Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
Bitte wählen Sie einen Raum oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
Sitzungsübersicht
Session
E4 Forum
Zeit:
Freitag, 23.10.2015:
10:30 - 12:00

Chair der Sitzung: Robert Schrenk
Ort: Sem 11

Margit Pollek

_________________________
FORUM flipped Classroom



Präsentationen

Flipped-Classroom in der Hochschuldidaktik

Hedy Wagner

Neue Methode? Neues Denken?

Praxisbericht aus der Hochschuldidaktik

Mit der einhergehenden Ökonomisierung von Hochschulen und Universitäten wird die Bedeutung von virtuellen Lernräumen zunehmen. Durch die Gegebenheiten, dass viele Lehrveranstaltungen blockweise über ein Semester verteilt sind, sind die Abstände zu den Präsenzzeiten oftmals lange, sodass ein kontinuierlicher Aufbau gewünschter Lernziele nur schwer erreicht werden kann. Die wenigen Präsenzzeiten dienen meist dazu, die Inhalte nochmals zusammen zu fassen und die Studierenden wieder mit den Thematiken vertraut zu machen und erst danach inhaltlich fortzufahren. Die Präsentation der Lernergebnisse aus den Veranstaltungen ist oftmals auf die Abgabe eines Produktes beschränkt, ein gemeinsamer Austausch innerhalb einer Lerngruppe findet aus zeitlichen Gründen nicht statt.

Um einem Anspruch gerecht zu werden, dass Studierende sich mit Themen bzw. Problemstellungen gemeinsam mit Lehrenden auseinandersetzen und diese kritisch reflektieren können, bedarf es eines gemeinsamen Basiswissens. Mit der Methode Flipped-Classroom wird den Studierenden im Vorfeld die Erarbeitung dieses Wissens ermöglicht. Hierbei kann es sich um theoretisches und/oder praktisches Wissen handeln. In der angewandten Informatik oftmals auch um ein bereits fertiges Produkt, welches in der Präsenzzeit präsentiert und dessen Entstehungsprozess gemeinsam reflektiert wird.

Praxisbeispiel

Lehramt für Information und Kommunikation, 5. Semester, PH Wien, Mediendidaktik, Lernziel: Erstellen einer Webseite

Nachlese http://flipped-ph.jimdo.com/


Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning

Thomas Benesch

Das Modell des Flipped Classroom-Modells sieht eine Zweiteilung des Unterrichts in eine Online- und eine Präsenzphase vor. Beim Flipped Classroom-Modell wird die Rezeptionsphase aus dem Seminarraum verlegt und stattdessen die Aktivitätsphase in den Mittelpunkt der Lehreinheit gerückt. Zuhause sehen sich die Lernenden Videoaufzeichnungen an, während sie in der Veranstaltungszeit Aufgaben erhalten, die zum Vortrag passen.

Durch die frei werdende Präsenzzeit wird durch aktivierende Methoden ein zusätzlicher Grad an Differenzierung, Individualisierung und Kompetenzvermittlung ermöglicht. Es gibt Gelegenheit, sich in Diskussionsforen zu beteiligen und es ist weiters möglich, dass die Lernenden auch ohne Seminarleitung in Diskussion treten können, debattieren und mit den Inhalten arbeiten.

Der Beitrag wird aufzeigen, wie durch das Modell Flipped Classroom Impulse für die Lehre und damit für die Forschung geliefert werden. So eröffnet sich eine breitere Option zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung von (Schlüssel)personal.

Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_a.docx
Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_b.docx

Flipped and Shared Classroom

Josef Grabner

Google Classroom & Explain Everything & LearningApps & Lernplattformen als eine von vielen effizienten und zielführenden Kombinationen für einen zeitgemäßen Unterricht.

Im Unterricht wird ein aussagekräftiges Tafelbild entwickelt. Stellen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern auch digital zur Verfügung! Dafür genügt ein Smartphone, um es abzufotografieren und in OneDrive, Google Drive oder im Moodle-Kurs den Lernenden für die Lernarbeit hochzuladen.

Google Apps for Education bietet die Infrastruktur für kollaborative Arbeitsformen, mit Explain Everything werden die Lernaufträge für zu Hause entwickelt und Google Classroom kümmert sich um die Organisation des Ganzen. Als bevorzugtes Werkzeug in der Hand der Lernenden und Lehrenden sei der Einsatz von Tablets empfohlen.

“Tablet Computer bieten die Möglichkeit, einen bedarfsorientierten Medieneinsatz im Unterricht umzusetzen.” (Thissen, Mobiles Lernen in der Schule, S. 32)

Grabner-2015-Flipped and Shared Classroom-118_a.pdf