Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22.10.2015
14:00 - 15:30D1
Chair der Sitzung: Ulrike Wiedersich

Irene Gruber-Zötsch

Sem 12 
 

HAK Steyr goes Tablet

Kurt Söser

Nach über einjähriger Vorbereitungszeit wird an der HAK Steyr im Schuljahr 2015/16 die erste Tablet-PC Klasse starten. In diesem kurzen Beitrag werden die Überlegungen dahinter vorgestellt, die Organisation und die Organisationsform (OneNote Class Notebook creator) exemplarisch demonstriert.

So weit erste Erfahrungen nach dieser kurzen Zeit vorliegen, kommen die selbstverständlich auch zu Sprache.

Söser-2015-HAK Steyr goes Tablet-108_a.pdf

Office 365 for Education - Neues von der Lernplattform

Thomas Hauser, Yuri Goldfuß

Microsoft Beitrag


Kollaboratives Arbeiten mit MS OneDrive im Hinblick auf die DA an BMHS

Daniela Leeb

Wie können Lehrerinnen und Lehrer bzw. Diplomarbeitskandidat(inn)en, gemeinsam und parallel an einem umfassenden Dokument arbeiten?

MS OneDrive ermöglicht das gemeinsame Schreiben und Erstellen von Dokumenten und Präsentationen – zeit- und ortsunabhängig.

Präsentation: http://prezi.com/juevaxwnqukb/?utm_campaign=share&utm_medium=copy&rc=ex0share

Leeb-2015-Kollaboratives Arbeiten mit MS OneDrive im Hinblick auf die DA an BMHS-107_a.pdf
 
16:00 - 18:30D2
Chair der Sitzung: Stephan Waba
Sem 12 
 

Unterrichtsentwicklung (mit digitalen Medien) trifft Schulentwicklung und Didaktik - Erfahrungen mit Wiener KidZ Schulen

Michael Steiner

Das österreichweite bmbf Projekt ¨Klassenzimmer der Zukunft¨ (KidZ) visioniert unter dem Motto „Dem Neuen eine Chance geben!“ Lehren und Lernen der Zukunft. Wie gestalten KidZ Schulen den Prozess zur Integration innovativen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien? Und wie lassen sich solche Prozesse zur Implementierung von Digitalen Medien im Unterricht und an Schulen nachhaltig begleiten?

Die Pädagogische Hochschule Wien begleitet im Zeitraum von drei Schuljahren vier AHS und sechs NMS Schulen aus dem regionalen Wien-Cluster. Das eigens dazu entwickelte ¨Begleitprogramm¨ bietet nicht nur Fach-, sondern auch Prozess- und Teamberatung sowie Komplementärberatung an. Die Schulen planen damit Ihre Fortbildung gezielt im Hinblick auf Ihre pädagogischen Ziele sowohl betreffend der nötigen digitalen - und didaktischen Kompetenzen als auch der Organisations-, Team- und Prozessentwicklung.

In enger Verschränkung mit der Schul- und Unterrichtsentwicklungsbegleitung erarbeitet das Projektteam der Pädagogischen Hochschule in mehreren Qualitäts-, Reflexions- bzw. Evaluationsschleifen gemeinsam mit den beteiligten KidZ Schulen Begleitprogramme und Methoden für diesen Prozess.

In unserem Beitrag stellen wir das Projekt vor, präsentieren den aktuellen Stand unserer Prozessbegleitung geben Einblicke in unsere Methoden und Formate und setzen uns mit den Chancen und Möglichkeiten, aber auch den Schwierigkeiten der nachhaltigen Begleitung von Schulen auseinander.

Steiner-2015-Unterrichtsentwicklung-113_a.pdf

Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum

Helga Diendorfer, Tanja Westfall-Greiter

Während die Arbeit in Professionellen Lerngemeinschaften (PLG) an Schulstandorten als wirksames Instrument für die Schulentwicklung wissenschaftlich gut belegt ist, bewegt sich die Arbeit von PLGs im virtuellen Raum auf Neuland. Im Rahmen des OECD-Projekts „Innovative Learning Environments“ wurden vom Zentrum für lernende Schulen (ZLS) im vergangenen Schuljahr erstmals Online-PLGs mit LerndesignerInnen durchgeführt, evaluiert und in diesem Schuljahr mit aktuellen Themen fortgesetzt. Ein Problemfeld, das in der Evaluation deutlich wurde, ist der nicht friktionsfreie Umgang der Teilnehmenden mit neuen Medien.

Diese und weitere Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Arbeit in den Online-PLGs sollen hier dargestellt werden.

Diendorfer-2015-Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum-125_a.pptx

Zwischenbericht eBook-Publikation "Lehrende arbeiten mit dem Internet"

David Röthler, Meral Akin-Hecke

Edugroup und WerdeDigital.at haben im Sommer einen Aufruf gestartet, der an Lehrende gerichtet ist. Ziel ist die Produktion eines eBooks sowie von Videos, in dem/in denen Lehrende aus einer persönlichen Perspektive über den Einsatz digitaler Tools in unterschiedlichen Arbeitskontexten berichten.

https://www.werdedigital.at/2015/06/call-lehrende-arbeiten-mit-dem-netz/

http://www.edugroup.at/praxis/news/detail/call-lehrende-arbeiten-mit-dem-internet.html

Zwischenergebnisse werden präsentiert.

Ggf. werden Lehrende/Autor_innen live per Videokonferenz zugeschaltet.

Röthler-2015-Zwischenbericht eBook-Publikation Lehrende arbeiten-163_a.docx
 

Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00D3 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (1)

Sem 12 
 

Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-)

Edmund Huditz

Mobile Lernbegleiter – Notebooks, aber insb. Tablets und Smartphones – geben dem Phänomen E-Learning in der Schule dzt. gerade starke Impulse und enormen Schwung. Weit über die „alteingesessenen“ E-Learning-Netzwerke hinaus gibt es viele Lehrpersonen, die „es“ einfach tun. Und dabei unvermeidlich auch Lehrgeld zahlen. Oder Erfahrungen (zB Verhaltensvereinbarungen schließen) mühsam und Schritt für Schritt ein weiteres Mal machen, die längst vielfach gemacht sind: Man müsste sich das Wissen nur abholen – wenn es denn abzuholen wäre …

Das KidZ-Projekt (www.kidz-projekt.at) hat sich in den verbleibenden Projektjahren bis 2017 zum Ziel gesetzt, nachhaltig und wirksam Schule zu machen und damit auch neue und breitenwirksame Wege in der Dissemination und Vernetzung zu beschreiten. Unter anderem wird ein Online-Kursformat mit synchronen und asynchronen Teilen mit dem Titel Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-) entwickelt. Damit wird Interessierten mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand der Einstieg, aber auch der Anschluss an die gute Praxis ermöglicht werden. Das Angebot wird die „Pioniergeneration“ beim Mainstreaming und der Praxisweitergabe im Kollegium unterstützen. Und nicht zuletzt soll es auch dazu taugen, Studierende des Lehramts in die gute Praxis des Unterrichtens mit mobilen Lernbegleitern einzuführen.

Huditz-2015-Unterrichten mit Tablets-134_a.pdf

Paducation an der HAK I Salzburg

Helmut Bauer

Im Schuljahr 2014/15 wurden an der BHAK I Salzburg 60 iPads angeschafft und eine sogenannte TZone eingerichtet. Dabei handelt es sich nicht mehr um einen herkömmlichen Klassenraum, sondern um einen loungartig eingerichteten Raum, in dem mit Tablets und den entsprechenden learning APPS gearbeitet wird. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Fremdsprachen, naturwissenschaftlicher Unterricht und kaufmännische Fächer. Die TZone kann über das elektronische Klassenbuch von jedem Lehrenden stundenweise gebucht werden.

Die Begeisterung und die hohe Motivation der SchülerInnen zeigen, dass diese Art des Unterrichts eine Option für die Zukunft sein kann.

LG

H. Bauer

Bauer-2015-Paducation an der HAK I Salzburg-152_a.pptx

Location Based Services in der Lehre

Grischa Schmiedl, Birgit Schmiedl

Smartphones ermöglichen toolunterstützes Lehren und Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers. Eine interessante Möglichkeit ergibt sich in der lokationsbasierten Datenerfassung durch Schüler, wie man sie aus „location based services“ (z.B. Apotheken-Finder-App) kennt. Dies kann entweder zur Bereicherung von Lehrausgängen verwendet werden, zur inhaltlichen Dokumentation von Projekten oder aber auch zur Nutzung während einer Schulstunde, die bei gutem Wetter im Freien stattfinden kann.

Das an der FH St. Pölten entwickelte, frei verfügbare LBS-Tool Mobilot ermöglicht die kollaborative Erstellung eigener Naturlehrpfade und Rätselrallys, die Verortung interessanter Sehenswürdigkeiten und Bauwerke sowie die Durchführung von „location based games“. Gestartet werden kann mit den TeilnehmerInnen innerhalb von wenigen Minuten, ohne jeglicher technischen Vorbereitung, einfach jeder mit seinem eigenen Smartphone, eine funktionierende Internetverbindung vorausgesetzt.

Mobilot wurde bereits in mehreren Versuchen mit SchülerInnen des sekundären Bildungssektors erfolgreich eingesetzt.

In diesem Beitrag werden die Erfahrungen aus diesen Versuchen präsentiert, pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für location based services besprochen und das Tool Mobilot vorgestellt.

Schmiedl-2015-Location Based Services in der Lehre-150_a.pdf
 
10:30 - 12:00D4 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (2)

Sem 12 
 

Tableteinsatz in der VS“/ „IT@VS

Barbara Zuliani, Ursula Mulley

Im digitalen Informationsalter, wo Kinder bereits von klein an mit Medien aufwachsen, dies jedoch im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass sie auch kompetent damit umgehen können, muss die Institution Schule ihren Beitrag leisten, um SchülerInnen „medienfit“ zu machen. Didaktisch sinnvoller Einsatz bedeutet neue Technologien dann einzusetzen, wenn sie einen Mehrwert und eine Bereicherung des Unterrichts erzielen können. Dafür braucht es digitale Konzepte.Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, um Tablets und darauf installierte und erprobte Apps z. B. multimediale & multilinguale eBooks zu erstellen. Dabei wird besonders auf die Vernetzungsmöglichkeit von Mehrsprachigkeit und digitalen Medien eingegangen.Weiters werden kollaborative und explorative Unterrichtsszenarien beispielsweise im Sachunterricht gezeigt, die das divergente Denken, z.B. fächerübergreifend in der Geometrie, anregen.

Kurz werden auch das IT@VS-Netzwerk, eine KommunikationsDREHscheibe für VolksschullehrerInnen und das Leuchtturmprojekt vorgestellt.


Tabletteaching: Von der Idee bis zur Umsetzung

Alicia Bankhofer

Für viele Pädagoginnen und Pädagogen gehört der zielgerichteten Einsatz von Technologie im Unterricht zum Alltag. In vielen Klassen österreichweit wurden digitale Technologien für den Unterricht in Form von mobilen Endgeräten bereit gestellt. Allerdings erfordert dies adequate Rahmenbedingungen um deren Nutzung sinnvoll und erfolgreich zu machen. Nicht unwesentlich ist außerdem die Entwicklung eines pädagogischen Konzepts für 1:1 eEducation sowie eine gut durchdachte Einführungsprozedere, mit der vor allem die Lehrpersonen, welche zu der Digital-Immigrant-Generation gehören, umzugehen können.

An meinem Schulstandort war die Ausgangssituation nicht wirklich ideal. Geld gab es nicht. Einzelne Lehrpersonen waren einsame Kämpfer im Bereich des eLearnings. Viele Fragen waren bei der Umsetzung der Idee des eLearning-Projekts offen: Wie soll das dann gehen? Wie und wo sollten wir am besten investieren, wenn eigentlich kein Geld für die Ausstattung der Endgeräte vorhanden ist? Wie und von wem bekommen wir Unterstützung? Von der Idee bis zur Realisierung des tabletgestützen Unterrichts: Anhand von ausgewählten Unterrichtsbeispielen wird gezeigt wie es möglich wurde, trotz scheinbar unüberwindbarer Hürden, ein didaktisches Konzept und eine Umsetzung der Idee am Schulstandort erfolgreich zu implementieren - und welcher Erfolgsfaktor eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist, der oft übersehen wird! - die beteiligten LehrerInnen!

Bankhofer-2015-Tabletteaching-157_a.pdf