterrichtens mit mobilen Lernbegleitern einzuführen.

Huditz-2015-Unterrichten mit Tablets-134_a.pdf

Paducation an der HAK I Salzburg

Helmut Bauer

Im Schuljahr 2014/15 wurden an der BHAK I Salzburg 60 iPads angeschafft und eine sogenannte TZone eingerichtet. Dabei handelt es sich nicht mehr um einen herkömmlichen Klassenraum, sondern um einen loungartig eingerichteten Raum, in dem mit Tablets und den entsprechenden learning APPS gearbeitet wird. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Fremdsprachen, naturwissenschaftlicher Unterricht und kaufmännische Fächer. Die TZone kann über das elektronische Klassenbuch von jedem Lehrenden stundenweise gebucht werden.

Die Begeisterung und die hohe Motivation der SchülerInnen zeigen, dass diese Art des Unterrichts eine Option für die Zukunft sein kann.

LG

H. Bauer

Bauer-2015-Paducation an der HAK I Salzburg-152_a.pptx

Location Based Services in der Lehre

Grischa Schmiedl, Birgit Schmiedl

Smartphones ermöglichen toolunterstützes Lehren und Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers. Eine interessante Möglichkeit ergibt sich in der lokationsbasierten Datenerfassung durch Schüler, wie man sie aus „location based services“ (z.B. Apotheken-Finder-App) kennt. Dies kann entweder zur Bereicherung von Lehrausgängen verwendet werden, zur inhaltlichen Dokumentation von Projekten oder aber auch zur Nutzung während einer Schulstunde, die bei gutem Wetter im Freien stattfinden kann.

Das an der FH St. Pölten entwickelte, frei verfügbare LBS-Tool Mobilot ermöglicht die kollaborative Erstellung eigener Naturlehrpfade und Rätselrallys, die Verortung interessanter Sehenswürdigkeiten und Bauwerke sowie die Durchführung von „location based games“. Gestartet werden kann mit den TeilnehmerInnen innerhalb von wenigen Minuten, ohne jeglicher technischen Vorbereitung, einfach jeder mit seinem eigenen Smartphone, eine funktionierende Internetverbindung vorausgesetzt.

Mobilot wurde bereits in mehreren Versuchen mit SchülerInnen des sekundären Bildungssektors erfolgreich eingesetzt.

In diesem Beitrag werden die Erfahrungen aus diesen Versuchen präsentiert, pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für location based services besprochen und das Tool Mobilot vorgestellt.

Schmiedl-2015-Location Based Services in der Lehre-150_a.pdf
 
8:30 - 10:00E3 Forum
Chair der Sitzung: Margit Pollek

Robert Schrenk

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FORUM digitale Medien (3)

Sem 11 
 

eLectures on demand

Stefan Schmid, Tanja Westfall-Greiter

Virtuelle Vorträge von und Diskussionen mit ExpertInnen für Ihre Fachkonferenz

Dieser Beitrag präsentiert erste Erfahrungen mit eLectures (webinare) auf Abruf, die in einer pädagogischen Konferenz an einem Standort eingebettet sind. Schulen bestellen nach ihrem Bedarf eine eLecture - also einen Online-Vortrag - als Impulsgebung für die Qualitätsentwicklung am Standort. Sie bekommen Input von und Zugang zu Menschen mit der gewünschten Expertise, können Fragen klären und selbst entscheiden, wie sie den Impuls in ihre Entwicklungsarbeit integrieren. Alternativ können Schulen ihre pädagogischen Konferenzen an einem vorgefertigten Programm orientieren.

In Rahmen dieses Beitrages beschreiben wir unsere ersten Praxiserfahrungen und die Entwicklung des neuen Angebotes - eLecture on demand.

Schmid-2015-eLectures on demand-128_a.pdf

Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle

Helmut Hütter

Die ohne Beschränkung zugängliche Website (www.cadat.at) umfasst kurze Informationseinheiten mit zugehörigen Fragen, eine Sammlung von ausgewählten Links und spezielle Bereiche wie zB Multiple-Choice-Tests, Online-PDF-Dateien, Vokabel-Tests und Basis-Übungen zu bestimmten Themen. Mit Administratorenrechten können natürlich sämtliche Bereiche inhaltlich erweitert und MC-Tests für Onlineüberprüfungen mit Ergebnissen im PDF-Format zusammengestellt werden.

Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_a.pdf
Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_b.pptx
 
10:30 - 12:00A4
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co: YouTube-Stars als Ressource in der Sekundarstufe I

Elke Lackner

Das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen fordert im Schulunterricht die Entwicklung und Förderung sogenannter überfachlicher Kompetenzen, wie Gesundheitsbildung, sprachliche Bildung, Medienkompetenzen und VerbraucherInnenbildung, als Unterrichtsprinzipien und Bildungsanliegen ein. Bezüge zum lebensweltlichen Alltag der Schüler/innen sollen hergestellt werden. Als Teil dieses lebensweltlichen Alltags der Schüler/innen haben sich YouTube-Stars wie Bibi, Y-Titty oder PewDiePie längst durchgesetzt; sie versorgen auf ihren jeweiligen Kanälen eine Community von mehreren Millionen Menschen mit Informationen und Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen. Der folgende Beitrag zeigt Möglichkeiten und Wege, wie sich das lebensweltlich bekannte Phänomen „YouTube-Star“ in der Sekundarstufe I für den Unterricht nutzbar machen lässt, um überfachliche Kompetenzen zu entwickeln bzw. fördern.

Lackner-2015-Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co-117_a.pdf

Fächerübergreifende Digikomp Beispiele

Johann Stockinger, Ronald Bieber

OCG


Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern (InfoSMS)

Martin Weissenböck

Die (nicht empirisch belegte) These lautet: wenn es gelingt, die Kommunikation zwischen Schule und Eltern zu verbessern, steigt das Interesse der Eltern an der Schule und damit indirekt die Leistung der Schüler.

In dem Referat wird InfoSMS vorgestellt, eine seit vielen Jahren an mehr als 50 Schulen eingesetzte Applikation. InfoSMS beschränkt sich (im Gegensatz zu anderen Lösungen) nicht auf Mitteilungen über das Zu-Spät-Kommen oder Fehlen, sondern soll als universelles Informations- und Kommunikationstool über unterschiedliche Medien (SMS, E-Mail, Apps) eingesetzt werden. Eine Besonderheit sind Standardtexte, die in viele Sprachen übersetzt wurden und die die Kommunikation mit Eltern mit nicht-deutscher Muttersprache erleichtern.

Das Programm ist webbasiert, ein Internetzugang mit Browser reicht zur Verwendung.

Über die aktuelle Entwicklung des Programm wird im Referat berichtet.

Details auch unter www.infosms.org.

Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_a.pdf
Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_b.pdf
 
10:30 - 12:00B4
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 2 
 

Sozialkompetenz via eLearning?

Martina Jelinek

An der Fachhochschule Burgenland startet im Wintersemester 2015 eine Lehrveranstaltung mit dem Titel „Teaminteraktion“. Im Zuge dieser Lehrveranstaltung soll Studierenden ein Rahmen geboten werden, in dem es möglich ist, das eigene Verhalten und Wirken in Teams gezielt zu hinterfragen und zu reflektieren. Diese Lehrveranstaltung ist der erste Teil von vier Lehrveranstaltungen mit dem didaktischen Ziel soziale Kompetenz über vier Semester eines Masterstudiums nachhaltig zu vermitteln.

eLearning ist dabei nur Mittel zum Zweck. Die Teaminteraktion findet in Form von Präsenzeinheiten statt, in denen Studierende Aufgabenstellungen in Teams lösen. Der gesamte Lernprozess wird in Form von Blended Learning durch eine breite Auswahl elektronischer Medien unterstützt und begleitet. Gezielte Videoanalysen helfen bei der Dokumentation des Geschehens, Weblogs dienen als Medium zur Selbstreflexion und individuelle ePortfolios zur Ablage und Archivierung aller Daten. Der Austausch mit anderen StudienkollegInnen und den Vortragenden erfolgt in der Fernlehrephase via Forum und Webinar.

Im Zuge des Vortrags wird das Design der Lehrveranstaltung, die eingesetzten Methoden sowie erste Eindrücke der Studierenden präsentiert.


VERITAS: Das Schulbuch der Zukunft

Ines Schallauer, Pia Reitinger

Vorstellung einer neuen Lehr- und Lernplattform für LehrerInnen und SchülerInnen zum Lehren und Lernen vom VERITAS Verlag.

Schallauer-2015-VERITAS-116_a.pdf

Zeitgemäße Rechtsvisualisierung

Wolfgang Kahlig

Das Rechtssystem bereitet den meisten Personen Schwierigkeiten beim Verständnis des Inhalts. Für die Darstellung werden noch immer in erster Linie rein textuelle Formulierungen gewählt. Es werden nicht, wie heutzutage bei der Wissens- und Informationsweitergabe üblich, angemessene Methoden gewählt, sondern oft lange, geschachtelte Sätze, die zudem noch verwirrende Verweise enthalten. Auch der trainierte Jurist scheitert oft beim Versuch, einen Sachverhalt voll zu erfassen, da er Gefahr läuft, Sonderfälle und Ausnahmen zu übersehen. Für eine klare Konstruktion und Strukturierung des Rechts kann das Rechtsgebäude als große Maschine gesehen werden, bei der tausende Zahnräder und andere Elemente lückenlos ineinander greifen sollten, jedoch manchmal nicht tun. Um die Funktionsweise dieser „Maschine“ zu verstehen genügt oft nicht einmal ein jahreslanges juristisches Training. Vielmehr ist für die Verständlichkeit eine Zusammenarbeit und Kooperation von mehreren Wissensgebieten ausschlaggebend und Erfolg versprechend. In den letzten Jahren sind nun Methoden entwickelt worden um Abhilfe zu verschaffen.

Kahlig-2015-Zeitgemäße Rechtsvisualisierung-146_a.pdf
 
10:30 - 12:00C4
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone und iOS mittels Cross-Compiling

Jürgen Raab

Keine Veranstaltung und kein Event kommt heutzutage ohne eine eigene App aus! Jedes Unternehmen und auch die öffentliche Hand stellt eine Vielzahl an kleinen, mehr oder weniger nützlichen, Apps zur Verfügung. Das Smartphone als ständiger Begleiter kann auch für die Vermittlung pädagogischer Inhalte einfach eingesetzt werden.

Mit dem steigenden Bedarf an Apps für die verschiedenen Plattformen entwickelten sich auch die Werkzeuge zur Erstellung von mobilen Anwendungen. Ein Trend geht dabei in Richtung "cross compiling". Ein Programmiertool für viele Plattformen. Anhand zweier Vertreter, jeweils ein proprietäres und ein Open Source, wird die Erstellung einfacher Apps für Windows, Android und iOS vorgestellt.

Vorgestellte Entwicklungsumgebung

  • Adobe Flashbuilder (proprietäre IDE, Adobe for Education Angebote)
  • FlashDevelop (Open Source)

Mit der Verwendung ergänzender Frameworks können effizient kleine Apps entwickelt werden, die auch professioniellen Ansprüchen genügen.

Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_a.pdf
Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_b.pdf

Bring Your Own Device (BYOD) – private mobile Endgeräte im Unterricht

Karl Peböck

Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen verwenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht immer häufiger ihre privaten digitalen Endgeräte zum Lernen. Das Prinzip Bring Your Own Device (BYOD) stellt für Lehrerinnen und Lehrer, Schule und Schulerhalter eine Herausforderung dar (technische Infrastruktur, administrativer Aufwand, Anpassung der Schulordnung, juristische Fragen wie Urheberrecht und Daten-schutz), eröffnet aber auch neue Chancen für das Lernen: der Einsatz digitaler Medien im Unterricht erfordert neue pädagogische Konzepte, erweitert aber die Möglichkeiten für Kommunikation, Kooperation, Recherche, Datenbereitstellung usw. An vielen Schulen schleicht sich das Prinzip BYOD langsam von selbst ein, es gibt aber auch bereits größere, gründlich konzipierte Projekte, die durchwegs erfolgreich und vielversprechend sind. Auch an der PH Vorarlberg wurden im Rahmen von BA-Arbeiten Projekte nach diesem Prinzip durchgeführt. Neben positiven Auswirkungen auf das Lernen steigert BYOD auch die Motivation der Schülerinnen und Schüler.


Das iPad im Spannungsverhältnis zu NB-Klassen

Robert Schrenk

In diesem Beitrag werden die Potentiale des Einsatzes mobiler Lernbegleiter anhand des "Cone of Learning" und SAMR-Modells ergründet. Weiters wird auf Argumente von Befürwortern und Gegnern von NB- und iPad-Klassen eingegangen und letztlich ein Vergleich zwischen iPad- und Notebookklassen auf Basis der Lernmodelle gezogen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von iOS, die Inhalte sind aber im Wesentlichen auch übertragbar auf Android-Geräte.

 
10:30 - 12:00D4 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (2)

Sem 12 
 

Tableteinsatz in der VS“/ „IT@VS

Barbara Zuliani, Ursula Mulley

Im digitalen Informationsalter, wo Kinder bereits von klein an mit Medien aufwachsen, dies jedoch im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass sie auch kompetent damit umgehen können, muss die Institution Schule ihren Beitrag leisten, um SchülerInnen „medienfit“ zu machen. Didaktisch sinnvoller Einsatz bedeutet neue Technologien dann einzusetzen, wenn sie einen Mehrwert und eine Bereicherung des Unterrichts erzielen können. Dafür braucht es digitale Konzepte.Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, um Tablets und darauf installierte und erprobte Apps z. B. multimediale & multilinguale eBooks zu erstellen. Dabei wird besonders auf die Vernetzungsmöglichkeit von Mehrsprachigkeit und digitalen Medien eingegangen.Weiters werden kollaborative und explorative Unterrichtsszenarien beispielsweise im Sachunterricht gezeigt, die das divergente Denken, z.B. fächerübergreifend in der Geometrie, anregen.

Kurz werden auch das IT@VS-Netzwerk, eine KommunikationsDREHscheibe für VolksschullehrerInnen und das Leuchtturmprojekt vorgestellt.


Tabletteaching: Von der Idee bis zur Umsetzung

Alicia Bankhofer

Für viele Pädagoginnen und Pädagogen gehört der zielgerichteten Einsatz von Technologie im Unterricht zum Alltag. In vielen Klassen österreichweit wurden digitale Technologien für den Unterricht in Form von mobilen Endgeräten bereit gestellt. Allerdings erfordert dies adequate Rahmenbedingungen um deren Nutzung sinnvoll und erfolgreich zu machen. Nicht unwesentlich ist außerdem die Entwicklung eines pädagogischen Konzepts für 1:1 eEducation sowie eine gut durchdachte Einführungsprozedere, mit der vor allem die Lehrpersonen, welche zu der Digital-Immigrant-Generation gehören, umzugehen können.

An meinem Schulstandort war die Ausgangssituation nicht wirklich ideal. Geld gab es nicht. Einzelne Lehrpersonen waren einsame Kämpfer im Bereich des eLearnings. Viele Fragen waren bei der Umsetzung der Idee des eLearning-Projekts offen: Wie soll das dann gehen? Wie und wo sollten wir am besten investieren, wenn eigentlich kein Geld für die Ausstattung der Endgeräte vorhanden ist? Wie und von wem bekommen wir Unterstützung? Von der Idee bis zur Realisierung des tabletgestützen Unterrichts: Anhand von ausgewählten Unterrichtsbeispielen wird gezeigt wie es möglich wurde, trotz scheinbar unüberwindbarer Hürden, ein didaktisches Konzept und eine Umsetzung der Idee am Schulstandort erfolgreich zu implementieren - und welcher Erfolgsfaktor eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist, der oft übersehen wird! - die beteiligten LehrerInnen!

Bankhofer-2015-Tabletteaching-157_a.pdf
 
10:30 - 12:00E4 Forum
Chair der Sitzung: Robert Schrenk

Margit Pollek

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FORUM flipped Classroom


Sem 11 
 

Flipped-Classroom in der Hochschuldidaktik

Hedy Wagner

Neue Methode? Neues Denken?

Praxisbericht aus der Hochschuldidaktik

Mit der einhergehenden Ökonomisierung von Hochschulen und Universitäten wird die Bedeutung von virtuellen Lernräumen zunehmen. Durch die Gegebenheiten, dass viele Lehrveranstaltungen blockweise über ein Semester verteilt sind, sind die Abstände zu den Präsenzzeiten oftmals lange, sodass ein kontinuierlicher Aufbau gewünschter Lernziele nur schwer erreicht werden kann. Die wenigen Präsenzzeiten dienen meist dazu, die Inhalte nochmals zusammen zu fassen und die Studierenden wieder mit den Thematiken vertraut zu machen und erst danach inhaltlich fortzufahren. Die Präsentation der Lernergebnisse aus den Veranstaltungen ist oftmals auf die Abgabe eines Produktes beschränkt, ein gemeinsamer Austausch innerhalb einer Lerngruppe findet aus zeitlichen Gründen nicht statt.

Um einem Anspruch gerecht zu werden, dass Studierende sich mit Themen bzw. Problemstellungen gemeinsam mit Lehrenden auseinandersetzen und diese kritisch reflektieren können, bedarf es eines gemeinsamen Basiswissens. Mit der Methode Flipped-Classroom wird den Studierenden im Vorfeld die Erarbeitung dieses Wissens ermöglicht. Hierbei kann es sich um theoretisches und/oder praktisches Wissen handeln. In der angewandten Informatik oftmals auch um ein bereits fertiges Produkt, welches in der Präsenzzeit präsentiert und dessen Entstehungsprozess gemeinsam reflektiert wird.

Praxisbeispiel

Lehramt für Information und Kommunikation, 5. Semester, PH Wien, Mediendidaktik, Lernziel: Erstellen einer Webseite

Nachlese http://flipped-ph.jimdo.com/


Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning

Thomas Benesch

Das Modell des Flipped Classroom-Modells sieht eine Zweiteilung des Unterrichts in eine Online- und eine Präsenzphase vor. Beim Flipped Classroom-Modell wird die Rezeptionsphase aus dem Seminarraum verlegt und stattdessen die Aktivitätsphase in den Mittelpunkt der Lehreinheit gerückt. Zuhause sehen sich die Lernenden Videoaufzeichnungen an, während sie in der Veranstaltungszeit Aufgaben erhalten, die zum Vortrag passen.

Durch die frei werdende Präsenzzeit wird durch aktivierende Methoden ein zusätzlicher Grad an Differenzierung, Individualisierung und Kompetenzvermittlung ermöglicht. Es gibt Gelegenheit, sich in Diskussionsforen zu beteiligen und es ist weiters möglich, dass die Lernenden auch ohne Seminarleitung in Diskussion treten können, debattieren und mit den Inhalten arbeiten.

Der Beitrag wird aufzeigen, wie durch das Modell Flipped Classroom Impulse für die Lehre und damit für die Forschung geliefert werden. So eröffnet sich eine breitere Option zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung von (Schlüssel)personal.

Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_a.docx
Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_b.docx

Flipped and Shared Classroom

Josef Grabner

Google Classroom & Explain Everything & LearningApps & Lernplattformen als eine von vielen effizienten und zielführenden Kombinationen für einen zeitgemäßen Unterricht.

Im Unterricht wird ein aussagekräftiges Tafelbild entwickelt. Stellen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern auch digital zur Verfügung! Dafür genügt ein Smartphone, um es abzufotografieren und in OneDrive, Google Drive oder im Moodle-Kurs den Lernenden für die Lernarbeit hochzuladen.

Google Apps for Education bietet die Infrastruktur für kollaborative Arbeitsformen, mit Explain Everything werden die Lernaufträge für zu Hause entwickelt und Google Classroom kümmert sich um die Organisation des Ganzen. Als bevorzugtes Werkzeug in der Hand der Lernenden und Lehrenden sei der Einsatz von Tablets empfohlen.

“Tablet Computer bieten die Möglichkeit, einen bedarfsorientierten Medieneinsatz im Unterricht umzusetzen.” (Thissen, Mobiles Lernen in der Schule, S. 32)

Grabner-2015-Flipped and Shared Classroom-118_a.pdf
 
12:00 - 13:00Abschluss

 

Aula 
 

Ergebnisse aus den Foren und Ausblick

Christian Schrack

Zusammenfassung

Schrack-2015-Ergebnisse aus den Foren und Ausblick-179_a.pdf