Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22.10.2015
14:00 - 15:30A1
Chair der Sitzung: Clemens GOTTFRIED
Hörsaal 1 
 

Gleichungslösen reloaded

Alfred Dominik, Karl Josef Fuchs

Vorgestellt wird eine Unterrichtssequenz aus der Sekundarstufe II mit der, basierend auf der Software GeoGebra, grundlegende Konzepte der Analytischen Geometrie auf explorative Weise für Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht werden sollen.

Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts finden zudem die grundlegenden didaktischen Prinzipien eines gezielten Wechsels in der Repräsentation sowie Fundamentale Ideen eines zeitgemäßen Geometrieunterrichts Berücksichtigung.

Dominik-2015-Gleichungslösen reloaded-154_a.pdf
Dominik-2015-Gleichungslösen reloaded-154_b.docx

Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube

Barbara Kimeswenger

Mit der dynamischen Mathematiksoftware GeoGebra können dynamische Materialien für den Mathematikunterricht erstellt werden. Auf der Plattform GeoGebraTube (www.geogebratube.org) können solche hinaufgeladen, bearbeitet und auch in Sammlungen organisiert werden. Mittlerweile befinden sich mehr als 216 000 öffentlich sichtbare Materialien (Stand: Anfang Juni 2015) auf dieser Plattform. Jedoch wird das Suchen von „guten“ Materialien gerade durch diese Fülle an Ressourcen erschwert. Um nicht nur Quantität sondern auch Qualität auf dieser Plattform zu sichern, beschäftigt sich dieses Dissertationsprojekt mit eben dieser Thematik. ExpertInneninterviews sollen Aufschluss darüber geben, welche Kriterien aus ihrer Sicht maßgeblich für die Qualität dynamischer Materialien für den Mathematikunterricht sind. Im Rahmen des Dissertationsprojektes soll zudem ein Konzept eines neuen Bewertungssystems auf der Plattform GeoGebraTube entwickelt werden, womit das Suchen von „guten“ Unterrichtsmaterialien erleichtert werden soll. In diesem Vortrag wird ein Einblick in dieses Dissertationsprojekt gegeben.

Kimeswenger-2015-Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube-112_a.pdf
Kimeswenger-2015-Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube-112_b.pdf

Das neue Beziehung-Werkzeug in GeoGebra 5

Zoltán Kovács

Untersuchung und Prüfung der Beziehungen unter den geometrischen Objekten in der Elementargeometrie sind wichtige Schritte im Lernprozess der Verallgemeinerungsfähigkeit. Das Beziehung-Werkzeug in GeoGebra 5 unterstützt dieses Ziel mit einem extra Schritt: GeoGebra kann entscheiden, ob eine Beziehung nur in konkreten Situationen wahr ist, oder auch im Allgemeinen. Das Computerprogramm versteckt die schwieriegen analytischen Berechnungen, um dem Schüler nur eine solche Antwort darüber "einzuflüstern", ob seine Vermutung im Allgemeinen wahr ist, oder nicht. Wenn noch einige (meistens selbstverständliche) Bedingungen nötig wären, werden diese dem Nutzer durch GeoGebra auch gezeigt. (Eine solche Bedingung kann z.B. sein, dass das untersuchte Dreieck nicht entartet sein soll.)

 
16:00 - 18:30A2
Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Hörsaal 1 
 

Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht zur Unterstützung des funktionalen Denkens in der Sekundarstufe 1

Edith Lindenbauer

Der Umgang mit funktionalen Abhängigkeiten ist typisch für die Mathematik. In der Literatur werden vielfältige Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern beim Arbeiten mit Funktionen angeführt. Die Verwendung von dynamischer Mathematiksoftware wie GeoGebra bietet durch die interaktiven Darstellungen die Möglichkeit, die Entwicklung funktionalen Denkens zu fördern. Welchen Einfluss haben nun technologiebasierte Materialien auf die individuellen Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1? Können diese die Kompetenzentwicklung unterstützen?

Folgende Aspekte stehen im Zentrum des Forschungsinteresses und werden im Rahmen des Dissertationsprojekts mit Hilfe einer qualitativen Studie näher beleuchtet: Welche Vorstellungen haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 im Zusammenhang mit funktionalem Denken? Wie können dynamische Materialien gestaltet werden, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, geeignete Vorstellungen zu diesem Thema zu entwickeln? Welchen Einfluss haben dynamische Materialien auf die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1?

In diesem Vortrag werden konkrete dynamische Arbeitsblätter präsentiert und ein Einblick in das Forschungsdesign der entsprechenden Untersuchung gegeben.

Lindenbauer-2015-Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht-111_a.pdf

edu.ell - kompetitiver Geografieunterricht am Handy

Alois Müller, Walter Khom

Jugend & Volk


Ein digitales OER-Mathematikbuch - wie könnte (müsste) das aussehen?

Hubert Pöchtrager

Digitale Schulbücher müssen mehr bieten als pdF-Dateien von herkömmlichen Schulbüchern, so weit herrscht allgmeine Übereinstimmung.

Wie könnten aber digitale Schulbücher aussehen?

In dem Kurzvortrag wird ein prototypischer Entwurf eines Kapitels für ein digitales OER-Mathematikbuch vorgestellt. Zu einem Lehrplaninhalt der 7. Schulstufe (Flächenberechnung in Dreiecken und Vierecken) wird exemplarisch dargestellt, wie Schülerinnen und Schüler mit einem interaktiven Online-Arbeitsbuch zu selbstgesteuertem Wiederholen und Erforschen (Entdecken bzw. Nachentdecken) angeleitet werden können. Im Fokus dieses prototypischen Beispiels steht der didaktische Mehrwert dieses Arbeitsmaterials. Dies betrifft sowohl den Einsatz verschiedener Medien zur Steuerung als auch die Differenzierung und Individualisierung des Lernprozesses, Die unmittelbare Rückmeldung über die Erkenntnisse bzw. Vermutungen wirkt außerdem sehr lernförderlich.

Pöchtrager-2015-Ein digitales OER-Mathematikbuch-161_a.pdf

OTP- Maturavorbereitung Mathematik

Michael Porics

Der OTP Kurs Maturavorbereitung Mathematik richtet sich an Lernende und Lehrende zur Vorbereitung auf die standardisierte schriftliche Reifeprüfung im Fach Mathematik . Dabei liegt der Fokus auf den Grundkompetenzaufgaben des 1. Teils der Reifeprüfung.

Der Kurs besteht aus mehr als 700 Übungsbeispielen zu den Inhaltsbereichen Algebra, Funktionale Abhängigkeiten, Analysis und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Diese Aufgaben sind in 3 Bausteinen zu nutzen.

Baustein 1 ÜBEN: Übe die angebotenen Aufgaben mit förderlichem Feedback.

Baustein 2 eTEST: Selbsttest um den Grad der Vorbereitung selbst festzustellen.

Baustein 3 Kompetenz - Checkliste: Schätze Dich selbst ein.

Dieser Kurs wird im Laufe der Zeit mit weiteren Aufgaben der Reifeprüfung ergänzt und bietet somit eine Möglichkeit, die im Unterricht erworbenen Kompetenzen in Eigenregie zu trainieren und zu festigen.

Schülerinnen und Schüler sollen eigenverantwortlich diesen Kurs nutzen und mittels Checkliste Schwächen und Defizite festhalten können bzw. diese dann im Unterricht mit der Lehrkraft besprechen können.

Porics-2015-OTP- Maturavorbereitung Mathematik-130_a.pdf

Innovative eMethoden in der Musikerziehung

Clemens GOTTFRIED

Die atemberaubende Entwicklung der Unterrichtsmethoden macht auch oder schon gar nicht vor den Türen der Musikzimmer unserer Schulen halt. Lähmungserscheinungen der Weiterentwicklung angesichts der Geiselhaft durch die Geburtswehen der Zentralmatura sind unangebracht und treten gerade bei Musikerzieherinnen und Musikerziehern nicht auf, ja mobilisieren sie noch bessere, noch besser greifende, noch wirkungsvollere Unterrichtsmethoden zu entwickeln, zu übernehmen, auszuprobieren. Vor lauter Nachhecheln hinter dem Vermitteln nachhaltiger Kompetenzen dürfen sie ja das ureigene Ziel der Musikerziehung nicht aus den Augen verlieren: die individuelle Kreativität und musische Fähigkeit des Jugendlichen zu heben, zu fördern, zu entfalten.

In einem kurzen Überblick werde ich Neues auf dem Gebiet der Forschung (Musikerziehungsinstitute der Österreichischen Kunstuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen, Technische Universität Graz) und der Unterrichtspraxis (ausgewählte Beispiele bewährter Methoden an österreichischen Schulen) referieren und diskutieren.

GOTTFRIED-2015-Innovative eMethoden in der Musikerziehung-120_a.pdf
 

Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00A3
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Informatik – Lernen - Wissen - Können

Vera Kadlec

Im Rahmen des IMST-Projektes werden die SchülerInnen auf den Wissenserwerb im Pflichtfach Informatik als selbstverantwortliche Lebenseinstellung in Hinblick auf lebenslanges Lernen hingeführt. Der Fokus liegt auf Selbstverantwortlichem Lernen sowie der Förderung von Sozialkompetenz, persönlichen sowie digitalen Kompetenzen.

Zur Unterstützung des Unterrichts wurde für die Klassen je ein unterrichtsbegleitender MOODLE-Kurs eingerichtet. Im Rahmen dieser Kurse wird ein Umsetzungsmodell zum selbstverantwortlichen Lernen für den Informatikunterricht entwickelt. Die Leistungsrückmeldung erfolgt mit Hilfe von rubrics, die dem Kompetenzmodell für Naturwissenschaften sowie den digitalen Kompetenzen entsprechen.

Für die Schulentwicklung ist das Projekt als Pilotprojekt mit den Schwerpunkten selbstverantwortliches Lernen, kompetenzorientierte Beurteilung, Differenzierung sowie Individualisierung zu werten, das auf alle Unterrichtsfächer sowie begabungs- und begabtenfördernde Maßnahmen ausdehnbar ist.

Kadlec-2015-Informatik – Lernen-145_a.pdf

Online-Lernmedien für den Informatikunterricht - HERDT Digital

Karl Hoffelner

HERDT Digital


Prüfungsumgebungen: (Un)Sicher???

Christian Wurzer, Peter Karanitsch

Testen und Evaluieren von Überwachungssoftware für eine „sichere“ Prüfungsumgebung

An vielen Schulen werden bereits seit Jahren Schularbeiten und schriftliche Reifeprüfungen am schülereigenen Notebook abgehalten. Um eine sichere Prüfungsumgebung zu gewährleisten, werden sehr oft Überwachungstools eingesetzt.

Wir haben uns einige am Markt vorhandene Lösungen hinsichtlich Funktionsumfang und Kosten angesehen und möchten im Rahmen des Vortrags einige ausgewählte Produkte vorstellen. Dazu zählen u.a. der Linux-Stick/GeoGebra Prüfungsstick, Inspector Webfex/Testfex, iTALC, NeTOP, Impero und LanSchool.

Eine wichtige Anforderung an die Software ist, dass eine vorgetäuschte Leistung eines Schülers eindeutig nachgewiesen werden kann und dass das Tool sowohl unter Windows als auch auf MacBooks lauffähig ist. Aufgrund dieser Vorgaben sind nur mehr wenige als empfehlenswert einzustufen.

Den Funktionsumfang der von uns gewählten Variante LanSchool zeigen wir live in unserer Präsentation. Wir gehen auch kurz auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und auf unsere Erfahrungen mit der anbietenden Firma Stadler ein.

Wurzer-2015-Prüfungsumgebungen-162_a.pdf
 
10:30 - 12:00A4
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co: YouTube-Stars als Ressource in der Sekundarstufe I

Elke Lackner

Das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen fordert im Schulunterricht die Entwicklung und Förderung sogenannter überfachlicher Kompetenzen, wie Gesundheitsbildung, sprachliche Bildung, Medienkompetenzen und VerbraucherInnenbildung, als Unterrichtsprinzipien und Bildungsanliegen ein. Bezüge zum lebensweltlichen Alltag der Schüler/innen sollen hergestellt werden. Als Teil dieses lebensweltlichen Alltags der Schüler/innen haben sich YouTube-Stars wie Bibi, Y-Titty oder PewDiePie längst durchgesetzt; sie versorgen auf ihren jeweiligen Kanälen eine Community von mehreren Millionen Menschen mit Informationen und Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen. Der folgende Beitrag zeigt Möglichkeiten und Wege, wie sich das lebensweltlich bekannte Phänomen „YouTube-Star“ in der Sekundarstufe I für den Unterricht nutzbar machen lässt, um überfachliche Kompetenzen zu entwickeln bzw. fördern.

Lackner-2015-Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co-117_a.pdf

Fächerübergreifende Digikomp Beispiele

Johann Stockinger, Ronald Bieber

OCG


Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern (InfoSMS)

Martin Weissenböck

Die (nicht empirisch belegte) These lautet: wenn es gelingt, die Kommunikation zwischen Schule und Eltern zu verbessern, steigt das Interesse der Eltern an der Schule und damit indirekt die Leistung der Schüler.

In dem Referat wird InfoSMS vorgestellt, eine seit vielen Jahren an mehr als 50 Schulen eingesetzte Applikation. InfoSMS beschränkt sich (im Gegensatz zu anderen Lösungen) nicht auf Mitteilungen über das Zu-Spät-Kommen oder Fehlen, sondern soll als universelles Informations- und Kommunikationstool über unterschiedliche Medien (SMS, E-Mail, Apps) eingesetzt werden. Eine Besonderheit sind Standardtexte, die in viele Sprachen übersetzt wurden und die die Kommunikation mit Eltern mit nicht-deutscher Muttersprache erleichtern.

Das Programm ist webbasiert, ein Internetzugang mit Browser reicht zur Verwendung.

Über die aktuelle Entwicklung des Programm wird im Referat berichtet.

Details auch unter www.infosms.org.

Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_a.pdf
Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_b.pdf