Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Donnerstag, 22.10.2015
11:30 - 12:30Registrierung
 
12:30 - 13:00Eröffnung

Heidrun Strohmeyer, Bereichsleitung Informationstechnologien
Bundesministerium für Bildung und Frauen
Durch das Programm führen - Michael Atzwanger, Petra Traxler und Christian Schrack

Aula 
13:00 - 14:00Keynote
Aula 
 

Education 4.0 – Urheberrechtsfragen des Lehrens und Lernens im Web

Clemens Appl

IT|IP-Law Group, Wirtschaftsuniversität Wien

Appl-2015-Education 40 – Urheberrechtsfragen des Lehrens und Lernens-178_a.pdf
 
14:00 - 15:30A1
Chair der Sitzung: Clemens GOTTFRIED
Hörsaal 1 
 

Gleichungslösen reloaded

Alfred Dominik, Karl Josef Fuchs

Vorgestellt wird eine Unterrichtssequenz aus der Sekundarstufe II mit der, basierend auf der Software GeoGebra, grundlegende Konzepte der Analytischen Geometrie auf explorative Weise für Schülerinnen und Schüler sichtbar gemacht werden sollen.

Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts finden zudem die grundlegenden didaktischen Prinzipien eines gezielten Wechsels in der Repräsentation sowie Fundamentale Ideen eines zeitgemäßen Geometrieunterrichts Berücksichtigung.

Dominik-2015-Gleichungslösen reloaded-154_a.pdf
Dominik-2015-Gleichungslösen reloaded-154_b.docx

Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube

Barbara Kimeswenger

Mit der dynamischen Mathematiksoftware GeoGebra können dynamische Materialien für den Mathematikunterricht erstellt werden. Auf der Plattform GeoGebraTube (www.geogebratube.org) können solche hinaufgeladen, bearbeitet und auch in Sammlungen organisiert werden. Mittlerweile befinden sich mehr als 216 000 öffentlich sichtbare Materialien (Stand: Anfang Juni 2015) auf dieser Plattform. Jedoch wird das Suchen von „guten“ Materialien gerade durch diese Fülle an Ressourcen erschwert. Um nicht nur Quantität sondern auch Qualität auf dieser Plattform zu sichern, beschäftigt sich dieses Dissertationsprojekt mit eben dieser Thematik. ExpertInneninterviews sollen Aufschluss darüber geben, welche Kriterien aus ihrer Sicht maßgeblich für die Qualität dynamischer Materialien für den Mathematikunterricht sind. Im Rahmen des Dissertationsprojektes soll zudem ein Konzept eines neuen Bewertungssystems auf der Plattform GeoGebraTube entwickelt werden, womit das Suchen von „guten“ Unterrichtsmaterialien erleichtert werden soll. In diesem Vortrag wird ein Einblick in dieses Dissertationsprojekt gegeben.

Kimeswenger-2015-Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube-112_a.pdf
Kimeswenger-2015-Bewertungssystem auf der Plattform GeoGebraTube-112_b.pdf

Das neue Beziehung-Werkzeug in GeoGebra 5

Zoltán Kovács

Untersuchung und Prüfung der Beziehungen unter den geometrischen Objekten in der Elementargeometrie sind wichtige Schritte im Lernprozess der Verallgemeinerungsfähigkeit. Das Beziehung-Werkzeug in GeoGebra 5 unterstützt dieses Ziel mit einem extra Schritt: GeoGebra kann entscheiden, ob eine Beziehung nur in konkreten Situationen wahr ist, oder auch im Allgemeinen. Das Computerprogramm versteckt die schwieriegen analytischen Berechnungen, um dem Schüler nur eine solche Antwort darüber "einzuflüstern", ob seine Vermutung im Allgemeinen wahr ist, oder nicht. Wenn noch einige (meistens selbstverständliche) Bedingungen nötig wären, werden diese dem Nutzer durch GeoGebra auch gezeigt. (Eine solche Bedingung kann z.B. sein, dass das untersuchte Dreieck nicht entartet sein soll.)

 
14:00 - 15:30B1
Chair der Sitzung: Alfred Klampfer
Hörsaal 2 
 

eBook-Lessons im Englischunterricht

Walter Steinkogler

Die eBook-Lessons für Englisch haben zum Ziel den Mehrwert des Tableteinsatzes im Sprachunterricht aufzuzeigen, da die "Four Skills" mit mobile devices sowohl rezeptiv wie produktiv hervorragend trainiert werden können. Der zusätzliche Mehrwert liegt in der zentralen Verfügbarkeit aller Medien auf einem mobile device oder einem Standard-PC. Die eBook-Lessons sind plattformunabhängig verfügbar, können aber auch in jede Lernplattform integriert werden.

Umgekehrt lassen sich öffentliche Tools wie LearningApps in eBook-Lessons implementieren ohne das eBook verlassen zu müssen.

Thematisiert werden auch die Schwierigkeiten verschiedener Betriebssysteme und rechtliche Aspekte beim Einsatz im Unterricht wie bei der Weitergabe von mehr oder weniger freien Ressourcen und Probleme der Werbefreiheit.

Steinkogler-2015-eBook-Lessons im Englischunterricht-148_a.pptx

Hörtexte vom Handy abspielen – einfach für jede/n Smartphonebenutzer/in!

Annemarie Karner

Praktische Tipps für das Handling und Abspielen von Hördateien im Rahmen von Schularbeiten und Übungen. Weitere Anwendung: Dateiverwaltung für Musikliebhaber.

Lernziele:

. Wie funktioniert der Einsatz des Handys beim Abspielen von Hörtexten in der Klasse?

. zeitliche Handhabung lt. Richtlinien f. Schularbeiten /Matura

. Effiziente Verwaltung von Hördateien. Ist das Brennen der Hördatei auf CDs unbedingt erforderlich?

. Beispiele für effiziente Abspielvarianten per Webseite.

Als Grundlage für das Abspielen von Hördateien vom Handy dient eine effiziente Dateiverwaltung mittels Cloudspeicher. Diese kann gänzlich ohne Verwendung eines Computers und ohne das Brennen von CDs erfolgen. Für das Abspielen in der Klasse kommt als Verstärker ein handtaschtentauglicher, qualitativ hochwertiger Lautsprecher zum Einsatz. Das Transportieren bzw. die Verwendung von CD-Rekordern oder Laptops ist nicht mehr notwendig.

Karner-2015-Hörtexte vom Handy abspielen – einfach für jeden Smartphonebenutzerin!-126_a.pdf

Storytelling mit digitalen Medien

Evelyn Dechant-Tucheslau

Wer eine lebendige Geschichte erzählt, gewinnt die Aufmerksamkeit der anderen leichter als durch eine formelle Ansprache. Im Unterricht können Erzählungen je nach Zielsetzung unterschiedlich eingesetzt werden: zur Förderung von Schreib- und Sprachkompetenzen, Text- und Visualisierungskompetenzen, Präsentationskompetenzen und/oder Selbst- und Sozialkompetenzen. Darüber hinaus kann das Erzählen auch als Mittel zum organisationalen Lernen im Schulentwicklungskontext dienen. Digitale Medien können diesen Prozess vom Brainstormen über das Entwickeln bis zum Präsentieren gut begleiten. Dazu gibt es in diesem Workshop methodische Anregungen mit entsprechenden Apps.

Dechant-Tucheslau-2015-Storytelling mit digitalen Medien-137_a.pdf
 
14:00 - 15:30C1
Chair der Sitzung: Michaela Wieser

Karl Lehner

BS01 
 

(Kahoot) Quizzes für alle Fächer der Unterstufe

Günther Schwarz

Im eLearning - Jahr 2007 wurden in Kooperation des LSR mit der Edugroup für alle Fächer und Schulstufen der Unterstufe multiple Choice Fragen erarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt. Diese Fragen wurden nun überarbeitet und als Kahoot-Quizzes aufbereitet. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese in der Schule genützt werden können.


Freie digitale Lehr- und Lernmaterialien – Potenziale & Herausforderungen

Christine Weidlinger

.


Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung

Thomas Nárosy

Der Zuwachs im Stromverbrauch ist kein geeigneter Indikator für die Qualität digitaler Medien und Werkzeuge im Lehr-/Lernprozess; das ist nicht wirklich neu, aber ein immer wieder wichtiger Hinweis. Auch ist vom Mehrwert des E-Learnings oft die Rede. Präzise Studien, klare, orientierende und wissenschaftlich abgesicherte Aussagen und Erkenntnisse sind aber Mangelware. Dieser Mangel wird nochmals größer, wenn man nach diesbezüglich einführenden, insb. auch für Lehramtsstudierende geeigneten Lernangeboten sucht. Denn gerade auf einen einfachen, orientierenden, erfolgrechen Einstieg kommt es an! Mit anderen Worten: Die pädagogische Profession hat die Aufgabe, ihren E-Learning-Erfahrungsschatz der letzten (mindestens!) zehn Jahre sich selbst in ihrer Gesamtheit zur Verfügung zu stellen, in vielerlei Hinsicht noch vor sich: konsolidierend; kritisierend; forschend; differenzierend.

Seit November 2014 haben das IMST-Netzwerk, die NMS E-Learning-Unterstützung und das ZLS mit Unterstützung der VPH in einer Kooperation begonnen, diese komplexe Thematik aufzubereiten. Erste Antworten und Ergebnisse stehen zur Verfügung, Ebenso lassen sich mögliche Forschungsfragen bzw. strategische Ansätze in der Nutzung vorhandenen Wissens mittlerweile präzisieren.

Das österreichische Bildungswesen wäre durch bewusste und systematische Vorgangsweise in der Lage, veritables E-Learning-Mainstreaming in Gang zu setzen. Ein möglicher "Masterplan" wird im Rahmen dieses Vortrags skizziert werden.

Nárosy-2015-Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung-115_a.pdf
Nárosy-2015-Nutzen und Nachteil des Digitalen für Lernen und Bildung-115_b.pdf
 
14:00 - 15:30D1
Chair der Sitzung: Ulrike Wiedersich

Irene Gruber-Zötsch

Sem 12 
 

HAK Steyr goes Tablet

Kurt Söser

Nach über einjähriger Vorbereitungszeit wird an der HAK Steyr im Schuljahr 2015/16 die erste Tablet-PC Klasse starten. In diesem kurzen Beitrag werden die Überlegungen dahinter vorgestellt, die Organisation und die Organisationsform (OneNote Class Notebook creator) exemplarisch demonstriert.

So weit erste Erfahrungen nach dieser kurzen Zeit vorliegen, kommen die selbstverständlich auch zu Sprache.

Söser-2015-HAK Steyr goes Tablet-108_a.pdf

Office 365 for Education - Neues von der Lernplattform

Thomas Hauser, Yuri Goldfuß

Microsoft Beitrag


Kollaboratives Arbeiten mit MS OneDrive im Hinblick auf die DA an BMHS

Daniela Leeb

Wie können Lehrerinnen und Lehrer bzw. Diplomarbeitskandidat(inn)en, gemeinsam und parallel an einem umfassenden Dokument arbeiten?

MS OneDrive ermöglicht das gemeinsame Schreiben und Erstellen von Dokumenten und Präsentationen – zeit- und ortsunabhängig.

Präsentation: http://prezi.com/juevaxwnqukb/?utm_campaign=share&utm_medium=copy&rc=ex0share

Leeb-2015-Kollaboratives Arbeiten mit MS OneDrive im Hinblick auf die DA an BMHS-107_a.pdf
 
14:00 - 15:30E1 Forum
Chair der Sitzung: Manuela Plesiutschnig

Andreas Riepl

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FORUM digitale Medien (1)


Sem 11 
 

Erstellung von OER-Content - Projekt eBook-PHDL und technische Gesichtspunkte

alois bachinger

Open Educational Ressources für Mobile-Devices von LehrerInnen selbst erstellt.

Ein Projekt zur Erstellung und Strukturierung von Ressourcen für die Sekundarstufe (E, M und D) wobei Lernziele und Lernzielkontrolle durch das System protokolliert und für Selbstlernphasen aufbereitet werden.


Gratis und von hoher Qualität – das ist OER!

Margit Pollek

Was bedeutet OER? Open Educational Resources sind Lernmaterialien, die wir nicht nur kostenlos im Web ansehen, sondern herunterladen, weiter bearbeiten und wieder veröffentlichen dürfen. Es gibt immer mehr Initativen, die ausdrücklich solche Materialien für uns bereitstellen. Üblicherweise wird dafür die Lizenz CC-BY-SA gewählt. Erstens bedeutet das immer noch, dass wir die Autorinnen und Autoren erwähnen müssen und zweitens, dass wir unter den gleichen Bedingungen teilen müssen, d.h. wiederum unter CC-BY-SA.

Das Infoplakat aus der digitalen Werkstatt der Virtuellen PH zum Thema "Freie Bildungsinhalte nutzen - Urheberrechtsprobleme vermeiden" hat guten Anklang gefunden. So waren wir – ein Werkstatt-Team, das sich aus dem MOOC „Gratis Online Lernen" gebildet hat - motiviert, ein zweites Plakat "Gratis Online Lernen" in ähnlicher Weise zu gestalten.

Im Bereich unserer OER-Perlen finden sich dort wertvolle Links zu hochwertigen Lernmaterialien und -angeboten, sowie auch zu Sammlungen mit gemischten Lizenzen.

In meinem Beitrag möchte ich diese Perlen vorstellen und Kolleginnen und Kollegen ermutigen, selbst freie Bildungsinhalte zu erstellen und der OER-Community zur Verfügung zu stellen.

Pollek-2015-Gratis und von hoher Qualität – das ist OER!-123_a.pdf
 
16:00 - 18:30A2
Chair der Sitzung: Günther Schwarz
Hörsaal 1 
 

Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht zur Unterstützung des funktionalen Denkens in der Sekundarstufe 1

Edith Lindenbauer

Der Umgang mit funktionalen Abhängigkeiten ist typisch für die Mathematik. In der Literatur werden vielfältige Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern beim Arbeiten mit Funktionen angeführt. Die Verwendung von dynamischer Mathematiksoftware wie GeoGebra bietet durch die interaktiven Darstellungen die Möglichkeit, die Entwicklung funktionalen Denkens zu fördern. Welchen Einfluss haben nun technologiebasierte Materialien auf die individuellen Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1? Können diese die Kompetenzentwicklung unterstützen?

Folgende Aspekte stehen im Zentrum des Forschungsinteresses und werden im Rahmen des Dissertationsprojekts mit Hilfe einer qualitativen Studie näher beleuchtet: Welche Vorstellungen haben Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 im Zusammenhang mit funktionalem Denken? Wie können dynamische Materialien gestaltet werden, um Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, geeignete Vorstellungen zu diesem Thema zu entwickeln? Welchen Einfluss haben dynamische Materialien auf die Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1?

In diesem Vortrag werden konkrete dynamische Arbeitsblätter präsentiert und ein Einblick in das Forschungsdesign der entsprechenden Untersuchung gegeben.

Lindenbauer-2015-Der Einsatz von dynamischen Arbeitsblättern im Mathematikunterricht-111_a.pdf

edu.ell - kompetitiver Geografieunterricht am Handy

Alois Müller, Walter Khom

Jugend & Volk


Ein digitales OER-Mathematikbuch - wie könnte (müsste) das aussehen?

Hubert Pöchtrager

Digitale Schulbücher müssen mehr bieten als pdF-Dateien von herkömmlichen Schulbüchern, so weit herrscht allgmeine Übereinstimmung.

Wie könnten aber digitale Schulbücher aussehen?

In dem Kurzvortrag wird ein prototypischer Entwurf eines Kapitels für ein digitales OER-Mathematikbuch vorgestellt. Zu einem Lehrplaninhalt der 7. Schulstufe (Flächenberechnung in Dreiecken und Vierecken) wird exemplarisch dargestellt, wie Schülerinnen und Schüler mit einem interaktiven Online-Arbeitsbuch zu selbstgesteuertem Wiederholen und Erforschen (Entdecken bzw. Nachentdecken) angeleitet werden können. Im Fokus dieses prototypischen Beispiels steht der didaktische Mehrwert dieses Arbeitsmaterials. Dies betrifft sowohl den Einsatz verschiedener Medien zur Steuerung als auch die Differenzierung und Individualisierung des Lernprozesses, Die unmittelbare Rückmeldung über die Erkenntnisse bzw. Vermutungen wirkt außerdem sehr lernförderlich.

Pöchtrager-2015-Ein digitales OER-Mathematikbuch-161_a.pdf

OTP- Maturavorbereitung Mathematik

Michael Porics

Der OTP Kurs Maturavorbereitung Mathematik richtet sich an Lernende und Lehrende zur Vorbereitung auf die standardisierte schriftliche Reifeprüfung im Fach Mathematik . Dabei liegt der Fokus auf den Grundkompetenzaufgaben des 1. Teils der Reifeprüfung.

Der Kurs besteht aus mehr als 700 Übungsbeispielen zu den Inhaltsbereichen Algebra, Funktionale Abhängigkeiten, Analysis und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Diese Aufgaben sind in 3 Bausteinen zu nutzen.

Baustein 1 ÜBEN: Übe die angebotenen Aufgaben mit förderlichem Feedback.

Baustein 2 eTEST: Selbsttest um den Grad der Vorbereitung selbst festzustellen.

Baustein 3 Kompetenz - Checkliste: Schätze Dich selbst ein.

Dieser Kurs wird im Laufe der Zeit mit weiteren Aufgaben der Reifeprüfung ergänzt und bietet somit eine Möglichkeit, die im Unterricht erworbenen Kompetenzen in Eigenregie zu trainieren und zu festigen.

Schülerinnen und Schüler sollen eigenverantwortlich diesen Kurs nutzen und mittels Checkliste Schwächen und Defizite festhalten können bzw. diese dann im Unterricht mit der Lehrkraft besprechen können.

Porics-2015-OTP- Maturavorbereitung Mathematik-130_a.pdf

Innovative eMethoden in der Musikerziehung

Clemens GOTTFRIED

Die atemberaubende Entwicklung der Unterrichtsmethoden macht auch oder schon gar nicht vor den Türen der Musikzimmer unserer Schulen halt. Lähmungserscheinungen der Weiterentwicklung angesichts der Geiselhaft durch die Geburtswehen der Zentralmatura sind unangebracht und treten gerade bei Musikerzieherinnen und Musikerziehern nicht auf, ja mobilisieren sie noch bessere, noch besser greifende, noch wirkungsvollere Unterrichtsmethoden zu entwickeln, zu übernehmen, auszuprobieren. Vor lauter Nachhecheln hinter dem Vermitteln nachhaltiger Kompetenzen dürfen sie ja das ureigene Ziel der Musikerziehung nicht aus den Augen verlieren: die individuelle Kreativität und musische Fähigkeit des Jugendlichen zu heben, zu fördern, zu entfalten.

In einem kurzen Überblick werde ich Neues auf dem Gebiet der Forschung (Musikerziehungsinstitute der Österreichischen Kunstuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen, Technische Universität Graz) und der Unterrichtspraxis (ausgewählte Beispiele bewährter Methoden an österreichischen Schulen) referieren und diskutieren.

GOTTFRIED-2015-Innovative eMethoden in der Musikerziehung-120_a.pdf
 
16:00 - 18:30B2
Chair der Sitzung: Karl Lehner

Michaela Wieser

Hörsaal 2 
 

OTP LeseEule

Eva Gröstenberger

„Lesen bildet und ist der Schlüssel zur Welt“ – nach diesem Motto versucht das Projekt LeseEule den Grundsatzerlass Leseerziehung und Leseförderung des bmbf zu erfüllen.

Lesen ist als zentrale Bildungs- und Lehraufgabe in Deutsch bzw. als ein Unterrichtsprinzip für alle Unterrichtsgegenstände in allen Schularten und Schulstufen festgelegt. Der LSR Burgenland hat seinen besonderen Schwerpunkt für dieses Jahr im Bereich der Leseförderung gesetzt.

Das Projekt LeseEule wurde als Kooperation der Lernplattform LMS.at mit dem Bildungsnetzwerk Burgenland, der PH Burgenland und dem Landesschulrat (LSR) für das Burgenland initiiert und von Mitarbeiter/innen des LMS.at – Team Burgenland und der PH Burgenland inhaltlich und technisch umgesetzt.

Der Kurs OTP LeseEule auf www.lms.at/otp fördert mit interaktiven Übungen die Lesekompetenz der Schüler/innen. Die Ziele dabei sind:

• Unterstützung von Schüler/innen mit Leseschwächen

• Förderung der Lesekompetenz bzw. des Textverständnisses

• Neugierde an Jungendbüchern (burgenländischer) Autoren/innen wecken

Die LeseEule bietet im ersten Ausbauschritt drei verschiedene Komplexitätsstufen mit Level 1, Level 2 und Level 3 an.

In jedem Level stehen an die 30 - 40 nach Themen und Lesetechniken geordnete multimediale interaktive eBücher zur Verfügung, die von der Zielgruppe zur Förderung der Lesekompetenz und zum Lesetraining eingesetzt werden können.

Gröstenberger-2015-OTP LeseEule-102_a.pdf

Soziale Medien und digitale Lernbegleiter in der Oberstufe

Heinz-Peter Ostertag

Ein Erfahrungsbericht, der die Möglichkeiten, soziale Medien zur Unterstützung des Unterrichts einzusetzen, aufzeigen soll. Die Idee ist, vorhandene Ressourcen wie Facebook, WhatsApp oder Instagram zu nutzen. Auf der Basis einiger empirischer Befunde sollen die Möglichkeiten reflektiert werden. Ein gelungenes Projekt, das mehrere Medien und Geräte verbunden hat, wir beispielhaft dargestellt.


bewegunglesen.com - das E-Learningtool für die Bewegungslehre

Dominik Owassapian, Johannes Hensinger

bewegunglesen.com (mit Silber bei den Best of Swiss Web Awards 2013 ausgezeichnet) ist ein E-Learning-Tool und bietet für Sportunterrichtende und Studierende eine webbasierte, interaktive Übungsgelegenheit, die Bewegungsanalyse und das kriteriengeleitete Verbessern von Fertigkeiten zu erlernen. Bewegungsabläufe mit ihren Kernbewegungen werden praxisnah und schulstufengerecht vermittelt. Daneben können auch Unterrichtsvideos hochgeladen, geschnitten, durch Grafiken und Fakten angereichert und innerhalb der Community geteilt werden. Aus den Clips lassen sich Übungen und Prüfungen mit Beurteilungskriterien des Bewegungsablaufs zusammenstellen, welche automatisiert ausgewertet werden.

Owassapian-2015-bewegunglesencom-101_a.pdf
Owassapian-2015-bewegunglesencom-101_b.pdf

Evaluationsbericht "Transparente Leistungsdokumentation mit Moodle"

Thomas Schöftner. MSc BEd, Wolfgang Prieschl. MSc

Das Projekt "TLD Transparente Leistungsdokumentation mit Moodle" möchte eine technisch einfache Möglichkeit aufzeigen, wie Leistungen für Schüler/‑innen und Eltern transparent gemacht bzw. dokumentiert werden können. Die Aufzeichnungen können als Grundlage für eine kompetenz- und lernzielorientierte Beurteilung herangezogen werden.

Nach der Vorstellung des Projektes "TLD Transparente Leistungsdokumentation mit Moodle" bei der letztjährigen eLearning Didaktik Fachtagung wurde unter Mitwirkung von 6 Schulen eine Pilotphase über den Zeitraum eines Schuljahres durchgeführt. In diesem Vortrag/dieser Präsentation sollen nun die Ergebnisse dieser Evaluation vorgestellt werden.

Der vorliegende Evaluationsbericht widmet sich der Frage, wie transparente Leistungsdokumentation (an ausgewählten Neuen Mittelschulen/Hauptschulen) sowohl von Lehrer/‑innen als auch Schüler/‑innen betrachtet bzw. eingeschätzt und wahrgenommen wird.

Schöftner. MSc BEd-2015-Evaluationsbericht Transparente Leistungsdokumentation-166_a.pdf

"Globalisierung" - ein Unterrichtsprojekt mit verschiedenen mobilen Lernbegleitern

Wolfgang Ölzant

Ausgehend von den Erfahrungen mit einem Unterrichtsprojekt zum Thema „Globalisierung“ sollen verschiedene Instrumente/Tools vorgestellt werde, deren Einsatz den Erwerb vielfältiger Kompetenzen (fachlicher, sozialer, methodischer) bestärkt und die, im Kontext mit verschiedenen mobilen Lernbegleitern (Laptops, Tablets, Smartphones), sinnvoll offene Lernumgebungen stützen.

Der Vortrag beschreibt kurz die Projektsituation: In der 1. Klasse HAK an der Ski-Akademie Schladming wurde in Gruppen Teilaspekte des Themas „Globalisierung“ (Schokolade, Jeans, Handys) behandelt. Das „Endprodukt“ sollte in einer der fünf Arten verfasst sein: eine prezi-Präsentation, als ein padlet, als ein eBuch, als eine slidebean-Präsentation oder als ein thinglink.

Die Schüler hatten als Devices zur Verfügung:

Laptops und Smartphones – BYO

6 Surface Tablets der Schule

Im Rahmen des Vortrags werden einige, weniger bekannte, Tools vorgestellt, die in einem Unterrichtsprojekt den Ablauf vom Brainstorming bis zur Evaluierung unterstützen können: Google Drive – Symbaloo – Popplet – e-Book-Creator – Slidebean und Padlet.

ONLINE-Präsentation: http://popplet.com/app/#/2721160

Ölzant-2015-Globalisierung-140_a.pdf
 
16:00 - 18:30C2
Chair der Sitzung: Robert Kristöfl
BS01 
 

Future Classroom LAB - Medien im Klassenzimmer der Zukunft

Hermann Morgenbesser

Auf der Basis des EUN LABS in Brüssel möchten ich ein neues Lehrbuch vorstellen, das, auf der Basis von Lernszenarien und Lernaktivitäten den Switch von analoger Welt in die digitale Welt via 3D Barcodes berücksichtigt und alle Gegenstände der SEK 1 abdecken soll/wird.

Morgenbesser-2015-Future Classroom LAB-155_a.ppt

Herausforderung mobile Endgeräte, Sicherheit, Funktion und Verfügbarkeit

Gerhard Traub

Ganzheitliche Betrachtung von Schulnetzwerke im Hinblick auf zukünftige Herausforderungen. Modelle für Systementscheidungen auf der Basis von pädagogischen Anforderungen und verschiedenen Schultypen und Schulgrössen.


Das digitale Konferenzzimmer

Julia Prinz, Hartwin Eichberger

In dem Vortrag wird gezeigt wie das Setup eines virtuellen Konferenzzimmers Information und Kommunikation im Schulalltag einfacher und effizienter gestaltet.

Während das elektronische Klassenbuch an den meisten Schulen schon zum Standard geworden ist, geht das BG/BRG Korneuburg bereits einige Schritte weiter. Informationen werden auf der Lernplattform LMS.at von der Direktion/Administration über das online Dienstbuch sowie über diverse eBücher bereitgestellt. Fachgruppen erarbeiten gemeinsame digitale Contentpools und Foren werden zur Kommunikation zwischen LehrerInnen, IT-Kustoden und sogar dem Schulwart genutzt.

Auch die digitale Vernetzung von SchülerInnen mit LehrerInnen in online Klassenkursen ist an vielen Standorten bereits bewährter Standard. Am BG/BRG Korneuburg dient zusätzlich ein eigen angelegtes Schulportal auf LMS.at als Servicestelle für die Eltern und kann von den LehrerInnen im Stil eines Intranets gepflegt werden.

Die Lernplattform wird dadurch zur virtuellen Kommmunikations- und Informationsdrehscheibe, die den Weg zu einem weitestgehend papierlosen Konferenzzimmer ebnet.


Classflow – eine kostenlose Webressource

Franz Ehrnleitner

Vorstellung der Nutzung der freien cloudbasierten Lehr- und Lernplattform ClassFlow, die auf Tablets über die Student App (Android, IOs, Windows) ausgeführt werden kann, um interaktive Unterrichtsstunden durchzuführen.

Es werden die in Ihrem Unterricht eingesetzten digitalen Geräte synchronisiert.

Unterrichtsbeispiele

Import fertiger Lektionen

Lektion-Erstellungsprozess

Ehrnleitner-2015-Classflow – eine kostenlose Webressource-103_a.pdf

Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders

Anton Knierzinger

Programmierunterricht zählt zu den ältesten Traditionen im IKT Unterricht. Meist wird darin das Erlernen einer Programmiersprache gesehen. Nicht selten wird es als zu schwierig für alle Schüler und daher mehr als Teil einer technisch ausgerichteten Ausbildung interpretiert.  Dabei wird übersehen,dass Programmieren im Sinne des Zitates von Mick Reznik "Learning to code, coding to learn." zwei Seiten hat. Auf der einen hat Programmieren dort seinen Wert, wo Schüler selbst gestaltend in die Abläufe am Computer eingreifen wollen. Auf der anderen vermittelt das Erlernen von Codierung mehrere soganannte Softskills wie strukturiertes Denken, problemorientiertes Vorgehen und auch eine andere, sprich selbstbewusstere Einstellung zur Technik.

Codieren kann Spass machen, ist Teil unserer Realität und kann in allen Altersstufen als didaktisches Werkzeug eingesetzt werden. Visualisierung und Realisierung von Algorithmen, z.B. Robotik, erleichtert das Verstehen.

Vorgestellt sollen Erfahrungen, didaktische Konzepte und Tools, wie der Umgang mit Algorithmen in der Schule der Zukunft gestaltet werden kann. Beispiele stammen aus verschiedenen Fächern und Altersstufen.

Knierzinger-2015-Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders-174_a.pptx
Knierzinger-2015-Algorithmen erfassen Programmieren mit Schülern etwas anders-174_b.pdf
 
16:00 - 18:30D2
Chair der Sitzung: Stephan Waba
Sem 12 
 

Unterrichtsentwicklung (mit digitalen Medien) trifft Schulentwicklung und Didaktik - Erfahrungen mit Wiener KidZ Schulen

Michael Steiner

Das österreichweite bmbf Projekt ¨Klassenzimmer der Zukunft¨ (KidZ) visioniert unter dem Motto „Dem Neuen eine Chance geben!“ Lehren und Lernen der Zukunft. Wie gestalten KidZ Schulen den Prozess zur Integration innovativen Lehrens und Lernens mit digitalen Medien? Und wie lassen sich solche Prozesse zur Implementierung von Digitalen Medien im Unterricht und an Schulen nachhaltig begleiten?

Die Pädagogische Hochschule Wien begleitet im Zeitraum von drei Schuljahren vier AHS und sechs NMS Schulen aus dem regionalen Wien-Cluster. Das eigens dazu entwickelte ¨Begleitprogramm¨ bietet nicht nur Fach-, sondern auch Prozess- und Teamberatung sowie Komplementärberatung an. Die Schulen planen damit Ihre Fortbildung gezielt im Hinblick auf Ihre pädagogischen Ziele sowohl betreffend der nötigen digitalen - und didaktischen Kompetenzen als auch der Organisations-, Team- und Prozessentwicklung.

In enger Verschränkung mit der Schul- und Unterrichtsentwicklungsbegleitung erarbeitet das Projektteam der Pädagogischen Hochschule in mehreren Qualitäts-, Reflexions- bzw. Evaluationsschleifen gemeinsam mit den beteiligten KidZ Schulen Begleitprogramme und Methoden für diesen Prozess.

In unserem Beitrag stellen wir das Projekt vor, präsentieren den aktuellen Stand unserer Prozessbegleitung geben Einblicke in unsere Methoden und Formate und setzen uns mit den Chancen und Möglichkeiten, aber auch den Schwierigkeiten der nachhaltigen Begleitung von Schulen auseinander.

Steiner-2015-Unterrichtsentwicklung-113_a.pdf

Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum

Helga Diendorfer, Tanja Westfall-Greiter

Während die Arbeit in Professionellen Lerngemeinschaften (PLG) an Schulstandorten als wirksames Instrument für die Schulentwicklung wissenschaftlich gut belegt ist, bewegt sich die Arbeit von PLGs im virtuellen Raum auf Neuland. Im Rahmen des OECD-Projekts „Innovative Learning Environments“ wurden vom Zentrum für lernende Schulen (ZLS) im vergangenen Schuljahr erstmals Online-PLGs mit LerndesignerInnen durchgeführt, evaluiert und in diesem Schuljahr mit aktuellen Themen fortgesetzt. Ein Problemfeld, das in der Evaluation deutlich wurde, ist der nicht friktionsfreie Umgang der Teilnehmenden mit neuen Medien.

Diese und weitere Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Arbeit in den Online-PLGs sollen hier dargestellt werden.

Diendorfer-2015-Professionelle Lerngemeinschaften im virtuellen Raum-125_a.pptx

Zwischenbericht eBook-Publikation "Lehrende arbeiten mit dem Internet"

David Röthler, Meral Akin-Hecke

Edugroup und WerdeDigital.at haben im Sommer einen Aufruf gestartet, der an Lehrende gerichtet ist. Ziel ist die Produktion eines eBooks sowie von Videos, in dem/in denen Lehrende aus einer persönlichen Perspektive über den Einsatz digitaler Tools in unterschiedlichen Arbeitskontexten berichten.

https://www.werdedigital.at/2015/06/call-lehrende-arbeiten-mit-dem-netz/

http://www.edugroup.at/praxis/news/detail/call-lehrende-arbeiten-mit-dem-internet.html

Zwischenergebnisse werden präsentiert.

Ggf. werden Lehrende/Autor_innen live per Videokonferenz zugeschaltet.

Röthler-2015-Zwischenbericht eBook-Publikation Lehrende arbeiten-163_a.docx
 
16:00 - 18:30E2 Forum
Chair der Sitzung: Manuela Plesiutschnig

Andreas Riepl

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FORUM digitale Medien (2)

Sem 11 
 

Werde dein eigener (Schul-) Buchautor / deine eigene (Schul-) Buchautorin

Elisabeth Winklehner

Digitales Schulbuch, E-Book zum Lernen - Jede/r versteht etwas anderes darunter. Was sind die Qualitätskriterien für ein zeitgemäßes (Schul-) Buch zum Lernen? Brauchen wir fertige (Schul-) Bücher oder können die Lernenden mit den Lehrende arbeitsteilig digitale (Schul-) Bücher zum Lernen selbst erstellen und gestalten?

Wagen wir gemeinsam ein Experiment!

Winklehner-2015-Werde dein eigener (Schul-) Buchautor deine eigene (Schul-) Buchautorin-167_a.pdf
Winklehner-2015-Werde dein eigener (Schul-) Buchautor deine eigene (Schul-) Buchautorin-167_b.pdf

Projekt eLOVE – Lifelong Outcomeoriented Vocational Education

Andreas Riepl

Als gefördertes Erasmus+Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen aus Deutschland, Holland, Finnland und Österreich eine plattformübergreifende OpenSource App entwickelt, die Aufgabenstellungen aus sämtlichen Kompetenzbereichen in einfacher Form Lehrer/innen und Schüler/innen verfügbar macht. Diese können individuell ergänzt und bearbeitet werden. Beide Zielgruppen verwenden die App zur Entwicklung von Kompetenzprofilen und nutzen zugleich die Vorzüge mobiler Lernbegleiter.

Riepl-2015-Projekt eLOVE – Lifelong Outcomeoriented Vocational Education-131_a.pdf
 

Datum: Freitag, 23.10.2015
8:30 - 10:00A3
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Informatik – Lernen - Wissen - Können

Vera Kadlec

Im Rahmen des IMST-Projektes werden die SchülerInnen auf den Wissenserwerb im Pflichtfach Informatik als selbstverantwortliche Lebenseinstellung in Hinblick auf lebenslanges Lernen hingeführt. Der Fokus liegt auf Selbstverantwortlichem Lernen sowie der Förderung von Sozialkompetenz, persönlichen sowie digitalen Kompetenzen.

Zur Unterstützung des Unterrichts wurde für die Klassen je ein unterrichtsbegleitender MOODLE-Kurs eingerichtet. Im Rahmen dieser Kurse wird ein Umsetzungsmodell zum selbstverantwortlichen Lernen für den Informatikunterricht entwickelt. Die Leistungsrückmeldung erfolgt mit Hilfe von rubrics, die dem Kompetenzmodell für Naturwissenschaften sowie den digitalen Kompetenzen entsprechen.

Für die Schulentwicklung ist das Projekt als Pilotprojekt mit den Schwerpunkten selbstverantwortliches Lernen, kompetenzorientierte Beurteilung, Differenzierung sowie Individualisierung zu werten, das auf alle Unterrichtsfächer sowie begabungs- und begabtenfördernde Maßnahmen ausdehnbar ist.

Kadlec-2015-Informatik – Lernen-145_a.pdf

Online-Lernmedien für den Informatikunterricht - HERDT Digital

Karl Hoffelner

HERDT Digital


Prüfungsumgebungen: (Un)Sicher???

Christian Wurzer, Peter Karanitsch

Testen und Evaluieren von Überwachungssoftware für eine „sichere“ Prüfungsumgebung

An vielen Schulen werden bereits seit Jahren Schularbeiten und schriftliche Reifeprüfungen am schülereigenen Notebook abgehalten. Um eine sichere Prüfungsumgebung zu gewährleisten, werden sehr oft Überwachungstools eingesetzt.

Wir haben uns einige am Markt vorhandene Lösungen hinsichtlich Funktionsumfang und Kosten angesehen und möchten im Rahmen des Vortrags einige ausgewählte Produkte vorstellen. Dazu zählen u.a. der Linux-Stick/GeoGebra Prüfungsstick, Inspector Webfex/Testfex, iTALC, NeTOP, Impero und LanSchool.

Eine wichtige Anforderung an die Software ist, dass eine vorgetäuschte Leistung eines Schülers eindeutig nachgewiesen werden kann und dass das Tool sowohl unter Windows als auch auf MacBooks lauffähig ist. Aufgrund dieser Vorgaben sind nur mehr wenige als empfehlenswert einzustufen.

Den Funktionsumfang der von uns gewählten Variante LanSchool zeigen wir live in unserer Präsentation. Wir gehen auch kurz auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und auf unsere Erfahrungen mit der anbietenden Firma Stadler ein.

Wurzer-2015-Prüfungsumgebungen-162_a.pdf
 
8:30 - 10:00B3
Chair der Sitzung: Alfred Klampfer
Hörsaal 2 
 

Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich

Ulrike Höbarth

Die Kernidee

Im Unterricht wird ein Projekt zum Thema "Eine virtuelle Sightseeingtour durch unsere Heimatstadt" in den vier Fachbereichen mit den Schülern und Schülerinnen erstellt. Jede KidZ-Schule präsentierteinen Online-Rundgang durch die eigene Heimatstadt.

Die Kernfragen

Wie präsentieren wir unseren Heimatort am effektvollsten?

Wer ist unsere Zielgruppe?

Welche Werkzeuge brauchen wir?

Ziele

•Die Schüler/innen werden

–Fotos von ihrem Heimatort erstellen und bearbeiten

–Werbefilme drehen

–Texte in D und E verfassen

–Anfahrtswege beschreiben

–Daten und Fakten recherchieren

–die gesammelten Daten und Informationen digital aufbereiten

–Quizfragen erstellen

–eine digitale Sightseeing Tour in Form eines eBuches, eines Blogs, einer Webseite o.ä. erstellen

Im Vortrag wird das Projekt im Detail vorgestellt und der Zwischenstand der bisherigen Ergebnisse der Schulen vorgestellt.

Höbarth-2015-Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich-133_a.pdf
Höbarth-2015-Die virtuelle Sightseeing Tour der KidZ NMS in Niederösterreich-133_b.pptx

App-O-Thek - heute schon geAPP't?

Elvira Mihalits-Hanbauer

Sicherlich kennen Sie diese Situation:

  • Ihre Schüler/innen haben jede Menge APPs auf ihren Smartphones zur Verfügung?
  • Sie möchten das Smartphone/Tablet im Unterricht sinnvoll einsetzen?
  • Ihnen fehlt noch die passende Unterrichtsidee dazu?

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie mit APPs im Unterricht gut arbeiten können. In der APP-O-Thek (lms.at/app-o-thek) stehen mehr als 20 Unterrichtsideen zur Verfügung, die eine didaktisch sinnvolle Anwendung von verschiedenen APPs erleichtern. Egal ob zu Unterrichtsprinzipien wie Politische Bildung, Verbraucherbildung oder zur konkreten Unterrichtsgegenständen - es ist sicherlich für viele Unterrichtssituationen ein passendes Angebot dabei.

Sie werden staunen, wie interessant die Anwendungsbereiche und vielfältig die Möglichkeiten von APPs sind. Für eine optimale Nutzung benötigen Sie und/oder Ihre Schüler/innen ein Smartphone oder Tablet!

Jede APP-Idee besteht aus einer kurzen Beschreibung, einem Unterrichtsimpuls, einem konkreten Arbeitsauftrag und einem Lösungsvorschlag und ist für 30 - 40 Minuten Unterricht gestaltet. Der gezielte Einsatz von APPs bereichert den Unterricht und begeistert die Schüler/innen. Damit sind Sie am Puls der Zeit und können digitale Medien optimal nutzen.

Gleichzeitig erfahren Sie, wie Sie selbst mit wenig Aufwand eigene Unterrichtsideen mit APPs erstellen und für interessierte Kolleg/innen und Ihre Schüler/innen online zur Verfügung stellen können.

Viel Freude beim APPen!

Mihalits-Hanbauer-2015-App-O-Thek - heute schon geAPPt-136_a.pdf

Projekt HOAX

Hubert Egger

Das Smartphone & BYOD als Schweizermesser im Untericht:

  • Einfache Übungen für jeden Unterrichtsgegenstand.
  • Hoax-Sammlung als Unterrichtsprojekt
  • Teamwork und Teamplay mit BYOD und Smartphone.
  • Naivitätsbremse und Hausverstands-Beschleuniger
  • Sozialkomptenzen mit BYOD
  • Sicherheit und Hausverstand im Internet

Egger-2015-Projekt HOAX-138_a.pdf
 
8:30 - 10:00C3
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Audioproduktion als Lernform

Christian Berger, Daniela Fürst, Wolf Hilzensauer, Gerhard Scheidl, Katharina Sontag, Christian Swertz

Im Vortrag werden die Ergebnisse des Forschungsprojektes "radiobox.at - Audioproduktion im Unterricht" vorgestellt. Dabei wird ein Überblick zur Nutzung der digitalen Audioproduktion insbesondere für Radiosendungen gegeben, Praxisbeispiele aus österreichischen Schulen aller Schultypen skizziert sowie die Online Ressource radiobox.at inkl. des Online Methodenkataloges präsentiert.

Die Produktionen aus dem Unterricht sowie die Forschungsergebnisse sind unter Creative Commons lizenziert und stehen als OER zur Verfügung.

Audioproduktion als Lernform wird auch in der LehrerInnenausbildung eingesetzt. Beispiele dazu werden vorgestellt.

Berger-2015-Audioproduktion als Lernform-153_a.pdf

"SUPERCAMPUS" Radio Ö1 - Zuhören lernen. Lernen beim Zuhören.

Winfried Schneider

Das Projekt Ö1 macht Schule

Wer zuhört, kann eine Menge lernen/lehren. In (fast) allen Fächern.

Ö1 macht Schule ist ein Kooperationsprojekt von Ö1, BMBF und PH Wien.

Aktuell sind über Ö1mS bereits 240 umfangreiche Themenpakete für Unterrichtszwecke abrufbar. Kostenlos. Auf Dauer. Ohne Anmeldung bzw. Download-Abo.

Sie bestehen aus den unveränderten Ö1-Audios und begleitenden Materialien als pdf, Links und Buchtipps. Zum Beispiel: „Februar 1934“, „Cyberwar“, „Österreichische Dichter im 1.Weltkrieg“, „Jugendliche in der Schuldenfalle“, „Alkoholismus“, „Legasthenie“, ... u.v.m.

Wie kommt man zu den Sendungen?

Wie kann man Sendungen zeitautonom und ortsunabhängig (nach)hören?

(Zu)Hördidaktik: Zuhören nicht nur fordern, sondern fördern

Zielgruppe: Sekundarstufe II (und andere Interessierte)

Webseite:

http://oe1.orf.at/schule


Ill & Isolated Children Connected

Walter Neuner

Projekt IICC (Ill and Isolated Children Connected)

Neue, IKT unterstützte Methoden im Unterricht am Krankenbett

Jährlich müssen sich zahlreiche Kinder in Österreich einem längeren Spitalsaufenthalt unterziehen. In vielen Fällen ist das durch eine schwere bis lebensbedrohende Krankheit bedingt. Neben der durch die Krankheit selbst bedingten existenziellen Ungewissheit kommen noch folgende Probleme dazu:

• Isolation wegen der großen Ansteckungsgefahr

• Phasen der Abgeschiedenheit ohne spezielle Anregung

• Isolation vom Freundeskreis, zur Herkunftsklasse und den Mitpatienten

• Probleme, den Lernfortschritt der Herkunftsklasse mit zu vollziehen.

Die schulische Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird von den Heilstättenschulen durchgeführt, die in Kontakt mit den Herkunftsschulen stehen.

Es soll gezeigt werden, wie IKT unterstützter Unterricht gerade in diesem Umfeld mit hohen individuellen Betreuungsanforderungen die Effizienz des Unterrichts besonders steigert.

(vgl. auch www.iicc.at)

Neuner-2015-Ill & Isolated Children Connected-158_a.pdf
 
8:30 - 10:00D3 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (1)

Sem 12 
 

Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-)

Edmund Huditz

Mobile Lernbegleiter – Notebooks, aber insb. Tablets und Smartphones – geben dem Phänomen E-Learning in der Schule dzt. gerade starke Impulse und enormen Schwung. Weit über die „alteingesessenen“ E-Learning-Netzwerke hinaus gibt es viele Lehrpersonen, die „es“ einfach tun. Und dabei unvermeidlich auch Lehrgeld zahlen. Oder Erfahrungen (zB Verhaltensvereinbarungen schließen) mühsam und Schritt für Schritt ein weiteres Mal machen, die längst vielfach gemacht sind: Man müsste sich das Wissen nur abholen – wenn es denn abzuholen wäre …

Das KidZ-Projekt (www.kidz-projekt.at) hat sich in den verbleibenden Projektjahren bis 2017 zum Ziel gesetzt, nachhaltig und wirksam Schule zu machen und damit auch neue und breitenwirksame Wege in der Dissemination und Vernetzung zu beschreiten. Unter anderem wird ein Online-Kursformat mit synchronen und asynchronen Teilen mit dem Titel Unterrichten mit Tablets: Die ersten 100 Tage (überleben ;-) entwickelt. Damit wird Interessierten mit vergleichsweise geringem Zeitaufwand der Einstieg, aber auch der Anschluss an die gute Praxis ermöglicht werden. Das Angebot wird die „Pioniergeneration“ beim Mainstreaming und der Praxisweitergabe im Kollegium unterstützen. Und nicht zuletzt soll es auch dazu taugen, Studierende des Lehramts in die gute Praxis des Unterrichtens mit mobilen Lernbegleitern einzuführen.

Huditz-2015-Unterrichten mit Tablets-134_a.pdf

Paducation an der HAK I Salzburg

Helmut Bauer

Im Schuljahr 2014/15 wurden an der BHAK I Salzburg 60 iPads angeschafft und eine sogenannte TZone eingerichtet. Dabei handelt es sich nicht mehr um einen herkömmlichen Klassenraum, sondern um einen loungartig eingerichteten Raum, in dem mit Tablets und den entsprechenden learning APPS gearbeitet wird. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Fremdsprachen, naturwissenschaftlicher Unterricht und kaufmännische Fächer. Die TZone kann über das elektronische Klassenbuch von jedem Lehrenden stundenweise gebucht werden.

Die Begeisterung und die hohe Motivation der SchülerInnen zeigen, dass diese Art des Unterrichts eine Option für die Zukunft sein kann.

LG

H. Bauer

Bauer-2015-Paducation an der HAK I Salzburg-152_a.pptx

Location Based Services in der Lehre

Grischa Schmiedl, Birgit Schmiedl

Smartphones ermöglichen toolunterstützes Lehren und Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers. Eine interessante Möglichkeit ergibt sich in der lokationsbasierten Datenerfassung durch Schüler, wie man sie aus „location based services“ (z.B. Apotheken-Finder-App) kennt. Dies kann entweder zur Bereicherung von Lehrausgängen verwendet werden, zur inhaltlichen Dokumentation von Projekten oder aber auch zur Nutzung während einer Schulstunde, die bei gutem Wetter im Freien stattfinden kann.

Das an der FH St. Pölten entwickelte, frei verfügbare LBS-Tool Mobilot ermöglicht die kollaborative Erstellung eigener Naturlehrpfade und Rätselrallys, die Verortung interessanter Sehenswürdigkeiten und Bauwerke sowie die Durchführung von „location based games“. Gestartet werden kann mit den TeilnehmerInnen innerhalb von wenigen Minuten, ohne jeglicher technischen Vorbereitung, einfach jeder mit seinem eigenen Smartphone, eine funktionierende Internetverbindung vorausgesetzt.

Mobilot wurde bereits in mehreren Versuchen mit SchülerInnen des sekundären Bildungssektors erfolgreich eingesetzt.

In diesem Beitrag werden die Erfahrungen aus diesen Versuchen präsentiert, pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für location based services besprochen und das Tool Mobilot vorgestellt.

Schmiedl-2015-Location Based Services in der Lehre-150_a.pdf
 
8:30 - 10:00E3 Forum
Chair der Sitzung: Margit Pollek

Robert Schrenk

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FORUM digitale Medien (3)

Sem 11 
 

eLectures on demand

Stefan Schmid, Tanja Westfall-Greiter

Virtuelle Vorträge von und Diskussionen mit ExpertInnen für Ihre Fachkonferenz

Dieser Beitrag präsentiert erste Erfahrungen mit eLectures (webinare) auf Abruf, die in einer pädagogischen Konferenz an einem Standort eingebettet sind. Schulen bestellen nach ihrem Bedarf eine eLecture - also einen Online-Vortrag - als Impulsgebung für die Qualitätsentwicklung am Standort. Sie bekommen Input von und Zugang zu Menschen mit der gewünschten Expertise, können Fragen klären und selbst entscheiden, wie sie den Impuls in ihre Entwicklungsarbeit integrieren. Alternativ können Schulen ihre pädagogischen Konferenzen an einem vorgefertigten Programm orientieren.

In Rahmen dieses Beitrages beschreiben wir unsere ersten Praxiserfahrungen und die Entwicklung des neuen Angebotes - eLecture on demand.

Schmid-2015-eLectures on demand-128_a.pdf

Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle

Helmut Hütter

Die ohne Beschränkung zugängliche Website (www.cadat.at) umfasst kurze Informationseinheiten mit zugehörigen Fragen, eine Sammlung von ausgewählten Links und spezielle Bereiche wie zB Multiple-Choice-Tests, Online-PDF-Dateien, Vokabel-Tests und Basis-Übungen zu bestimmten Themen. Mit Administratorenrechten können natürlich sämtliche Bereiche inhaltlich erweitert und MC-Tests für Onlineüberprüfungen mit Ergebnissen im PDF-Format zusammengestellt werden.

Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_a.pdf
Hütter-2015-Digitale Kurzinfos mit Lernkontrolle-139_b.pptx
 
10:30 - 12:00A4
Chair der Sitzung: Andrea Bock
Hörsaal 1 
 

Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co: YouTube-Stars als Ressource in der Sekundarstufe I

Elke Lackner

Das österreichische Bundesministerium für Bildung und Frauen fordert im Schulunterricht die Entwicklung und Förderung sogenannter überfachlicher Kompetenzen, wie Gesundheitsbildung, sprachliche Bildung, Medienkompetenzen und VerbraucherInnenbildung, als Unterrichtsprinzipien und Bildungsanliegen ein. Bezüge zum lebensweltlichen Alltag der Schüler/innen sollen hergestellt werden. Als Teil dieses lebensweltlichen Alltags der Schüler/innen haben sich YouTube-Stars wie Bibi, Y-Titty oder PewDiePie längst durchgesetzt; sie versorgen auf ihren jeweiligen Kanälen eine Community von mehreren Millionen Menschen mit Informationen und Geschichten aus unterschiedlichen Bereichen. Der folgende Beitrag zeigt Möglichkeiten und Wege, wie sich das lebensweltlich bekannte Phänomen „YouTube-Star“ in der Sekundarstufe I für den Unterricht nutzbar machen lässt, um überfachliche Kompetenzen zu entwickeln bzw. fördern.

Lackner-2015-Bibi, PewDiePie, Y-Titty & Co-117_a.pdf

Fächerübergreifende Digikomp Beispiele

Johann Stockinger, Ronald Bieber

OCG


Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern (InfoSMS)

Martin Weissenböck

Die (nicht empirisch belegte) These lautet: wenn es gelingt, die Kommunikation zwischen Schule und Eltern zu verbessern, steigt das Interesse der Eltern an der Schule und damit indirekt die Leistung der Schüler.

In dem Referat wird InfoSMS vorgestellt, eine seit vielen Jahren an mehr als 50 Schulen eingesetzte Applikation. InfoSMS beschränkt sich (im Gegensatz zu anderen Lösungen) nicht auf Mitteilungen über das Zu-Spät-Kommen oder Fehlen, sondern soll als universelles Informations- und Kommunikationstool über unterschiedliche Medien (SMS, E-Mail, Apps) eingesetzt werden. Eine Besonderheit sind Standardtexte, die in viele Sprachen übersetzt wurden und die die Kommunikation mit Eltern mit nicht-deutscher Muttersprache erleichtern.

Das Programm ist webbasiert, ein Internetzugang mit Browser reicht zur Verwendung.

Über die aktuelle Entwicklung des Programm wird im Referat berichtet.

Details auch unter www.infosms.org.

Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_a.pdf
Weissenböck-2015-Verbesserung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern-176_b.pdf
 
10:30 - 12:00B4
Chair der Sitzung: Walter Steinkogler
Hörsaal 2 
 

Sozialkompetenz via eLearning?

Martina Jelinek

An der Fachhochschule Burgenland startet im Wintersemester 2015 eine Lehrveranstaltung mit dem Titel „Teaminteraktion“. Im Zuge dieser Lehrveranstaltung soll Studierenden ein Rahmen geboten werden, in dem es möglich ist, das eigene Verhalten und Wirken in Teams gezielt zu hinterfragen und zu reflektieren. Diese Lehrveranstaltung ist der erste Teil von vier Lehrveranstaltungen mit dem didaktischen Ziel soziale Kompetenz über vier Semester eines Masterstudiums nachhaltig zu vermitteln.

eLearning ist dabei nur Mittel zum Zweck. Die Teaminteraktion findet in Form von Präsenzeinheiten statt, in denen Studierende Aufgabenstellungen in Teams lösen. Der gesamte Lernprozess wird in Form von Blended Learning durch eine breite Auswahl elektronischer Medien unterstützt und begleitet. Gezielte Videoanalysen helfen bei der Dokumentation des Geschehens, Weblogs dienen als Medium zur Selbstreflexion und individuelle ePortfolios zur Ablage und Archivierung aller Daten. Der Austausch mit anderen StudienkollegInnen und den Vortragenden erfolgt in der Fernlehrephase via Forum und Webinar.

Im Zuge des Vortrags wird das Design der Lehrveranstaltung, die eingesetzten Methoden sowie erste Eindrücke der Studierenden präsentiert.


VERITAS: Das Schulbuch der Zukunft

Ines Schallauer, Pia Reitinger

Vorstellung einer neuen Lehr- und Lernplattform für LehrerInnen und SchülerInnen zum Lehren und Lernen vom VERITAS Verlag.

Schallauer-2015-VERITAS-116_a.pdf

Zeitgemäße Rechtsvisualisierung

Wolfgang Kahlig

Das Rechtssystem bereitet den meisten Personen Schwierigkeiten beim Verständnis des Inhalts. Für die Darstellung werden noch immer in erster Linie rein textuelle Formulierungen gewählt. Es werden nicht, wie heutzutage bei der Wissens- und Informationsweitergabe üblich, angemessene Methoden gewählt, sondern oft lange, geschachtelte Sätze, die zudem noch verwirrende Verweise enthalten. Auch der trainierte Jurist scheitert oft beim Versuch, einen Sachverhalt voll zu erfassen, da er Gefahr läuft, Sonderfälle und Ausnahmen zu übersehen. Für eine klare Konstruktion und Strukturierung des Rechts kann das Rechtsgebäude als große Maschine gesehen werden, bei der tausende Zahnräder und andere Elemente lückenlos ineinander greifen sollten, jedoch manchmal nicht tun. Um die Funktionsweise dieser „Maschine“ zu verstehen genügt oft nicht einmal ein jahreslanges juristisches Training. Vielmehr ist für die Verständlichkeit eine Zusammenarbeit und Kooperation von mehreren Wissensgebieten ausschlaggebend und Erfolg versprechend. In den letzten Jahren sind nun Methoden entwickelt worden um Abhilfe zu verschaffen.

Kahlig-2015-Zeitgemäße Rechtsvisualisierung-146_a.pdf
 
10:30 - 12:00C4
Chair der Sitzung: Petra Traxler
BS01 
 

Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone und iOS mittels Cross-Compiling

Jürgen Raab

Keine Veranstaltung und kein Event kommt heutzutage ohne eine eigene App aus! Jedes Unternehmen und auch die öffentliche Hand stellt eine Vielzahl an kleinen, mehr oder weniger nützlichen, Apps zur Verfügung. Das Smartphone als ständiger Begleiter kann auch für die Vermittlung pädagogischer Inhalte einfach eingesetzt werden.

Mit dem steigenden Bedarf an Apps für die verschiedenen Plattformen entwickelten sich auch die Werkzeuge zur Erstellung von mobilen Anwendungen. Ein Trend geht dabei in Richtung "cross compiling". Ein Programmiertool für viele Plattformen. Anhand zweier Vertreter, jeweils ein proprietäres und ein Open Source, wird die Erstellung einfacher Apps für Windows, Android und iOS vorgestellt.

Vorgestellte Entwicklungsumgebung

  • Adobe Flashbuilder (proprietäre IDE, Adobe for Education Angebote)
  • FlashDevelop (Open Source)

Mit der Verwendung ergänzender Frameworks können effizient kleine Apps entwickelt werden, die auch professioniellen Ansprüchen genügen.

Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_a.pdf
Raab-2015-Erstellung einfacher Apps für Android, Windows Phone-119_b.pdf

Bring Your Own Device (BYOD) – private mobile Endgeräte im Unterricht

Karl Peböck

Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen verwenden Schülerinnen und Schüler im Unterricht immer häufiger ihre privaten digitalen Endgeräte zum Lernen. Das Prinzip Bring Your Own Device (BYOD) stellt für Lehrerinnen und Lehrer, Schule und Schulerhalter eine Herausforderung dar (technische Infrastruktur, administrativer Aufwand, Anpassung der Schulordnung, juristische Fragen wie Urheberrecht und Daten-schutz), eröffnet aber auch neue Chancen für das Lernen: der Einsatz digitaler Medien im Unterricht erfordert neue pädagogische Konzepte, erweitert aber die Möglichkeiten für Kommunikation, Kooperation, Recherche, Datenbereitstellung usw. An vielen Schulen schleicht sich das Prinzip BYOD langsam von selbst ein, es gibt aber auch bereits größere, gründlich konzipierte Projekte, die durchwegs erfolgreich und vielversprechend sind. Auch an der PH Vorarlberg wurden im Rahmen von BA-Arbeiten Projekte nach diesem Prinzip durchgeführt. Neben positiven Auswirkungen auf das Lernen steigert BYOD auch die Motivation der Schülerinnen und Schüler.


Das iPad im Spannungsverhältnis zu NB-Klassen

Robert Schrenk

In diesem Beitrag werden die Potentiale des Einsatzes mobiler Lernbegleiter anhand des "Cone of Learning" und SAMR-Modells ergründet. Weiters wird auf Argumente von Befürwortern und Gegnern von NB- und iPad-Klassen eingegangen und letztlich ein Vergleich zwischen iPad- und Notebookklassen auf Basis der Lernmodelle gezogen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von iOS, die Inhalte sind aber im Wesentlichen auch übertragbar auf Android-Geräte.

 
10:30 - 12:00D4 Forum
Chair der Sitzung: Stephan Waba


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FORUM Lernen mit Tablets (2)

Sem 12 
 

Tableteinsatz in der VS“/ „IT@VS

Barbara Zuliani, Ursula Mulley

Im digitalen Informationsalter, wo Kinder bereits von klein an mit Medien aufwachsen, dies jedoch im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass sie auch kompetent damit umgehen können, muss die Institution Schule ihren Beitrag leisten, um SchülerInnen „medienfit“ zu machen. Didaktisch sinnvoller Einsatz bedeutet neue Technologien dann einzusetzen, wenn sie einen Mehrwert und eine Bereicherung des Unterrichts erzielen können. Dafür braucht es digitale Konzepte.Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, um Tablets und darauf installierte und erprobte Apps z. B. multimediale & multilinguale eBooks zu erstellen. Dabei wird besonders auf die Vernetzungsmöglichkeit von Mehrsprachigkeit und digitalen Medien eingegangen.Weiters werden kollaborative und explorative Unterrichtsszenarien beispielsweise im Sachunterricht gezeigt, die das divergente Denken, z.B. fächerübergreifend in der Geometrie, anregen.

Kurz werden auch das IT@VS-Netzwerk, eine KommunikationsDREHscheibe für VolksschullehrerInnen und das Leuchtturmprojekt vorgestellt.


Tabletteaching: Von der Idee bis zur Umsetzung

Alicia Bankhofer

Für viele Pädagoginnen und Pädagogen gehört der zielgerichteten Einsatz von Technologie im Unterricht zum Alltag. In vielen Klassen österreichweit wurden digitale Technologien für den Unterricht in Form von mobilen Endgeräten bereit gestellt. Allerdings erfordert dies adequate Rahmenbedingungen um deren Nutzung sinnvoll und erfolgreich zu machen. Nicht unwesentlich ist außerdem die Entwicklung eines pädagogischen Konzepts für 1:1 eEducation sowie eine gut durchdachte Einführungsprozedere, mit der vor allem die Lehrpersonen, welche zu der Digital-Immigrant-Generation gehören, umzugehen können.

An meinem Schulstandort war die Ausgangssituation nicht wirklich ideal. Geld gab es nicht. Einzelne Lehrpersonen waren einsame Kämpfer im Bereich des eLearnings. Viele Fragen waren bei der Umsetzung der Idee des eLearning-Projekts offen: Wie soll das dann gehen? Wie und wo sollten wir am besten investieren, wenn eigentlich kein Geld für die Ausstattung der Endgeräte vorhanden ist? Wie und von wem bekommen wir Unterstützung? Von der Idee bis zur Realisierung des tabletgestützen Unterrichts: Anhand von ausgewählten Unterrichtsbeispielen wird gezeigt wie es möglich wurde, trotz scheinbar unüberwindbarer Hürden, ein didaktisches Konzept und eine Umsetzung der Idee am Schulstandort erfolgreich zu implementieren - und welcher Erfolgsfaktor eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken ist, der oft übersehen wird! - die beteiligten LehrerInnen!

Bankhofer-2015-Tabletteaching-157_a.pdf
 
10:30 - 12:00E4 Forum
Chair der Sitzung: Robert Schrenk

Margit Pollek

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FORUM flipped Classroom


Sem 11 
 

Flipped-Classroom in der Hochschuldidaktik

Hedy Wagner

Neue Methode? Neues Denken?

Praxisbericht aus der Hochschuldidaktik

Mit der einhergehenden Ökonomisierung von Hochschulen und Universitäten wird die Bedeutung von virtuellen Lernräumen zunehmen. Durch die Gegebenheiten, dass viele Lehrveranstaltungen blockweise über ein Semester verteilt sind, sind die Abstände zu den Präsenzzeiten oftmals lange, sodass ein kontinuierlicher Aufbau gewünschter Lernziele nur schwer erreicht werden kann. Die wenigen Präsenzzeiten dienen meist dazu, die Inhalte nochmals zusammen zu fassen und die Studierenden wieder mit den Thematiken vertraut zu machen und erst danach inhaltlich fortzufahren. Die Präsentation der Lernergebnisse aus den Veranstaltungen ist oftmals auf die Abgabe eines Produktes beschränkt, ein gemeinsamer Austausch innerhalb einer Lerngruppe findet aus zeitlichen Gründen nicht statt.

Um einem Anspruch gerecht zu werden, dass Studierende sich mit Themen bzw. Problemstellungen gemeinsam mit Lehrenden auseinandersetzen und diese kritisch reflektieren können, bedarf es eines gemeinsamen Basiswissens. Mit der Methode Flipped-Classroom wird den Studierenden im Vorfeld die Erarbeitung dieses Wissens ermöglicht. Hierbei kann es sich um theoretisches und/oder praktisches Wissen handeln. In der angewandten Informatik oftmals auch um ein bereits fertiges Produkt, welches in der Präsenzzeit präsentiert und dessen Entstehungsprozess gemeinsam reflektiert wird.

Praxisbeispiel

Lehramt für Information und Kommunikation, 5. Semester, PH Wien, Mediendidaktik, Lernziel: Erstellen einer Webseite

Nachlese http://flipped-ph.jimdo.com/


Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning

Thomas Benesch

Das Modell des Flipped Classroom-Modells sieht eine Zweiteilung des Unterrichts in eine Online- und eine Präsenzphase vor. Beim Flipped Classroom-Modell wird die Rezeptionsphase aus dem Seminarraum verlegt und stattdessen die Aktivitätsphase in den Mittelpunkt der Lehreinheit gerückt. Zuhause sehen sich die Lernenden Videoaufzeichnungen an, während sie in der Veranstaltungszeit Aufgaben erhalten, die zum Vortrag passen.

Durch die frei werdende Präsenzzeit wird durch aktivierende Methoden ein zusätzlicher Grad an Differenzierung, Individualisierung und Kompetenzvermittlung ermöglicht. Es gibt Gelegenheit, sich in Diskussionsforen zu beteiligen und es ist weiters möglich, dass die Lernenden auch ohne Seminarleitung in Diskussion treten können, debattieren und mit den Inhalten arbeiten.

Der Beitrag wird aufzeigen, wie durch das Modell Flipped Classroom Impulse für die Lehre und damit für die Forschung geliefert werden. So eröffnet sich eine breitere Option zur Qualitätssicherung in der Weiterbildung von (Schlüssel)personal.

Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_a.docx
Benesch-2015-Flipped Classroom als Möglichkeit der Bereicherung von Blended Learning-164_b.docx

Flipped and Shared Classroom

Josef Grabner

Google Classroom & Explain Everything & LearningApps & Lernplattformen als eine von vielen effizienten und zielführenden Kombinationen für einen zeitgemäßen Unterricht.

Im Unterricht wird ein aussagekräftiges Tafelbild entwickelt. Stellen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern auch digital zur Verfügung! Dafür genügt ein Smartphone, um es abzufotografieren und in OneDrive, Google Drive oder im Moodle-Kurs den Lernenden für die Lernarbeit hochzuladen.

Google Apps for Education bietet die Infrastruktur für kollaborative Arbeitsformen, mit Explain Everything werden die Lernaufträge für zu Hause entwickelt und Google Classroom kümmert sich um die Organisation des Ganzen. Als bevorzugtes Werkzeug in der Hand der Lernenden und Lehrenden sei der Einsatz von Tablets empfohlen.

“Tablet Computer bieten die Möglichkeit, einen bedarfsorientierten Medieneinsatz im Unterricht umzusetzen.” (Thissen, Mobiles Lernen in der Schule, S. 32)

Grabner-2015-Flipped and Shared Classroom-118_a.pdf
 
12:00 - 13:00Abschluss

 

Aula 
 

Ergebnisse aus den Foren und Ausblick

Christian Schrack

Zusammenfassung

Schrack-2015-Ergebnisse aus den Foren und Ausblick-179_a.pdf