Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Session
A2
Zeit:
Donnerstag, 22.10.2015:
16:00 - 18:30

Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Ort: Hörsaal 1

Präsentationen

Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht zur Unterstützung des funktionalen Denkens in der Sekundarstufe 1

Edith Lindenbauer

Der Umgang mit funktionalen Abhängigkeiten ist typisch für die Mathematik. In der Literatur werden vielfältige Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern beim Arbeiten mit Funktionen angeführt. Die Verwendung von dynamischer Mathematiksoftware wie GeoGebra bietet durch die interaktiven Darstellungen die Möglichkeit, die Entwicklung funktionalen Denkens zu fördern. Welchen Einfluss haben nun technologiebasierte Materialien auf die individuellen Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1? Können diese die Kompetenzentwicklung unterstützen?

Folgende Aspekte stehen im Zentrum des Forschungsinteresses und werden im Rahmen des Dissertationsprojekts mit Hilfe einer qualitativen Studie näher beleuchtet: Welche Vorstellungen haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 im Zusammenhang mit funktionalem Denken? Wie können dynamische Materialien gestaltet werden, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, geeignete Vorstellungen zu diesem Thema zu entwickeln? Welchen Einfluss haben dynamische Materialien auf die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1?

In diesem Vortrag werden konkrete dynamische Arbeitsblätter präsentiert und ein Einblick in das Forschungsdesign der entsprechenden Untersuchung gegeben.

Lindenbauer-2015-Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht-111_a.pdf

edu.ell - kompetitiver Geografieunterricht am Handy

Alois Müller, Walter Khom

Jugend & Volk


Ein digitales OER-Mathematikbuch - wie könnte (müsste) das aussehen?

Hubert Pöchtrager

Digitale Schulbücher müssen mehr bieten als pdF-Dateien von herkömmlichen Schulbüchern, so weit herrscht allgmeine Übereinstimmung.

Wie könnten aber digitale Schulbücher aussehen?

In dem Kurzvortrag wird ein prototypischer Entwurf eines Kapitels für ein digitales OER-Mathematikbuch vorgestellt. Zu einem Lehrplaninhalt der 7. Schulstufe (Flächenberechnung in Dreiecken und Vierecken) wird exemplarisch dargestellt, wie Schülerinnen und Schüler mit einem interaktiven Online-Arbeitsbuch zu selbstgesteuertem Wiederholen und Erforschen (Entdecken bzw. Nachentdecken) angeleitet werden können. Im Fokus dieses prototypischen Beispiels steht der didaktische Mehrwert dieses Arbeitsmaterials. Dies betrifft sowohl den Einsatz verschiedener Medien zur Steuerung als auch die Differenzierung und Individualisierung des Lernprozesses, Die unmittelbare Rückmeldung über die Erkenntnisse bzw. Vermutungen wirkt außerdem sehr lernförderlich.

Pöchtrager-2015-Ein digitales OER-Mathematikbuch-161_a.pdf

OTP- Maturavorbereitung Mathematik

Michael Porics

Der OTP Kurs Maturavorbereitung Mathematik richtet sich an Lernende und Lehrende zur Vorbereitung auf die standardisierte schriftliche Reifeprüfung im Fach Mathematik . Dabei liegt der Fokus auf den Grundkompetenzaufgaben des 1. Teils der Reifeprüfung.

Der Kurs besteht aus mehr als 700 Übungsbeispielen zu den Inhaltsbereichen Algebra, Funktionale Abhängigkeiten, Analysis und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Diese Aufgaben sind in 3 Bausteinen zu nutzen.

Baustein 1 ÜBEN: Übe die angebotenen Aufgaben mit förderlichem Feedback.

Baustein 2 eTEST: Selbsttest um den Grad der Vorbereitung selbst festzustellen.

Baustein 3 Kompetenz - Checkliste: Schätze Dich selbst ein.

Dieser Kurs wird im Laufe der Zeit mit weiteren Aufgaben der Reifeprüfung ergänzt und bietet somit eine Möglichkeit, die im Unterricht erworbenen Kompetenzen in Eigenregie zu trainieren und zu festigen.

Schülerinnen und Schüler sollen eigenverantwortlich diesen Kurs nutzen und mittels Checkliste Schwächen und Defizite festhalten können bzw. diese dann im Unterricht mit der Lehrkraft besprechen können.

Porics-2015-OTP- Maturavorbereitung Mathematik-130_a.pdf

Innovative eMethoden in der Musikerziehung

Clemens GOTTFRIED

Die atemberaubende Entwicklung der Unterrichtsmethoden macht auch oder schon gar nicht vor den Türen der Musikzimmer unserer Schulen halt. Lähmungserscheinungen der Weiterentwicklung angesichts der Geiselhaft durch die Geburtswehen der Zentralmatura sind unangebracht und treten gerade bei Musikerzieherinnen und Musikerziehern nicht auf, ja mobilisieren sie noch bessere, noch besser greifende, noch wirkungsvollere Unterrichtsmethoden zu entwickeln, zu übernehmen, auszuprobieren. Vor lauter Nachhecheln hinter dem Vermitteln nachhaltiger Kompetenzen dürfen sie ja das ureigene Ziel der Musikerziehung nicht aus den Augen verlieren: die individuelle Kreativität und musische Fähigkeit des Jugendlichen zu heben, zu fördern, zu entfalten.

In einem kurzen Überblick werde ich Neues auf dem Gebiet der Forschung (Musikerziehungsinstitute der Österreichischen Kunstuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen, Technische Universität Graz) und der Unterrichtspraxis (ausgewählte Beispiele bewährter Methoden an österreichischen Schulen) referieren und diskutieren.

GOTTFRIED-2015-Innovative eMethoden in der Musikerziehung-120_a.pdf