Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22.10.2015
14:00 - 15:30E1 Forum
Chair der Sitzung: Manuela Plesiutschnig

Andreas Riepl

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FORUM digitale Medien (1)


Sem 11 
 

Erstellung von OER-Content - Projekt eBook-PHDL und technische Gesichtspunkte

alois bachinger

Open Educational Ressources für Mobile-Devices von LehrerInnen selbst erstellt.

Ein Projekt zur Erstellung und Strukturierung von Ressourcen für die Sekundarstufe (E, M und D) wobei Lernziele und Lernzielkontrolle durch das System protokolliert und für Selbstlernphasen aufbereitet werden.


Gratis und von hoher Qualität – das ist OER!

Margit Pollek

Was bedeutet OER? Open Educational Resources sind Lernmaterialien, die wir nicht nur kostenlos im Web ansehen, sondern herunterladen, weiter bearbeiten und wieder veröffentlichen dürfen. Es gibt immer mehr Initativen, die ausdrücklich solche Materialien für uns bereitstellen. Üblicherweise wird dafür die Lizenz CC-BY-SA gewählt. Erstens bedeutet das immer noch, dass wir die Autorinnen und Autoren erwähnen müssen und zweitens, dass wir unter den gleichen Bedingungen teilen müssen, d.h. wiederum unter CC-BY-SA.

Das Infoplakat aus der digitalen Werkstatt der Virtuellen PH zum Thema "Freie Bildungsinhalte nutzen - Urheberrechtsprobleme vermeiden" hat guten Anklang gefunden. So waren wir – ein Werkstatt-Team, das sich aus dem MOOC „Gratis Online Lernen" gebildet hat - motiviert, ein zweites Plakat "Gratis Online Lernen" in ähnlicher Weise zu gestalten.

Im Bereich unserer OER-Perlen finden sich dort wertvolle Links zu hochwertigen Lernmaterialien und -angeboten, sowie auch zu Sammlungen mit gemischten Lizenzen.

In meinem Beitrag möchte ich diese Perlen vorstellen und Kolleginnen und Kollegen ermutigen, selbst freie Bildungsinhalte zu erstellen und der OER-Community zur Verfügung zu stellen.

Pollek-2015-Gratis und von hoher Qualität – das ist OER!-123_a.pdf
 
16:00 - 18:30E2 Forum
Chair der Sitzung: Manuela Plesiutschnig

Andreas Riepl

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FORUM digitale Medien (2)

Sem 11 
 

Werde dein eigener (Schul-) Buchautor / deine eigene (Schul-) Buchautorin

Elisabeth Winklehner

Digitales Schulbuch, E-Book zum Lernen - Jede/r versteht etwas anderes darunter. Was sind die Qualitätskriterien für ein zeitgemäßes (Schul-) Buch zum Lernen? Brauchen wir fertige (Schul-) Bücher oder können die Lernenden mit den Lehrende arbeitsteilig digitale (Schul-) Bücher zum Lernen selbst erstellen und gestalten?

Wagen wir gemeinsam ein Experiment!

Winklehner-2015-Werde dein eigener (Schul-) Buchautor deine eigene (Schul-) Buchautorin-167_a.pdf
Winklehner-2015-Werde dein eigener (Schul-) Buchautor deine eigene (Schul-) Buchautorin-167_b.pdf

Projekt eLOVE – Lifelong Outcomeoriented Vocational Education

Andreas Riepl

Als gefördertes Erasmus+Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen aus Deutschland, Holland, Finnland und Österreich eine plattformübergreifende OpenSource App entwickelt, die Aufgabenstellungen aus sämtlichen Kompetenzbereichen in einfacher Form Lehrer/innen und Schüler/innen verfügbar macht. Diese können individuell ergänzt und bearbeitet werden. Beide Zielgruppen verwenden die App zur Entwicklung von Kompetenzprofilen und nutzen zugleich die Vorzüge mobiler Lernbegleiter.

Riepl-2015-Projekt eLOVE – Lifelong Outcomeoriented Vocational Education-131_a.pdf
 

Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00E3 Forum
Chair der Sitzung: Margit Pollek

Robert Schrenk

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FORUM digitale Medien (3)

Sem 11 
 

eLectures on demand

Stefan Schmid, Tanja Westfall-Greiter

Virtuelle Vorträge von und Diskussionen mit ExpertInnen für Ihre Fachkonferenz

Dieser Beitrag präsentiert erste Erfahrungen mit eLectures (webinare) auf Abruf, die in einer pädagogischen Konferenz an einem Standort eingebettet sind. Schulen bestellen nach ihrem Bedarf eine eLecture - also einen Online-Vortrag - als Impulsgebung für die Qualitätsentwicklung am Standort. Sie bekommen Input von und Zugang zu Menschen mit der gewünschten Expertise, können Fragen klären und selbst entscheiden, wie sie den Impuls in ihre Entwicklungsarbeit integrieren. Alternativ können Schulen ihre pädagogischen Konferenzen an einem vorgefertigten Programm orientieren.

In Rahmen dieses Beitrages beschreiben wir unsere ersten Praxiserfahrungen und die Entwicklung des neuen Angebotes - eLecture on demand.

Schmid-2015-eLectures on demand-128_a.pdf

Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle

Helmut Hütter

Die ohne Beschränkung zugängliche Website (www.cadat.at) umfasst kurze Informationseinheiten mit zugehörigen Fragen, eine Sammlung von ausgewählten Links und spezielle Bereiche wie zB Multiple-Choice-Tests, Online-PDF-Dateien, Vokabel-Tests und Basis-Übungen zu bestimmten Themen. Mit Administratorenrechten können natürlich sämtliche Bereiche inhaltlich erweitert und MC-Tests für Onlineüberprüfungen mit Ergebnissen im PDF-Format zusammengestellt werden.

Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_a.pdf
Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_b.pptx
 
10:30 - 12:00E4 Forum
Chair der Sitzung: Robert Schrenk

Margit Pollek

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FORUM flipped Classroom


Sem 11 
 

Flipped-Classroom in der Hochschuldidaktik

Hedy Wagner

Neue Methode? Neues Denken?

Praxisbericht aus der Hochschuldidaktik

Mit der einhergehenden Ökonomisierung von Hochschulen und Universitäten wird die Bedeutung von virtuellen Lernräumen zunehmen. Durch die Gegebenheiten, dass viele Lehrveranstaltungen blockweise über ein Semester verteilt sind, sind die Abstände zu den Präsenzzeiten oftmals lange, sodass ein kontinuierlicher Aufbau gewünschter Lernziele nur schwer erreicht werden kann. Die wenigen Präsenzzeiten dienen meist dazu, die Inhalte nochmals zusammen zu fassen und die Studierenden wieder mit den Thematiken vertraut zu machen und erst danach inhaltlich fortzufahren. Die Präsentation der Lernergebnisse aus den Veranstaltungen ist oftmals auf die Abgabe eines Produktes beschränkt, ein gemeinsamer Austausch innerhalb einer Lerngruppe findet aus zeitlichen Gründen nicht statt.

Um einem Anspruch gerecht zu werden, dass Studierende sich mit Themen bzw. Problemstellungen gemeinsam mit Lehrenden auseinandersetzen und diese kritisch reflektieren können, bedarf es eines gemeinsamen Basiswissens. Mit der Methode Flipped-Classroom wird den Studierenden im Vorfeld die Erarbeitung dieses Wissens ermöglicht. Hierbei kann es sich um theoretisches und/oder praktisches Wissen handeln. In der angewandten Informatik oftmals auch um ein bereits fertiges Produkt, welches in der Präsenzzeit präsentiert und dessen Entstehungsprozess gemeinsam reflektiert wird.

Praxisbeispiel

Lehramt für Information und Kommunikation, 5. Semester, PH Wien, Mediendidaktik, Lernziel: Erstellen einer Webseite

Nachlese http://flipped-ph.jimdo.com/


Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning

Thomas Benesch

Das Modell des Flipped Classroom-Modells sieht eine Zweiteilung des Unterrichts in eine Online- und eine Präsenzphase vor. Beim Flipped Classroom-Modell wird die Rezeptionsphase aus dem Seminarraum verlegt und stattdessen die Aktivitätsphase in den Mittelpunkt der Lehreinheit gerückt. Zuhause sehen sich die Lernenden Videoaufzeichnungen an, während sie in der Veranstaltungszeit Aufgaben erhalten, die zum Vortrag passen.

Durch die frei werdende Präsenzzeit wird durch aktivierende Methoden ein zusätzlicher Grad an Differenzierung, Individualisierung und Kompetenzvermittlung ermöglicht. Es gibt Gelegenheit, sich in Diskussionsforen zu beteiligen und es ist weiters möglich, dass die Lernenden auch ohne Seminarleitung in Diskussion treten können, debattieren und mit den Inhalten arbeiten.

Der Beitrag wird aufzeigen, wie durch das Modell Flipped Classroom Impulse für die Lehre und damit für die Forschung geliefert werden. So eröffnet sich eine breitere Option zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung von (Schlüssel)personal.

Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_a.docx
Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_b.docx

Flipped and Shared Classroom

Josef Grabner

Google Classroom & Explain Everything & LearningApps & Lernplattformen als eine von vielen effizienten und zielführenden Kombinationen für einen zeitgemäßen Unterricht.

Im Unterricht wird ein aussagekräftiges Tafelbild entwickelt. Stellen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern auch digital zur Verfügung! Dafür genügt ein Smartphone, um es abzufotografieren und in OneDrive, Google Drive oder im Moodle-Kurs den Lernenden für die Lernarbeit hochzuladen.

Google Apps for Education bietet die Infrastruktur für kollaborative Arbeitsformen, mit Explain Everything werden die Lernaufträge für zu Hause entwickelt und Google Classroom kümmert sich um die Organisation des Ganzen. Als bevorzugtes Werkzeug in der Hand der Lernenden und Lehrenden sei der Einsatz von Tablets empfohlen.

“Tablet Computer bieten die Möglichkeit, einen bedarfsorientierten Medieneinsatz im Unterricht umzusetzen.” (Thissen, Mobiles Lernen in der Schule, S. 32)

Grabner-2015-Flipped and Shared Classroom-118_a.pdf