Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22.10.2015
14:00 - 15:30C1
Chair der Sitzung: Michaela Wieser

Karl Lehner

BS01 
 

(Kahoot) Quizzes für alle Fächer der Unterstufe

Günther Schwarz

Im eLearning - Jahr 2007 wurden in Kooperation des LSR mit der Edugroup für alle Fächer und Schulstufen der Unterstufe multiple Choice Fragen erarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt. Diese Fragen wurden nun überarbeitet und als Kahoot-Quizzes aufbereitet. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese in der Schule genützt werden können.


Freie digitale Lehr- und Lernmaterialien – Potenziale & Herausforderungen

Christine Weidlinger

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Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung

Thomas Nárosy

Der Zuwachs im Stromverbrauch ist kein geeigneter Indikator für die Qualität digitaler Medien und Werkzeuge im Lehr-/Lernprozess; das ist nicht wirklich neu, aber ein immer wieder wichtiger Hinweis. Auch ist vom Mehrwert des E-Learnings oft die Rede. Präzise Studien, klare, orientierende und wissenschaftlich abgesicherte Aussagen und Erkenntnisse sind aber Mangelware. Dieser Mangel wird nochmals größer, wenn man nach diesbezüglich einführenden, insb. auch für Lehramtsstudierende geeigneten Lernangeboten sucht. Denn gerade auf einen einfachen, orientierenden, erfolgrechen Einstieg kommt es an! Mit anderen Worten: Die pädagogische Profession hat die Aufgabe, ihren E-Learning-Erfahrungsschatz der letzten (mindestens!) zehn Jahre sich selbst in ihrer Gesamtheit zur Verfügung zu stellen, in vielerlei Hinsicht noch vor sich: konsolidierend; kritisierend; forschend; differenzierend.

Seit November 2014 haben das IMST-Netzwerk, die NMS E-Learning-Unterstützung und das ZLS mit Unterstützung der VPH in einer Kooperation begonnen, diese komplexe Thematik aufzubereiten. Erste Antworten und Ergebnisse stehen zur Verfügung, Ebenso lassen sich mögliche Forschungsfragen bzw. strategische Ansätze in der Nutzung vorhandenen Wissens mittlerweile präzisieren.

Das österreichische Bildungswesen wäre durch bewusste und systematische Vorgangsweise in der Lage, veritables E-Learning-Mainstreaming in Gang zu setzen. Ein möglicher "Masterplan" wird im Rahmen dieses Vortrags skizziert werden.

Nárosy-2015-Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung-115_a.pdf
Nárosy-2015-Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung-115_b.pdf
 
16:00 - 18:30C2
Chair der Sitzung: Robert Kristöfl
BS01 
 

Future Classroom LAB - Medien im Klassenzimmer der Zukunft

Hermann Morgenbesser

Auf der Basis des EUN LABS in Brüssel möchten ich ein neues Lehrbuch vorstellen, das, auf der Basis von Lernszenarien und Lernaktivitäten den Switch von analoger Welt in die digitale Welt via 3D Barcodes berücksichtigt und alle Gegenstände der SEK 1 abdecken soll/wird.

Morgenbesser-2015-Future Classroom LAB-155_a.ppt

Herausforderung mobile Endgeräte, Sicherheit, Funktion und Verfügbarkeit

Gerhard Traub

Ganzheitliche Betrachtung von Schulnetzwerke im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen. Modelle für Systementscheidungen auf der Basis von pädagogischen Anforderungen und verschiedenen Schultypen und Schulgrössen.


Das digitale Konferenzzimmer

Julia Prinz, Hartwin Eichberger

In dem Vortrag wird gezeigt wie das Setup eines virtuellen Konferenzzimmers Information und Kommunikation im Schulalltag einfacher und effizienter gestaltet.

Während das elektronische Klassenbuch an den meisten Schulen schon zum Standard geworden ist, geht das BG/BRG Korneuburg bereits einige Schritte weiter. Informationen werden auf der Lernplattform LMS.at von der Direktion/Administration über das online Dienstbuch sowie über diverse eBücher bereitgestellt. Fachgruppen erarbeiten gemeinsame digitale Contentpools und Foren werden zur Kommunikation zwischen LehrerInnen, IT-Kustoden und sogar dem Schulwart genutzt.

Auch die digitale Vernetzung von SchülerInnen mit LehrerInnen in online Klassenkursen ist an vielen Standorten bereits bewährter Standard. Am BG/BRG Korneuburg dient zusätzlich ein eigen angelegtes Schulportal auf LMS.at als Servicestelle für die Eltern und kann von den LehrerInnen im Stil eines Intranets gepflegt werden.

Die Lernplattform wird dadurch zur virtuellen Kommmunikations- und Informationsdrehscheibe, die den Weg zu einem weitestgehend papierlosen Konferenzzimmer ebnet.


Classflow – eine kostenlose Webressource

Franz Ehrnleitner

Vorstellung der Nutzung der freien cloudbasierten Lehr- und Lernplattform ClassFlow, die auf Tablets über die Student App (Android, IOs, Windows) ausgeführt werden kann, um interaktive Unterrichtsstunden durchzuführen.

Es werden die in Ihrem Unterricht eingesetzten digitalen Geräte synchronisiert.

Unterrichtsbeispiele

Import fertiger Lektionen

Lektion-Erstellungsprozess

Ehrnleitner-2015-Classflow – eine kostenlose Webressource-103_a.pdf

Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders

Anton Knierzinger

Programmierunterricht zählt zu den ältesten Traditionen im IKT Unterricht. Meist wird darin das Erlernen einer Programmiersprache gesehen. Nicht selten wird es als zu schwierig für alle Schüler und daher mehr als Teil einer technisch ausgerichteten Ausbildung interpretiert.  Dabei wird übersehen,dass Programmieren im Sinne des Zitates von Mick Reznik "Learning to code, coding to learn." zwei Seiten hat. Auf der einen hat Programmieren dort seinen Wert, wo Schüler selbst gestaltend in die Abläufe am Computer eingreifen wollen. Auf der anderen vermittelt das Erlernen von Codierung mehrere soganannte Softskills wie strukturiertes Denken, problemorientiertes Vorgehen und auch eine andere, sprich selbstbewusstere Einstellung zur Technik.

Codieren kann Spass machen, ist Teil unserer Realität und kann in allen Altersstufen als didaktisches Werkzeug eingesetzt werden. Visualisierung und Realisierung von Algorithmen, z.B. Robotik, erleichtert das Verstehen.

Vorgestellt sollen Erfahrungen, didaktische Konzepte und Tools, wie der Umgang mit Algorithmen in der Schule der Zukunft gestaltet werden kann. Beispiele stammen aus verschiedenen Fächern und Altersstufen.

Knierzinger-2015-Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders-174_a.pptx
Knierzinger-2015-Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders-174_b.pdf
 

Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00C3
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Audioproduktion als Lernform

Christian Berger, Daniela Fürst, Wolf Hilzensauer, Gerhard Scheidl, Katharina Sontag, Christian Swertz

Im Vortrag werden die Ergebnisse des Forschungsprojektes "radiobox.at - Audioproduktion im Unterricht" vorgestellt. Dabei wird ein Überblick zur Nutzung der digitalen Audioproduktion insbesondere für Radiosendungen gegeben, Praxisbeispiele aus österreichischen Schulen aller Schultypen skizziert sowie die Online Ressource radiobox.at inkl. des Online Methodenkataloges präsentiert.

Die Produktionen aus dem Unterricht sowie die Forschungsergebnisse sind unter Creative Commons lizenziert und stehen als OER zur Verfügung.

Audioproduktion als Lernform wird auch in der LehrerInnenausbildung eingesetzt. Beispiele dazu werden vorgestellt.

Berger-2015-Audioproduktion als Lernform-153_a.pdf

"SUPERCAMPUS" Radio Ö1 - Zuhören lernen. Lernen beim Zuhören.

Winfried Schneider

Das Projekt Ö1 macht Schule

Wer zuhört, kann eine Menge lernen/lehren. In (fast) allen Fächern.

Ö1 macht Schule ist ein Kooperationsprojekt von Ö1, BMBF und PH Wien.

Aktuell sind über Ö1mS bereits 240 umfangreiche Themenpakete für Unterrichtszwecke abrufbar. Kostenlos. Auf Dauer. Ohne Anmeldung bzw. Download-Abo.

Sie bestehen aus den unveränderten Ö1-Audios und begleitenden Materialien als pdf, Links und Buchtipps. Zum Beispiel: „Februar 1934“, „Cyberwar“, „Österreichische Dichter im 1.Weltkrieg“, „Jugendliche in der Schuldenfalle“, „Alkoholismus“, „Legasthenie“, ... u.v.m.

Wie kommt man zu den Sendungen?

Wie kann man Sendungen zeitautonom und ortsunabhängig (nach)hören?

(Zu)Hördidaktik: Zuhören nicht nur fordern, sondern fördern

Zielgruppe: Sekundarstufe II (und andere Interessierte)

Webseite:

http://oe1.orf.at/schule


Ill & Isolated Children Connected

Walter Neuner

Projekt IICC (Ill and Isolated Children Connected)

Neue, IKT unterstützte Methoden im Unterricht am Krankenbett

Jährlich müssen sich zahlreiche Kinder in Österreich einem längeren Spitalsaufenthalt unterziehen. In vielen Fällen ist das durch eine schwere bis lebensbedrohende Krankheit bedingt. Neben der durch die Krankheit selbst bedingten existenziellen Ungewissheit kommen noch folgende Probleme dazu:

• Isolation wegen der großen Ansteckungsgefahr

• Phasen der Abgeschiedenheit ohne spezielle Anregung

• Isolation vom Freundeskreis, zur Herkunftsklasse und den Mitpatienten

• Probleme, den Lernfortschritt der Herkunftsklasse mit zu vollziehen.

Die schulische Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird von den Heilstättenschulen durchgeführt, die in Kontakt mit den Herkunftsschulen stehen.

Es soll gezeigt werden, wie IKT unterstützter Unterricht gerade in diesem Umfeld mit hohen individuellen Betreuungsanforderungen die Effizienz des Unterrichts besonders steigert.

(vgl. auch www.iicc.at)

Neuner-2015-Ill & Isolated Children Connected-158_a.pdf
 
10:30 - 12:00C4
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone und iOS mittels Cross-Compiling

Jürgen Raab

Keine Veranstaltung und kein Event kommt heutzutage ohne eine eigene App aus! Jedes Unternehmen und auch die öffentliche Hand stellt eine Vielzahl an kleinen, mehr oder weniger nützlichen, Apps zur Verfügung. Das Smartphone als ständiger Begleiter kann auch für die Vermittlung pädagogischer Inhalte einfach eingesetzt werden.

Mit dem steigenden Bedarf an Apps für die verschiedenen Plattformen entwickelten sich auch die Werkzeuge zur Erstellung von mobilen Anwendungen. Ein Trend geht dabei in Richtung "cross compiling". Ein Programmiertool für viele Plattformen. Anhand zweier Vertreter, jeweils ein proprietäres und ein Open Source, wird die Erstellung einfacher Apps für Windows, Android und iOS vorgestellt.

Vorgestellte Entwicklungsumgebung

  • Adobe Flashbuilder (proprietäre IDE, Adobe for Education Angebote)
  • FlashDevelop (Open Source)

Mit der Verwendung ergänzender Frameworks können effizient kleine Apps entwickelt werden, die auch professioniellen Ansprüchen genügen.

Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_a.pdf
Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_b.pdf

Bring Your Own Device (BYOD) – private mobile Endgeräte im Unterricht

Karl Peböck

Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen verwenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht immer häufiger ihre privaten digitalen Endgeräte zum Lernen. Das Prinzip Bring Your Own Device (BYOD) stellt für Lehrerinnen und Lehrer, Schule und Schulerhalter eine Herausforderung dar (technische Infrastruktur, administrativer Aufwand, Anpassung der Schulordnung, juristische Fragen wie Urheberrecht und Daten-schutz), eröffnet aber auch neue Chancen für das Lernen: der Einsatz digitaler Medien im Unterricht erfordert neue pädagogische Konzepte, erweitert aber die Möglichkeiten für Kommunikation, Kooperation, Recherche, Datenbereitstellung usw. An vielen Schulen schleicht sich das Prinzip BYOD langsam von selbst ein, es gibt aber auch bereits größere, gründlich konzipierte Projekte, die durchwegs erfolgreich und vielversprechend sind. Auch an der PH Vorarlberg wurden im Rahmen von BA-Arbeiten Projekte nach diesem Prinzip durchgeführt. Neben positiven Auswirkungen auf das Lernen steigert BYOD auch die Motivation der Schülerinnen und Schüler.


Das iPad im Spannungsverhältnis zu NB-Klassen

Robert Schrenk

In diesem Beitrag werden die Potentiale des Einsatzes mobiler Lernbegleiter anhand des "Cone of Learning" und SAMR-Modells ergründet. Weiters wird auf Argumente von Befürwortern und Gegnern von NB- und iPad-Klassen eingegangen und letztlich ein Vergleich zwischen iPad- und Notebookklassen auf Basis der Lernmodelle gezogen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von iOS, die Inhalte sind aber im Wesentlichen auch übertragbar auf Android-Geräte.